Die Entwicklung im Gesundheitswesen

Für den Master-Studiengang „Gesundheitspädagogik“ sind vor allem seine polyvalente Orientierung und seine breite Qualifizierung in den unterschiedlichen Forschungsfeldern für die Berufsbefähigung von besonderer Bedeutung.

Im wachsenden Gesundheitsmarkt vermehren sich die professionell-berufliche Querschnittsaufgaben, die sich nicht eindeutig einer spezifischen Grundausbildung (z.B. Sportwissenschaftler) zuordnen lassen, sondern interdisziplinär zu bewältigen sind, wie es im Studiengang bereits konzeptionell angelegt ist.

Durch das schon im zweiten Semester angelegte interdisziplinäre Lernen ergibt sich eine besondere Berufsqualifizierung. Die inhaltliche Differenzierung des Studiengangs mit den fünf Bezugsdisziplinen (Biomedizin, Klinische und Gesundheits-Psychologie, Ernährungs- und Sportwissenschaften sowie Gerontologie) fördert die Berufsbefähigung.

Auch der Forderung nach einer umfassenden forschungs- und fachwissenschaftlichen Praxis wird durch den Studiengang Rechnung getragen.

Berufliche Perspektive

Für den Master-Studiengang „Gesundheitspädagogik“ lassen sich die beiden folgenden Berufsfelderbereiche differenzieren:

  • forschungsorientierte berufliche Tätigkeiten in Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie auch Organisationen und Einrichtungen im Bereich der Prävention, Intervention und Rehabilitation;
  • in Lehre, Entwicklung und Forschung, in der psychosozialen und paramedizinischen Versorgung, bei Krankenkassen, Kammern und Verbänden, im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie bei internationalen Organisationen.

Diese Berufsfelderbreiche lassen sich an unterschiedlichen Institutionen verorten:

  • universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Bereich Gesundheitswissenschaft;
  • Präventionsträger, wie z.B. Krankenkassen oder Stiftungen, die die Qualität der Programme die sie durchführen, immer wieder bewerten und evaluieren müssen und auch neue Programme entwickeln müssen;
  • Leistungserbringer, wie z.B. Unternehmen, Unternehmensberatungen, Wohlfahrtsverbände, Projekte, Initiativen, Dachverbände oder Landesvereinigungen, die ebenfalls die Effektivität und Effizienz ihrer Programme nachweisen und die Programme ggf. anpassen müssen;
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens, wie z.B. WHO, Ministerien, Gesundheitsämter oder Institute, die die Qualität von Programmen der Gesundheitsförderung und Prävention bewerten oder weiterentwickeln oder auf diesen Gebieten Grundlagenforschung betreiben;
  • Fortbildungsträger sowie Redaktionen von Zeitschriften, Verlagen und anderen Medien