Prof. Dr. Sabine Pemsel-Maier

SabinePemsel-Maier Prof. Dr. Sabine Pemsel-Maier
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Aktuelles:


Publikationen:

Genderperspektiven - neue Blicke auf Klara von Assisi (Würzburg 2018)

Autorin: Sabine Pemsel-Maier

Gender – ein aktueller und umstrittener Begriff, für manche nicht nur schwierig, sondern geradezu belastet. Weder Klara von Assisi noch die Zeit, in der sie gelebt hat, kannten ihn. Und doch waren Klara die Sache und der Inhalt, um die es dabei geht, nicht fremd: als Frau, die einen ungewöhnlichen Lebensentwurf wählte, als Mitglied und Leiterin einer Schwesterngemeinschaft, als Ordensfrau, die gegen männliche kirchliche Autoritäten ankämpfte, nicht zuletzt als Verfasserin einer eigenen Ordensregel.

Dieser Band macht den Versuch, im Anschluss an eine Klärung und Differenzierung der Kategorie „Gender“ Klara mit ihrem Leben und Wirken unter Genderperspektive darzustellen. Damit lädt er zu einem

Basiswissen Ökumene.

Band 1: Ökumenische Entwicklungen – Brennpunkte – Praxis.

 Herausgeber/innen: Michael Kappes/ Sabine Pemsel-Maier/ Oliver Schuegraf/ Ulrike Link-Wieczorek  (Leipzig-Paderborn 2017)

Der erste Band von „Basiswissen Ökumene“ bietet in 15 Kapiteln grundlegende Beiträge zu zentralen ökumenischen Fragestellungen. Das Themenspektrum reicht von der Darstellung geschichtlicher Entwicklungen über konfessionskundliche Aspekte und der Behandlung klassischer Kontroversfragen (Sakramente, Kirchen- und Amtsverständnis, Ethik) bis hin zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Alle Beiträge wurden von Theologinnen und Theologen mit religionspädagogisch-didaktischer Erfahrung in ökumenischer Ausrichtung verfasst und von dem multilateral besetzten Herausgeberteam  auf ökumenische Ausgewogenheit hin gegengelesen und redigiert. Neben fundierten Grundlageninformationen ist in allen Beiträgen die Praxis von kirchlicher Erwachsenenbildung und Religionsunterricht mit im Blick.

Der erste Band ist in sich abgeschlossen und eignet sich als Studienbuch. Der nachfolgende zweite Band bietet Quellen, Texte, Bilder und andere Materialien einschließlich konkreter Arbeitsaufträge und ist als Begleitbuch für Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter_innen in der Erwachsenenbildung geeignet.

Welche Werte braucht die Welt?

Wertebildung in christlicher und muslimischer Perspektive

Herausgeber/innen: Sabine Pemsel-Maier/Mirjam Schambeck (Freiburg 2017)

Angesichts der anhaltenden Migrationsbewegungen und der Notwendigkeit von Integration haben Wertefragen eine neue Dringlichkeit erhalten. Dies gilt in besonderer Weise für die Begegnung mit muslimischen Werteansprüchen. Wertefragen sind so gesehen unmittelbar mit Religionsfragen verknüpft und werfen ein breites Szenario an Fragen auf:

Wie sind Grundwerte angesichts von Multikulturalität und Multireligiosität zu verstehen, und wie können sie in religiöser und kultureller Vielfalt gelebt werden? Wie sind Aushandlungsprozesse, was gelten soll, zu führen und woran sind sie auszurichten? Welche Rolle spielt Religion in diesen Transformationsprozessen und was brauchen junge Geflüchtete, um sich in Deutschland zurecht zu finden? Welchen Beitrag können religiöse Wertebildungsprozesse zu diesem Diskurs leisten und was lässt sich religionspädagogisch dazu sagen?

Die vorliegende Publikation entfaltet vor diesem Hintergrund Ansätze, die sich nicht mit vordergründigen Lösungen zufrieden geben, sondern auf Problemzusammenhänge hinweisen und religionspädagogisch fundierte Wertebildungskonzepte entwickeln, wie anstehende Integrationsprozesse befördert werden können.

Christologie für den Religionsunterricht (Ostfildern 2016)

Gott und Jesus Christus. Orientierungswissen Christologie (Reihe: Theologie elementar)

Autorin: Sabine Pemsel-Maier

Christologie-Lehrbücher gibt es viele an der Zahl. Das vorliegende Buch versteht sich ausdrücklich als eine Christologie für den Religionsunterricht, geschrieben für Religionslehrkräfte. Als Band der ökumenisch ausgerichteten Reihe „Theologie elementar“, hg. von S. Pemsel-Maier und Peter Müller, weiß es sich dem Elementarisierungsansatz in der Religionspädagogik verpflichtet. Im Einzelnen bedeutet dies: Es ist weniger an dogmengeschichtlichen Themen, sondern stärker an den christologischen Grundthemen ausgerichtet, die in den Bildungsplänen eine wesentliche Rolle spielen. Es bezieht die in der empirischen Forschung erhobenen Aneignungsprozesse und Deutungen von Schüler/innen ein und gibt einen Überblick über die aktuellen Studien. Und es eröffnet didaktische Perspektiven für die Unterrichtspraxis.

Rezensionen

Keine Angst vor Inhalten!

Herausgeber/innen: Sabine Pemsel-Maier/Mirjam Schambeck (Freiburg 2015)

Die Stärken der gegenwärtigen Religionspädagogik – ihre Subjektorientierung und ihre Fokussierung  auf die individuellen Konstruktionen von Religiosität - haben dazu geführt, dass die Aufmerksamkeit für die Inhalte der institutionalisierten Religion in den Hintergrund gerückt ist. Dabei zählt die Konturierung und Erschließung von systematischen Inhalten nicht nur zu den klassischen Aufgaben der Religionsdidaktik, sondern wird, etwa von Lehrkräften, umso stärker eingefordert, je mehr  Glaubensinhalte an Plausibilität verlieren.
Der Band hinterfragt, begründet und klärt die Notwendigkeit solcher inhaltlicher Bearbeitung, weist ihr spezifisches Gepräge aus und lotet damit zugleich das vielschichtige Verhältnis von Systematik und Religionspädagogik aus. Die einzelnen Beiträge buchstabieren an ausgewählten Themen – aus der Gottesfrage, der Christologie, der Sakramentenlehre, der Eschatologie  u.a.m., wie solche inhaltliche Konturierung jeweils geschehen kann, mit welchen Schwierigkeiten sie sich konfrontiert sieht und welche Chancen sie eröffnet.

Das Buch richtet sich an Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und –dozierende, aber auch an Verantwortliche in Katechese und Erwachsenenbildung.

 Rezensionen

Inklusion!? Religionspädagogische Einwürfe

Herausgeber/innen: Sabine Pemsel-Maier/Mirjam Schambeck (Freiburg 2014)

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat Inklusion zum unhintergehbaren Thema für Schule und damit auch für den Religionsunterricht gemacht. So dringlich die Frage nach Inklusion, ihrer Bedeutung und den Möglichkeiten der Umsetzung im Religionsunterricht ist, so sehr steht die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion in der katholischen Religionspädagogik noch immer am Anfang.
Das vorliegende Buch stößt in diese Lücke und beleuchtet Inklusion aus theologischer, religionspädagogischer und religionsdidaktischer Perspektive. Dazu wird der Inklusionsdiskurs in seinen grundlegenden Aspekten reflektiert und kritisch diskutiert. Dies geschieht, indem die wichtigsten Linien des Inklusionsdiskurses in der (Sonder-)Pädagogik aufgezeigt, die theologischen Wurzeln von Inklusion aufgedeckt, theologische Begründungen eingespielt, aus der Perspektive des Glaubens Gleichheit und Andersheit, Gleichwertigkeit und Differenz reflektiert, religionspädagogische Optionen eröffnet und gelungene Realisierungsformen im Sinne von best-practice Beispielen von Inklusion und Förderunterricht vorgestellt werden.
Es geht in dieser Studie darum, das Bewusstsein zu schärfen, dass Inklusion eine Wertentscheidung darstellt, für die nicht nur allgemein humane, sondern auch theologische Überlegungen eine Rolle spielen. Christlicher Glaube, Theologie und Religionspädagogik können in diesem Zusammenhang sowohl als Rezipienten, als Motor und Impulsgeber wie auch als kritische Wächter fungieren.

 Rezensionen


Tagungen und Vorträge:

Tagung: “Interkulturelle Kompetenz in der Schule”

Workshop:

Institut für Katholische Theologie, Universität Vechta

23./24. Februar 2018

Zum Programm:

Symposion:  „Migration and Cultural Diversity as European Challenge: Consequences in terms of Content and Methodology for Christian Religious Instruction

Vortrag: Interdenominational Learning and Teaching: New Challenges in the Context of Migration

Institut für Katholische Theologie, Universität Koblenz

2./3. Dez. 2017

https://www.uni-koblenz-landau.de/de/koblenz/fb2/kaththeol/kath-theol_institut/kath-theol_institut_praktheol

 

Zukunftsforum Bildungsforschung: Frühe Bildung 2.0? (Forschungs-)Diskurse in der Pädagogik der Kindheit. Früh-, Grundschul- und Sozialpädagogik im Dialog

Vortrag: „Ich kann noch nich chatolisch!“ Zum Verständnis von Konfession und Religion beim Schuleintritt

17. November 2017, Pädagogische Hochschule Karlsruhe

zum Programm

 

Religionspädagogische Jahrestagung (Mosbach):

Wahrer Mensch und wahrer Gott: Christologische und didaktische Zugänge zum Zentrum christlichen Glaubens im Religionsunterricht

 

13. 6. 2017: Jugendliche ‚bilden‘ Christologie: Empirische und didaktische Herausforderungen

Vortrag im Rahmen der Tagung des Erzbischöflichen Generalvikariates Köln und des Institut für Lehrerfortbildung Essen-Werden (Steinfeld, 12.-14 Juni 2017): Gott-Menschlich?! Herausforderungen und Zugänge einer zeitgenössischen Christologie

Zum Programm

 

 

Linzer Forum Religionspädagogik (29. 3. 2017):
Inklusion im Religionsunterricht: Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe.

http://www.phdl.at/aktuell/aktuell_detailansicht/article/keinen-stress-mit-der-inklusion/


Rundfunksendungen:

Deutschlandfunk: Am Sonntagmorgen:

Leben als letzte Gelegenheit - oder Hoffnung auf Ewigkeit? (5. 11. 2017)

http://www.deutschlandfunk.de/dlf-audio-archiv.2386.de.html?drau:broadcast_id=94


Fortbildungen:

Interdiözesane Studienwoche für Dipl.-ReligionspädagogInnen: Jesus Christus, Erlösung, Sünde. Mit Jugendlichen über zentrale Glaubensinhalte theologisieren

www.tbi-zh.ch/studienwoche-2017-religionspaedagoginnen/