Erläuterungen zur Missio canonica

Nach Artikel 7, Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland wird der konfessionelle Religionsunterricht von Staat und Kirche gemeinsam verantwortet. Die Kirche bestimmt nicht nur die Inhalte des jeweiligen Lehrplans, sondern beauftragt auch die an den Hochschulen dazu ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer (Staatsexamen) mit der Erteilung des Religionsunterrichts.

Diese Entsendung durch die Kirche (lat. missio) wird durch den Bischof in einer liturgischen Feier ausgesprochen. Die so Gesendeten verpflichten sich damit zugleich, dass sie ihren Unterricht in Übereinstimmung mit dem christlichen Glauben ihrer Kirche erteilen und das eigene Leben an den Grundlagen des christlichen Glaubens orientieren.

Wie erwerbe ich die Missio canonica?

Voraussetzung für die Erteilung der Missio ist zum einen der erfolgreiche Abschluss des Staatsexamens bzw. des MA im Fach Katholische Theologie, zum anderen die Teilnahme an der Studienbegleitung für Studierende der Katholischen TheologieDiese wurde von der Erzdiözese Freiburg eingerichtet, um die Studierenden für ihren Dienst als Religionslehrerinnen und -lehrer vorzubereiten, und hält geistliche und kirchliche Angebote bereit.

Weitere Informationen auf der Homepage der Studienbegleitung:  studienbegleitung-ph-freiburg.de

  • Bitte beachten Sie auch die Voraussetzungen von Seiten der katholischen Kirche im Blick auf die Missio canonica. Die Studienbegleitung erfolgt hier über das Studienmentorat und das geistliche Mentorat an der KHG Littenweiler.

 

Für die Zeit des Referendariats wird eine befristete Beauftragung von Seiten der Kirche erteilt, die von dem einzelnen Bewerber/in bei dem für den jeweiligen Seminarort zuständigen Ordinariat beantragt werden muss. Die dafür eingerichteten Formulare werden durch die jeweiligen Seminare ausgegeben.

Weitere Informationen unter: