Fördermaßnahmen

Die Bildungswissenschaftliche Graduiertenakademie (BiwAk) der Pädagogischen Hochschule Freiburg unterstützt Doktorand/-innen, Postdocs, Habilitand/-innen und Juniorprofessor/-innen finanziell auf Ihrem Weg der wissenschaftlichen Qualifikation mit einer Reihe von Fördermaßnahmen.

Zur Förderung von Forschungsaktivitäten und Präsentation von Forschungsergebnissen werden vom Rektorat Mittel für die Unterstützung von Tagungs- und Kongressreisen zur Verfügung gestellt. Auch Nachwuchswissenschaftler/-innen ohne Arbeitsvertrag an der Pädagogischen Hochschule (Externe Doktorand/-innen) können diesen Kongressreisezuschuss beantragen, sofern die Annahme als Doktorand/-in an der Pädagogischen Hochschule Freiburg vorliegt.

Eine Voraussetzung für die finanzielle Förderung ist die aktive Teilnahme an der Tagung bzw. am Kongress. Diese kann in Form eines Vortrags, einer Posterpräsentation, als Diskutant/-in bei einer Podiumsdiskussion oder Leitung eines Symposiums erfolgen und muss entsprechend nachgewiesen werden. Eine Teilnahme ohne eigenen Beitrag kann nicht gefördert werden. Zudem ist erforderlich, dass die Pädagogische Hochschule Freiburg als Herkunftsinstitution genannt ist. Pro Beitrag kann immer nur eine Person gefördert werden. 

Anträge von Externen Doktorand/-innen müssen in elektronischer Form mit dem entsprechenden BiwAk-Antragsformular Kongressreisezuschuss und den zugehörigen Nachweisen an das Prorektorat Forschung (forschung(at)ph-freiburg.de) gerichtet werden. Die Antragsstellung ist fortlaufend möglich. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt im Rahmen der Abrechnung nach der Reise.

Doktorand/-innen, Postdocs, Habilitand/-innen und Juniorprofessor/-innen mit Mitarbeiter/-innenstatus an der PH Freiburg reichen 30 Tage vor Reiseantritt den vom Dekanat und der Projektleitung bzw. Institutsleitung unterzeichneten, kombinierten Antrag auf Dienstreisegenehmigung mit Kongressreisezuschuss in Papierform beim Prorektorat Forschung (z.H. Heike Ehrhardt) ein.

 

Zur Stärkung der internationalen Präsenz unserer Hochschule werden vom Rektorat Mittel für Nachwuchswissenschaftler/-innen für die Inanspruchnahme eines professionellen Lektorats ("proofreading") englischsprachiger Publikationen (für Fachzeitschriften oder Kongresse) bereitgestellt.

Voraussetzung ist, dass die lektorierte Publikation einem Peer-Review-Verfahren zugeführt wird.

 

Um gemäß dem Personalentwicklungskonzept der Hochschule a) die wissenschaftliche,  b) die hochschuldidaktische und c) die überfachliche Qualifizierung, Berufs- und Karriereorientierung zu fördern und gleichzeitig die Vernetzung mit Wissenschaftler/-innen anderer Institutionen zu begünstigen, unterstützt BiwAk die Teilnahme an ausgewählten Fortbildungsveranstaltungen durch eine anteilige Erstattung von Reisekosten und Teilnahmegebühren.

Die Förderhöhe liegt bei maximal 100,- EUR pro Fortbildungstag bezogen auf die tatsächlich entstandenen Kosten und kann von Nachwuchswissenschaftler/-innen für je eine Fortbildung pro Jahr beantragt werden.

Berechtigte Antragsstellende sind an der PH Freiburg angenommene Doktorand/-innen und Habilitand/-innen mit einem Beschäftigungsverhältnis von max. 50%. Anträge müssen spätestens 3 Monate nach dem letzten Veranstaltungstag mit dem entsprechenden Antragsformular Fortbildungszuschuss in elektronischer Form beim Prorektorat Forschung (forschung(at)ph-freiburg.de) eingegangen sein.

Förderfähige Fortbildungsveranstaltungen sind nachfolgend aufgelistet. Vorschläge für Veranstaltungen können jederzeit an das Prorektorat Forschung gerichtet werden.

 

  • GESIS Spring Seminar [Info]
  • Winterakademie der Graduiertenakademie der PHen, Bad Herrenalb [Info]
  • FDZ Frühjahrsakademie "Methoden der empirischen Bildungsforschung", Berlin [Info]
  • Tübinger Spring School "Qualitativ Forschen", Uni Tübingen [Info]
  • Freiburger Methodenwoche des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbunds Freiburg e.V. [Info]
  • Sommerakademie der Graduiertenakademie der PHen [Info]
  • ESERA (European Science Education Research Association) Summer School [Info]
  • DGfE Summer School [Info]
  • Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung [Info]
  • Magdeburger Methodenworkshop des Zentrum ür Sozialweltforschung und Methodenentwicklung, Magdeburg [Info]
  • Tübinger Summer School "Qualitative Forschung", Uni Tübingen [Info]
  • GESIS Summer School [Info]
  • FDZ-Herbstakademie, Berlin [Info]
  • Bundesweiter Workshop des Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit, Frankfurt University of Applied Sciences [Info]
  • ...

Bitte wenden Sie sich mit Vorschlägen und bei Fragen per Mail an forschung(at)ph-freiburg.de.

 

Die Pädagogische Hochschule Freiburg unterstützt Promotionsprojekte und Habilitationsvorhaben (Förderlinie 2) im Rahmen der internen Forchungsförderung. Finanziert werden Sachmittel wie z.B. Reisekosten zum Zweck von Erhebungen, studentische Hilfskräfte, Druckkosten für Erhebungsmaterial. Personalmittel können nicht finanziert werden.

In der Förderlinie Promotionsprojekte wird erwartet, dass die Antragstellung durch die angenommene Doktorandin bzw. den angenommenen Doktoranden erfolgt. Die Annahme ist bei der Antragstellung nachzuweisen.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung finden sich auf der Webseite Interne Forschungsförderung - Projektförderung. Bei der Ausarbeitung eines Antrags sind die Vorgaben zur Antragstellung & Kriterien der Antragsqualität zu beachten.

 


Für Forschungsprojekte jenseits der Promotion (Förderlinie "Promotionsprojekte") stellt die Pädagogische Hochschule Freiburg Forschungsmittel zur Verfügung. Die interne Forschungsförderung kann für thematisch hoch relevante, kleinere Forschungsprojekte im genuinen Aufgabenbereich der Hochschule mit geringer Aussicht auf Drittmittelförderung (Förderlinie "Kleinere Forschungsprojekte") sowie für eine Anschubfinanzierung zur Vorbereitung eines Drittmittelantrags (Förderlinie "Anschubfinanzierung") beantragt werden.

Weitere Informationen

Die Pädagogische Hochschule Freiburg stellt für die Durchführung von Promotions- und Habilitationsprojekten Forschungssoftware zur Verfügung.

  • SPSS ® Statistics ist eine Software für umfangreiche statistische Analysen von Daten.
  • MAXQDA ist eine Software zur computergestützten qualitativen Daten- und Textanalyse

Weitere Software zum Zwecke der Datenerhebung und Datenauswertung kann ggf. auf Antrag zur Verfügung gestellt werden.

Ergänzend hält die Pädagogische Hochschule 30 Notebooks für Forschungszwecke bereit. Diese können in Sätzen à 15 Stück ausgeliehen werden.

Weitere Informationen