HRK-Audit: Internationalisierung der Hochschulen

Die Pädagogische Hochschule Freiburg hat im Jahr 2025 erfolgreich das Audit „Internationalisierung der Hochschulen” der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) durchlaufen. Dabei nahm eine Gutachterkommission die Internationalisierungsaktivitäten genau unter die Lupe. Auf einen umfangreichen Selbstbericht mit Beiträgen aus Rektorat, Fakultäten und Verwaltung folgten Interviews mit ausgewählten Personen der Hochschule. Daraus leiteten die Expert/-innen Empfehlungen für die zukünftige Internationalisierung ab. In ihrem Bericht attestieren die Berater/-innen der Hochschule sehr gute Voraussetzungen.

Hervorzuheben sei dabei laut dem Beraterteam, dass die Hochschule eine kleine Campus-Universität mit ausgeprägtem – und entsprechend sichtbarem – bildungswissenschaftlichen Profil und kurzen Wegen ist. In diesem Zusammenhang seien auch die geografische Lage der Hochschule im Dreiländereck (D, F, CH) sowie der Standort Freiburg als überaus lebenswerte Studierendenstadt mit attraktivem Umfeld zu nennen.

Das Beraterteam äußert sich außerdem positiv über die Inter- und Transdisziplinarität in Lehre und Forschung, die seiner Meinung nach eine gute Basis für die weitere hochschulinterne Vernetzung (auch im Kontext der Internationalisierung) darstellt. 

Auch das bereits etablierte internationale Forschungsprofil im Bereich der empirischen, interdisziplinären Bildungsforschung sowie das internationale Lehrprofil in einigen Studienprogrammen der Hochschule (sowohl im Lehramt als auch in anderen Studiengängen) sind positive Rahmenbedingungen.

Wie ist die Pädagogische Hochschule Freiburg bei der Internationalisierung bereits aufgestellt und wo gibt es noch Verbesserungspotenzial? 

Die Hochschule steht vor der Aufgabe, ihr bereits etabliertes, scharfes und attraktives fachliches Profil in Forschung und Lehre international noch sichtbarer und strahlkräftiger zu machen. Dabei muss sie ihre bewusste internationale Orientierung nach innen und außen strategisch und strukturell zielgerichtet untermauern und mit entsprechenden Maßnahmen weiter ausbauen. Die bereits vorliegende Internationalisierungsstrategie bietet hierfür einen legitimen Orientierungsrahmen, der von allen relevanten Funktionseinheiten der Hochschule getragen wird.

  • Hochschulweite Vernetzung
  • Anreize für internationale Aktivitäten
  • Kommunikation und Außendarstellung

Angesichts eines von der Globalisierung geprägten Arbeitsmarkts und einer kulturell heterogenen und vielfältigen Studierendenschaft sind Hochschulen gefordert, ihre Studierenden bestmöglich auf die damit verbundenen Chancen, Risiken und Herausforderungen vorzubereiten und ihnen ein adäquates Qualifikationsprofil zu vermitteln. Wichtig sind der weitere Ausbau von Strukturen und Maßnahmen einer „Internationalisation@home”, die weitere Internationalisierung von Studienprogrammen, die Steigerung der Outgoing- und Incoming-Mobilität von Studierenden sowie die Klärung von Anerkennungsfragen.

  • Internationalisierung von Studienprogrammen
  • Mobilitätssteigerung

Die zahlreichen etablierten Forschungsaktivitäten und -schwerpunkte können aufgrund ihrer ausgesprochen guten internationalen Anschlussfähigkeit einen wertvollen Anknüpfungspunkt für die weitere Internationalisierung der Institution darstellen. Zugleich bergen sie das Potenzial, zu einem Treiber der Internationalisierung der Hochschule insgesamt zu werden. 

  • Forschungsförderung

Im Fokus stehen hier die existierenden Serviceeinrichtungen zur Förderung der Internationalisierung von Studium, Lehre und Forschung bzw. das in diesen Bereichen tätige Personal an der Hochschule. Wenn die Internationalisierung an der Hochschule als strategische Querschnittsaufgabe angesehen und verfolgt werden soll, muss sie sich konsequenterweise auch in allen relevanten Tätigkeitsbereichen der Administration wiederfinden.

  • Willkommenskultur
  • Internationalisierung der Verwaltung