Interdisziplinäre Aspekte aus Biologie und Physik

Dr. Marcus Blümel und Dr. rer. nat. Jens Wilbers Pädagogische Hochschule Freiburg, Sommersemester 2013

Diese Veranstaltung soll an die fachwissenschaftlichen, geistigen und kommunikativen Herausforderungen des interdisziplinären Arbeitens heranführen.  Die Studierenden sollen grundlegende naturwissenschaftlich-interdisziplinäre Arbeits- und Denkweisen kennenlernen. Dabei stehen geistige Flexibilität, Eigenmotivation und Aufgeschlossenheit gegenüber den unbekannten Fachbereichen im Vordergrund.

Interdisziplinäres Arbeiten in der Naturwissenschaft ist mittlerweile weder aus dem Schulalltag noch aus der Wissenschaft wegzudenken. Doch die spezifischen Herausforderungen, die diese Art zu arbeiten mit sich bringt, werden oft übersehen. Interdisziplinär zu arbeiten bedeutet oft Teamarbeit unter erschwerten Bedingungen: Nur wenn Fachlehrer unterschiedlicher Bereiche effektiv und reibungsarm zusammenarbeiten, kann sich das positiv auf den interdisziplinären Unterricht auswirken. Oft ist gerade das jedoch gar nicht so leicht, denn beide "sprechen"  eine andere Fachsprache. Und nicht selten gibt es Berührungsängste mit dem Teilgebiet des anderen. Vor allem aber gibt es Berührungsängste mit dem eigenen Unwissen, wenn man die gewohnten Wege des eigenen Fachs verlässt.

"Interdisziplinäre Aspekte aus Biologie und Physik" soll die Studierenden im ersten Veranstaltungsteil an diese Erfahrungen heranführen. Die fachwissenschaftlichen Themen dieses Teil leiten die Studierenden auf fachliches Neuland, welches dann durch regelmäßige Arbeits- und Reflexionsphasen in Kleingruppen erkundet werden kann.

Im zweiten Teil der Veranstaltung entwickeln die Studierenden ein eigenes interdisziplinäres Unterrichtsprojekt und stellen es vor.