Fakultät I
Gleichstellungskommission
Aufgaben und Ziele
Die Gleichstellungskommission der Fakultät 1 verfolgt das Ziel, die Gleichstellung und Chancengerechtigkeit der Geschlechter aktiv voranzutreiben. Sie setzt sich für die Berücksichtigung dieses Ziels auf allen Entscheidungsebenen der Fakultät ein.
Geschäftsordnung der Gleichstellungskommission der Fakultät für Bildungswissenschaften
Die Gleichstellungskommission der Fakultät 1 setzt sich dafür ein, dass genderbezogene Themen in Forschung und Lehre verankert werden, um Studierenden der Pädagogischen Hochschule das Erlangen von Genderkompetenz zu ermöglichen. Genderkompetenz wird als wesentliche Voraussetzung für die Anbahnung einer professionellen Handlungspraxis in Schule, Unterricht und anderen pädagogischen Feldern betrachtet. Genderkompetenz ist dabei zu verstehen als das Wissen darum, dass Verhalten und Einstellungen von Frauen und Männern auf sozialen Konstruktionen beruhen, die in Interaktionen zum Tragen kommen und veränderbar sind. Die Eröffnung vielfältiger und sinnstiftender Entwicklungsmöglichkeiten für beide Geschlechter ist Ziel genderkompetenter pädagogischer Praxis.
Maßnahmen:
- Unterstützung und Beratung bei fakultätsinternen Fragen, die das Thema der Gleichstellung berühren Über: Teilnahme an Gremiensitzungen, Einbringen entsprechender Tagesordnungspunkte etc.
- Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen und Studierenden für Gleichstellung und Gleichstellungspolitik und Informationen zu Gleichstellungsmaßnahmen
Über: Workshops für Mitarbeiter*innen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen für Mitarbeiter*innen und Studierende - Verankerung der Themen Gleichstellung und Gender in der Lehre
Über: Ankündigung entsprechender Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis (auch in den Gender Studies), Organisation einer Ringvorlesung - Nachwuchsförderung
Schaffung eines Rahmens für die Präsentation von Studierendenarbeiten mit Gleichstellungs- und/oder Genderaspekten an der Hochschule - Unterstützung von Forschungsprojekten mit Blick auf forschendes Lernen mit Gleichstellungs- und Genderbezug
Über: Bereitstellung finanzieller Mittel, Beratung
Anträge auf finanzielle Unterstützung Ihres Projektes können jederzeit bei uns eingereicht werden. Wir entscheiden zeitnah über eine Bewilligung. Bei Fragen, nehmen Sie gerne Kontakt mit der Sprecherin unserer Kommission auf.
Projektanträge aus der Fakultät 1 können sich auf folgende Ziele unserer Gleichstellungsarbeit beziehen:
- Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen und Studierenden für Gleichstellung und Gleichstellungspolitik und Informationen zu Gleichstellungsmaßnahmen (über: Workshops für Mitarbeiter*innen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen für Mitarbeiter*innen und Studierende)
- Verankerung der Themen Gleichstellung und Gender in der Lehre (über: Lehraufträge mit Ankündigung der entsprechenden Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis (auch in den Gender Studies), Organisation einer Ringvorlesung, eines Symposiums, etc.)
- Unterstützung von Forschungsprojekten mit Blick auf forschendes Lernen mit Gleichstellungs- und Genderbezug unter Einbeziehung von Studierenden
Geschäftsordnung der Gleichstellungskommission
Wir nehmen Ihre Anträge jederzeit an und beraten zeitnah über die Vergabe der Mittel.
Kontaktieren Sie bei Fragen gerne die Sprecherin der Kommission.
Ausgewählte Beispiele zuletzt geförderter Projekte:
- Förderung der Einladung von Referent*innen aus pädagogischen Arbeits- und Handlungsfeldern (etwa Beratungarbeit von Mädchen* und Frauen*, queere Jugendarbeit oder Bildungsarbeit zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt)
- Förderung der Einladung der Referent*in Fallon Tiffany Cabral zu autoethnografischer Forschung und feministischen Methodologien
- Förderung der Einladung der Referentin Prof. Dr. Sabine Andresen zu Antidemokratische Perspektiven auf Familie, Erziehung und Kindheit im Rahmen der Ringvorlesung "Demokratie in Gefahr?!"
- Förderung der Einladung von Referent*innen der lokalen Initative Solidarische Stadtteilgesundheit: Der Ansatz der Solidarischen Stadtteilgesundheit als Weg aus der Care-Krise
- Exkursion `Soziologische Perspektiven auf Sexualität und Sexuelle Bildung´ nach Berlin (Förderung eines Ausstellungsbesuchs und einer Stadtführung zu Berlins queerer und trans´-Geschichte) im Rahmen der Lehre im Studium Generale im SoSe 2026
- Podcast-Projekt "Take Care - Warum bezahlen, wenn man auch beklatscht werden kann?" zur kritischen Auseiandersetzung mit den Bedingungen und Herausforderungen von Soziale Arbeit als einem Bereich von Care und dessen Abwertung im Zusammenhang mit vergeschlechtlichen Zuschreibungen; in Kooperation mit der EH Freiburg und dem JHW Freiburg/Jugendarbeit; Mitwirkende: Rebekka Lessmann, Lucia Reiling, Lilli Stahl, Ronja Schäfer, Ramón Moralez, Jonathan Hermann, Emma Kunze, Miriam Fischer, Jule Wenz
Gleichstellungspolitik muss über zwei Geschlechter hinausdenkt. Deshalb setzten wir uns als Gleichstellungskomission der Fakultät 1 dafür ein, die eigene Gleichstellungspolitik geschlechtervielfältig weiterzuentwickeln. Diese Arbeit ist ein langer Prozess und bedarf gleichzeitig schon jetzt konkrete Verbesserungen der Studien- und Arbeitsbedingungen für TIN*-Hochschulangehörige an der PH. Dafür machen wir uns stark und entwickeln derzeit vielfältige Maßnahmen zur Stärkung der Rechte von TIN*-Studierende und Mitarbeitenden an der Hochschule.
In Überarbeitung Informationen zu Rechten und Unterstützungsstellen an der PH.
Weiterführende Links und Informationen zu Rechten von tin-Studierenden an Hochschulen:



