Ausschreibungen und Stellenmarkt für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Hier finden Sie eine Auswahl von Ausschreibungen zur Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts bzw. der eigenen Stelle sowie zur Einwerbung von Forschungsmitteln im Rahmen von Promotion und Habilitation.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert für die Laufzeit von drei Jahren an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein Forschungs- und Nachwuchskolleg zum Thema "Didaktik des digitalen Unterrichts: Digital gestützte Lehr-Lernsettings zur kognitiven Aktivierung (Di.ge.LL)".

Im Rahmen des wissenschaftlichen Nachwuchsprogramms ist im oben genannten Forschungs- und Nachwuchskolleg ab 1. August 2021 (spätester Beginn 01. November 2021)

ein Stipendien mit einer Förderdauer von bis zu 36 Monaten

nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz (LGFG) zu besetzen.

Die Bewerbung ist auf das folgende Teilprojekt möglich: "Schwimmen und Sinken verstehen durch eine digitale Experimentierumgebung". Bewerbungen können noch bis 15. Juli 2021 eingereicht werden.

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Aktuell sind keine Lehrkraftabordnungen zur Qualifizierung ausgeschrieben.

 

Regelmäßig wiederkehrende Ausschreibungen

Das Baden-Württemberg-Stipendium zum internationalen Austausch für Studierende und Promotionsstudierende hat das Ziel, den den internationalen Austausch von hoch qualifizierten deutschen und ausländischen Studierenden zu fördern.

Es werden gute bis sehr gute Bewerber/-innen gefördert, die durch einen Studien-/Forschungsaufenthalt im Ausland ihre fachliche und interkulturelle Kompetenz erweitern wollen.

Die Bewerbungen müssen in der Regel zum 1. März für das im Herbst beginnende Förderjahr im Akademischen Auslandsamt eingehen. Informationen und Unterlagen sind beim Akademischen Auslandsamt erhältlich.

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Das Fulbright Doktorandenprogramm fördert vier- bis sechsmonatige USA-Aufenthalte deutscher Nachwuchswissenschaftler/-innen, die im Rahmen des Fulbright-Stipendiums ein Forschungsprojekt an einer U.S.-Hochschule oder einer wissenschaftlichen Einrichtung durchführen.

Das zu fördernde Forschungsvorhaben trägt zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen amerikanischen und deutschen Hochschulen bei.

Die Stipendien richten sich an junge Nachwuchswissenschaftler/-innen aller Fachbereiche (außer Medizin), die zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung am Beginn ihrer Promotion stehen und immatrikuliert sind. Nach Abschluss des Stipendienaufenthalts führen sie die Promotion an ihrer Heimathochschule zu Ende. Die Förderung umfasst u.a. die Flugkosten sowie eine monatliche Pauschale von 1.600 EUR.

Bewerbungen sind jeweils zum 01.10. oder 01.04. eines Jahres möglich.

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Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst schreibt das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen seit 1997. Vorrangiges Ziel des Programms ist es, besonders qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu ermutigen und materiell in die Lage zu versetzen, sich für die Berufung auf eine Professur zu qualifizieren. Die Ausschreibung erfolgt in der Regel im Juli mit Antragsfrist bis September. 

Die letzte Antragsfrist lief bis 30. September 2020. Eine neue Antragsrunde ist noch nicht veröffentlicht. Eine Kontaktaufnahmen mit der Institutsleitung bzw. der Hochschulleitung vor der Anstragstellung ist erforderlich, da im Rahmen der Förderung eine Gegenfinanzierung benötigt wird. 

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Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt mit ihrem Eliteprogramm für Postdoktorand/-innen exzellente junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Qualifizierungsphase nach der Promotion eine Laufbahn an der Hochschule anstreben.

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Freiburg konnten in den Jahren 2016 und 2018 eine Förderung einwerben.

Jährlich können ein bis zwei Bewerber/-innen von der Hochschule benannt werden.

Für die aktuelle Ausschreibung 2021 ist die Einreichungsfrist verstrichen.

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Das Walter Benjamin-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase im Anschluss an die Promotion, ein eigenständiges Forschungsvorhaben als Grundstein für die weitere wissenschaftliche Karriere umzusetzen.

Zur Unterstützung der in dieser Karrierephase relevanten Mobilität und thematischen Weiterentwicklung ist im Programm in der Regel ein Wechsel der Einrichtung vorgesehen.

Das Programm fördert im Inland eine Stelle als Postdoktorand/-in, im Ausland erfolgt die Förderung in Form eines Stipendiums. Regelförderung bis zu zwei Jahren. 

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Das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eröffnet herausragend qualifizierten Postdoktorand/-innen und Junior-Professor/-innen die Möglichkeit, sich durch eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.

Eine Antragsstellung ist jederzeit möglich.

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Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt Humboldt-Forschungsstipendien für Postdoktorand/-innen sowie erfahrene Wissenschaftler/-innen aus dem Ausland, um ein selbst gewähltes, langfristiges Forschungsvorhaben (6-24 Monate) in Kooperation mit einer deutschen Forschungseinrichtung durchzuführen.

Die Auswahlgremien tagen jeweils im März, Juli und November.

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Mit den Freigeist-Felloships fördert die VolkswagenStiftung exzellente Nachwuchswissenschaftler/-innen, die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten mit einer eigenen Stelle als Nachwuchsgruppenleitung für max. 5(+3) oder 6(+2) Jahre.

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Die Daimler und Benz Stiftung vergibt im Stipendienprogramm zur Förderung von Postdoktorand/-innen und Juniorprofessor/-innen jährlich zwölf Stipendien zur Stärkung der beruflichen Karriere in der produktiven Phase nach der Promotion.

Die Fördersumme beträgt für die Dauer von zwei Jahren 40.000 EUR zur Finanzierung von z.B. wissenschaftlichen Hilfskräften, technischer Ausrüstung, Forschungsreisen oder Tagungsteilnahmen. Die Stiftung freut sich insbesondere über Bewerbungen aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. Oktober 2021.

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Die Hans-Böckler-Stiftung schreibt aktuell zum fünften Mal den Maria-Weber-Grant für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Postdoc-Phase aus. Zielgruppe sind Juniorprofessor/-innen und Habilitand/-innen aller Fachgebiete.

Die Antragsteller/-innen können für ein bis zwei Semester Mittel für eine Teilvertretung ihrer Aufgaben in der Lehre einwerben, um sich Freiräume für die Forschung zu schaffen.

Der Grant ist mit 20.000 € pro Semester dotiert.

Die aktuelle Bewerbungsfrist für den Maria-Weber-Grant ist der 15. September 2021.

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Ziel der Momentum-Initiative der VolkswagenStiftung ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer frühen PHase nach Antritt der ersten Lebenszeitprofessur Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen. Angesichts eines immer kurzatmiger agierenden Wissenschaftsbetriebs sollen Freiräume für neues Denken in Forschung und Lehre im Universitätsalltag geschaffen werden. Der Fokus des neuen Förderangebots liegt darauf, die Vielfalt der Forschung und die Kreativität von Forscherpersönlichkeiten in Universitäten in Deutschland sowie die strategische Weiterentwicklung der entsprechenden Organisationseinheit zu stärken.

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(Die Auswahl der Ausschreibungen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte konsultieren Sie für die Antragsfristen die Webseiten der jeweiligen Anbieter.)