ThinkForward – Studienzweifel überwinden, Zukunft gestalten!

Studienzweifel? Du bist nicht allein. Gemeinsam neue Wege finden – mit ThinkForward!

Über das Projekt

Das Projekt zielt darauf ab, Studierenden und Promovierenden, die an ihrem Studium oder ihrem Promotionsvorhaben zweifeln, Unterstützung bei der (weiter-)Entwicklung und Klärung von beruflichen Zielvorstellungen zu geben.
  

Ein Projekt der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Gefördert durch: Qualitätssicherungsmittel der Verfassten Studierendenschaft (VS)

Was wir machen

Wir fragen nach – anonym & ehrlich.

Wir wollten ein realistisches Bild der Herausforderungen und Bedürfnisse von Studierenden und Promovierenden mit Studienzweifeln gewinnen und darauf aufbauend passende Angebote entwickeln. 

Deshalb haben wir vom 14.07 - 14.09.2025 eine Bedarfsanalyse zum Thema Studien- und Promotionszweifel an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg durchgeführt. Grundlegend haben wir uns Fragen gestellt wie: Warum zweifeln Studierende oder Promovierende der Pädagogischen Hochschule Freiburg an ihrem Studium oder ihrer Promotion? Was fehlt und was würde wirklich helfen? 

Wir danken Euch, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt!

Den OnePager mit unseren zentralen Ergebnissen der Bedarfsanalyse findet ihr hier.

Input, Austausch & Inspiration.

Basierend auf den Ergebnissen der Bedarfsanalyse und vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Studien sowie unserer Erfahrungen aus der Beratung  organisieren wir Formate, die Studierenden und Promovierenden weiterhelfen können, z. B.  

- Workshops zu beruflichen Zielsetzungen, Entscheidungsfindung und Selbstreflexion

- Fuck-Up-Nights, bei denen offen über Zweifel, Umwege und Neuanfänge gesprochen wird

- Keynotes & Panels mit Personen, die selbst Krisen im Studium erlebt und neue Wege gefunden haben

- Netzwerkveranstaltungen zum Austausch mit Gleichgesinnten und Expert*innen 
 

Von Erfahrungen profitieren.

Im Rahmen von ThinkForward bringen wir Studierende und Promovierende in Kontakt mit ehemaligen Studierenden oder Promovierenden, die selbst Zweifel hatten, vielleicht ihr Studium abgebrochen oder gewechselt haben und heute mit etwas Abstand auf ihre Entscheidungen blicken.

Wir sehen ebenso Alumniarbeit als notwendig an, um Studierende oder Promovierende mit Absolvent*innen zu vernetzen und so einen Einblick in mögliche Berufsfelder für nach dem Studium oder der Promotion zu erhalten. 

Was wirkt & was soll bleiben?

Das Projekt wird sowohl formativ (begleitend) als auch summativ (abschließend) evaluiert.

Dabei schauen wir genau hin: Welche Angebote wurden tatsächlich genutzt? Was hat geholfen? Was wünschen sich Studierende und Promovierende langfristig?

Unser Ziel: Erkenntnisse sichern, Strukturen aufbauen und erfolgreiche Formate dauerhaft in der Hochschule verankern – damit Unterstützung bei Studienzweifeln kein Projekt bleibt, sondern zur Selbstverständlichkeit wird. 

Aktuelles

Save the Date!

Infoveranstaltung:
Alternative Karrierewege mit einem Lehramtsstudium

Worum geht's?

Du befindest dich in einem Lehramtsstudium oder hast dein Lehramtsstudium bereits erfolgreich abgeschlossen?
Du fragst dich, welche beruflichen Felder und Möglichkeiten dir außerhalb des klassischen Lehrberufs offenstehen? Dann komm zur Infoveranstaltung mit der Agentur für Arbeit Freiburg! Dort erhälts du spannende Einblicke, wertvolle Infos und praktische Tipps zu beruflichen Perspektiven außerhalb des klassischen Lehrberufs. 

Wann und wo? Am 01.12.2026 am frühen Abend auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Genauere Infos zu Uhrzeit und Raum folgen noch!

Wer kann sich anmelden? Die Veranstaltung ist für alle interessierten Personen geöffnet. 
Bring auch gerne Begleitung mit, wenn du magst!

Anlaufstellen/Akteur*innen bei Zweifeln

Hier geht's zur ZSB. Du möchtest einen Termin vereinbaren? Dann melde Dich gerne beim Studien-Service-Center (SSC).

Kontaktdaten SSC:

SSC-Tel.: 0761/682-333

Mail: service(at)ph-freiburg.de

Promotionsinteressierte und Promovierende finden hier verschiedene Beratungsangebote.

Auch die Agentur für Arbeit kann bei der Auseinandersetzung mit Zweifeln bzw. bei der Suche nach alternativen Ausbildung-/Berufsmöglichkeiten unterstützen.

Neben Beratungsmöglichkeiten gibt es auch verschiedene Selbsterkundungstools.

Für eine Anfrage für ein Beratungsgespräch schreib einfach eine Mail an: Freiburg-Hochschulteam(at)arbeitsagentur.de

Das Studium verläuft nicht immer reibungslos, manchmal treten Probleme auf. Falls das passiert ist die Verfasste Studierendenschaft für dich da! Die VS ist für alle Studierenden der PH ansprechbar und hat verschiedene Angebote. Zum Beispiel den Kummerkasten

Über die VS findest du aber auch beispielweise Kontakte, wenn du z. B. mit jemandem aus einer Fachschaft sprechen magst.

Du möchtest dich ggf. längerfristig im Rahmen eines Coachings begleiten lassen, z. B. bei der Auseinandersetzung mit deinen Zweifeln und deiner (beruflichen) Vision? Z. B. hier kann du eine*n Coach*in finden ("Berater-Suche"; “Coaching” auswählen).

Auch beim SWFR findest du mögliche Unterstützungsangebote.

Du fühlst dich durch deine Zweifel oder andere Themen belastet? Unterstützung findest du auch bei der Psychotherapeutischen Beratungsstelle (PBS). Ebenso bietet das SWFR ein breites Workshopangebot an! 

Z. B. im SoSe 26 Von der Uni in den Beruf - Arbeit finden, die wirklich zu mir passt!

Auch bei der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein (IHK) und bei der Handwerkskammer Freiburg (HWK) findest du verschiedene Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten.

Recherche & (Neu-) Orientierung

Wer sich in den MINT-Fächern noch nicht festlegen möchte oder nach einem Studienausstieg einen echten Neustart sucht, findet mit Go.MINt der Universität Konstanz eine attraktive Möglichkeit zur Orientierung. Das Orientierungsstudium richtet sich gezielt an Studierende mit Studienzweifeln und Studienaussteiger*innen, die einen Neuanfang wagen möchten, ohne sich sofort auf ein bestimmtes Fach festlegen zu müssen.

Während des Studiums erhalten Teilnehmende Einblicke in verschiedene MINT-Fächer und können so herausfinden, welche Fachrichtung wirklich zu ihnen passt. Besonders hervorzuheben ist die intensive Betreuung: Studienbegleitende Beratung unterstützt bei der Orientierung und erleichtert den Übergang in das spätere Fachstudium.

Ein weiterer Vorteil ist die enge Verzahnung mit dem Fachstudium selbst. Da Go.MINt bereits integraler Bestandteil des jeweiligen Fachstudiums ist, gilt der spätere Wechsel in ein reguläres MINT-Fach nicht als Fachwechsel – ein deutlicher Unterschied zu klassischen Orientierungsangeboten. Zudem ist das Programm vollständig BAföG-förderfähig, sodass auch die Finanzierung während der Orientierungsphase gesichert ist.

Mehr Informationen findet ihr hier: Go.MINt – Uni Konstanz

Das Hochschulteam der Agentur für Arbeit lädt gemeinsam mit dem Service Center Studium und dem Zentrum für Schlüsselqualifikationen der Universität Freiburg zur Vortragsreihe „Von der Uni in den Beruf" ein. Die Reihe richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und bietet praxisnahe Impulse rund um Berufseinstieg und Arbeitsmarktorientierung.

Die Vorträge finden jeweils donnerstags von 18:15 bis 19:45 Uhr im Peterhof, Raum R4, der Universität Freiburg statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Mehr Informationen findet ihr hier: Von der Uni in den Beruf

Vergangenes

Am 28.11.2025 fand die Kick-Off-Onlineveranstaltung unseres QSM-Projekts „ThinkForward“ der Zentralen Studienberatung statt.

Nach einer Vorstellung des Projekts und zentraler Ergebnisse der vorausgehenden Bedarfsanalyse wurde deutlich, wie präsent Studien- und Promotionszweifel auch an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sind – und wie groß der Wunsch nach passgenannter Unterstützung ist.

In zwei parallel stattfindenden Workshops erhielten die Teilnehmenden erste Impulse zur beruflichen Orientierung: Während im Workshop „Find Your Vision“ persönliche Werte, Stärken und Zukunftsbilder im Mittelpunkt standen, zeigte der Life/Work-Planning-Workshop Wege auf, berufliche Entscheidungen aktiv und stärkenorientiert zu gestalten. Beide Formate wurden sehr positiv aufgenommen und gaben den Teilnehmenden Impulse zur Klärung ihrer möglichen nächsten Schritte.

Im gemeinsamen Abschluss zeigte sich: Der Austausch über Zweifel wirkt entlastend – und der Bedarf an orientierenden, praxisnahen Angeboten ist groß. Mit weiteren geplanten Formaten wie einer Fuck-Up-Night und einer Veranstaltung zu alternativen Karrierewegen im Lehramt wird „ThinkForward“ diesen Weg 2026 fortsetzen.

Wir freuen uns über das große Interesse und darüber, dass neben vielen Studierenden und Promovierenden auch einge Stakeholder beim Kick-Off dabei waren!

Den OnePager mit unseren zentralen Ergebnissen der Bedarfsanalyse gibt's hier.

Am Mittwoch, den 22.04.2026, fand im KuCa der Pädagogischen Hochschule Freiburg die erste Fuck-Up Night von ThinkForward statt. Der Abend stand ganz im Zeichen von Zweifeln, Umwegen und dem ehrlichen Blick auf Situationen, in denen nicht alles nach Plan läuft. 

Unter dem Motto eines geschützten #safespace kamen Studierende und Promovierende zusammen, um sich auszutauschen, zuzuhören und gemeinsam über Erfahrungen zu sprechen, die im Studium oder in der Promotion oft zu kurz kommen. Schon beim Ankommen wurde deutlich, dass Offenheit, gegenseitige Wertschätzung und ein respektvoller Umgang den Rahmen des Abends prägten. 

Der Einstieg über kleine Karten, auf denen anonym festgehalten werden konnte, was aktuell besonders herausfordert oder „abfuckt“, machte sichtbar, wie individuell Zweifel erlebt werden. Im Anschluss gaben die Podiumsstories von fünf Referent*innen eindrückliche Einblicke in persönliche Brüche, Unsicherheiten und Wendepunkte – drei aus Studiumsperspektive und zwei aus Promovierendenperspektive – und zeigten, dass Scheitern auch Teil von Entwicklung sein kann; ganz nach dem Motto: „Scheitern gehört zum Erfolg dazu“

In den anschließenden Kleingruppen an den sogenannten Fuck-Up Tables wurde intensiv weitergedacht, reflektiert und diskutiert, wobei die Teilnehmenden sich zu Beginn gewünschte Themen aussuchen konnten. Der Austausch zu Themen wie Studienzweifel, Promotionsfragen, Zukunftsängsten, Umwegen und neuen Perspektiven machte deutlich, wie wertvoll Räume sind, in denen Unsicherheiten nicht versteckt, sondern gemeinsam betrachtet werden können. 

Wir danken allen Beteiligten und Teilnehmenden für einen offenen, bewegenden und inspirierenden Abend. Die Fuck-Up Night hat gezeigt: Aus Zweifeln können neue Perspektiven entstehen — und genau darin liegt die Stärke solcher Begegnungen.

Am Mittwoch, den 01.07.2026, fand an der Pädagogischen Hochschule Freiburg die Infoveranstaltung „Alternative Karrierewege mit einem Lehramtsstudium“ von ThinkForward statt. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Freiburg wurde ein Abend gestaltet, an dem Studierende einen offenen Blick auf berufliche Perspektiven jenseits des klassischen Lehrberufs werfen konnten. 

Ursula Rauschkolb, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit Freiburg, führte durch den Vortrag und schuf von Anfang an einen Raum, in dem Zweifel am Lehramt offen angesprochen werden durften. Der Einstieg widmete sich genau diesen Zweifeln: ob persönliche Krisen, punktuelle Stresssituationen im Referendariat, perspektivische Sorgen um Einstellungschancen oder grundsätzliche Fragen an den Lehrerberuf – schnell wurde deutlich, wie individuell solche Unsicherheiten erlebt werden. Eingerahmt wurde dieser Einstieg von aktuellen Zahlen, etwa dem erwarteten Mehrbedarf von rund 10.600 Lehrerstellen in Baden-Württemberg bis 2030, die zeigten, dass Zweifel und Bedarf oft nebeneinander bestehen. 

Im Hauptteil des Abends öffnete sich der Blick auf ein breites Spektrum alternativer Berufsfelder für Menschen mit Lehramtsstudium. Vorgestellt wurden unter anderem:

  • Schulnaher Bildungsbereich wie Erwachsenenbildung, Nachhilfe und Fort- und Weiterbildung 
  • Öffentlicher Dienst, Verwaltung und Politikberatung 
  • Soziales, Gesundheitswesen und Freizeitpädagogik 
  • Hochschule, Forschung und freie Wirtschaft mit Feldern wie Marketing, Personal oder IT  
  • Lehrtätigkeit im benachbarten Ausland, etwa in der Schweiz oder Österreich, wo teils akuter Lehrkräftemangel herrscht 

Anhand konkreter Stellenbeispiele wurde sichtbar, welche Kompetenzen in diesen Feldern besonders gefragt sind – von Kommunikationsstärke über Teamfähigkeit bis hin zu Offenheit für neue Wege. Für viele Teilnehmende war es dabei besonders wertvoll zu erfahren, dass ein Lehramtsstudium weit mehr Türen öffnet, als der klassische Berufsweg oft vermuten lässt.

Wer an der Veranstaltung teilgenommen hat und die Präsentationsfolien nachlesen möchte, findet diese als PH-Angehörige im ILIAS-Kurs; externe Interessierte können sie beim Freiburger Hochschulteam der Agentur für Arbeit (Freiburg-Hochschulteam(at)arbeitsagentur.de) anfragen.

Wir sind bereits in der Planung der Infoveranstaltung für das Wintersemester: 02.12.2026. Genauere Informationen folgen noch.

Es geht weiter!

Wir dürfen verkünden:

Das Projekt ThinkForward geht weiter!

Der gestellte Folgeantrag mit weiteren Mitteln wurde genehmigt, macht euch also auf weitere tolle Veranstaltungen und Events bereit.

Ilias-Kurs

Im Rahmen des Projekts haben wir einen Ilias Kurs eingerichtet, der als zentrale Anlaufstelle für Informationen, Austausch und gegenseitige Unterstützung rund um Studien- und Promotionszweifel dient.

Dort findet ihr alle Materialien aus unseren Veranstaltungen. 

Im zugehörigen Forum möchten wir außerdem einen Raum schaffen, in dem Erfahrungen geteilt, Tipps weitergegeben und auch ganz konkrete Fragen gestellt werden können.

Fragen, Anmerkungen oder Ideen zum Projekt?

Schreib uns gerne eine Nachricht!
Mail: thinkforward(at)ph-freiburg.de

E-Mail schreiben

Projektleitung/-team

Akademische Mitarbeiterin Zentrale Studienberatung / Senatorin [Anrede: sie/ihr; she/her]

M. Sc. Psych. Ines Gauggel

Adresse/Raum
Mensazwischendeck Raum 016
 
Telefon +49 761 682-535
E-Mail ines.gauggel(at)ph-freiburg.de

Wissenschaftliche Hilfskraft der Zentralen Studienberatung, keine Beratung möglich

B.A. Elena Füssgen

Ehemalige Projektmitglieder

Dr. Hannah Reuten (Projektleitung bis 05/2026)

Tabea Leidig (wissensschaftliche Hilfkraft bis 11/2025)