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Informationen für Studierende

Fragen und Antworten - FAQ

Sie finden hier Tipps für Internetseiten, wo Sie sich über mögliche Aktivitäten informieren können und Vorschläge für interessante Orte oder Unternehmungen und Ideen, was man mit Kindern drinnen oder draußen unternehmen könnte!

Bitte beachten Sie:
Konsum- und Medienorientierte Aktivitäten (z.B. Kindergalaxie, Europapark) sind nicht im Sinne des Programms. Bitte halten Sie sich mit Aktivitäten dieser Art zurück, denn das spricht sich bei den Kindern herum und setzt Maßstäbe.

Allgemeine Informationen...

Interessante Orte, Besichtigungen...

  • Stadt erkunden (z.B. Münsterturm)
  • Glashaus im Rieselfeld
  • Ökostation im Seepark
  • Mais-Irrgarten in Opfingen
  • Kinderabenteuerhof Vauban
    • Das Gelände liegt am Dorfbach in unmittelbarer Nähe zum Stadtteil Vauban. Am besten zu erreichen mit der Strassenbahnlinie 3 Richtung Vauban zu (Haltestelle: Vauban-Mitte)
    • offene, kosten- und anmeldefreie Angebote für die Altersgruppe 6 - 14 Jahre (Mittwoch bis Freitag) 15-18 Uhr,  samstags (am 3. Samstag im Monat) für alle von 0 bis 99 Jahre.
  • Burgen: Schneeburg, Zähringer Burg, Kastelburg, Burg in Staufen, Hochburg bei Emmendingen
  • Baumkronenweg in Waldkirch
  • Abenteuerwald in Kenzingen
  • Sioux-Treffen in Hugstetten
  • Tag der Offenen Tür bei der Jazz- und Rockschule
  • Waldhaus Freiburg
  • Naturmuseum (Tipp: Kükenausstellung im Frühjahr!)
  • Archäologisches Museum Colombischlössle: Projekt von Kind zu Kind
  • Straßenbahntour durch Freiburg
  • Besuch des Botanischen Gartens
  • Besuch des Mundenhofs
  • Mitmachen beim Freiburger Jugendfotopreis - Insidertipp: sehr gute Gewinnchancen!

 …raus an die frische Luft

  • Freibad
  • Blätterbuch im Herbst
  • Schiffle bauen und im Bach schwimmen lassen
  • Spielplätze
  • Bewegungsparcours an der Sandfangwiese
  • Mithilfe im Garten
  • Zelten
  • Minigolf spielen
  • Ausflüge (z.B. Schauinsland, Schluchsee)
  • Fußball spielen, Frisbee o.ä.
  • Radtour
  • (Indoor-) Klettern

 Indoor-Aktivitäten und Dinge, die nichts oder wenig kosten...

  • Tagebuch gestalten
  • Besichtigung der Stadtbibliothek (Ausweis beantragen)
  • Pizza, Kuchen, Muffins oder Plätzchen backen
  • Die eigene WG besichtigen
  • Brettspiele
  • Basteln, Häkeln oder Werken
  • Vorlesen
  • Kinderkino im Friedrichsbau oder im KoKi im alten Wiehrebahnhof
  • Märchen lesen
  • Bilder malen
  • Fahrrad flicken
  • Kicker und Billard spielen (ist in vielen Jugendzentren möglich)
  • Spielecafé FreiSpiel Freiburg

Zunächst stellt die Schule den Kontakt zu den Eltern her. Durch einen Elternabend vorab und/oder Einzelgespräche wird versucht die Eltern für die Mitarbeit zu gewinnen. Die Teilnahme am Starttag und am Abschlussfest ist Voraussetzung für die Programmmitwirkung. Es ist allerdings auch Ihre Aufgabe, mit den Eltern im Gespräch zu bleiben und herauszufinden, wie die Eltern mit eingebunden werden können.

Wir empfehlen, bereits am Starttag mit dem Kind und der Familie einen festen Wochentag und eine Uhrzeit auszumachen. Sprechen Sie mit den Eltern ab, wann und wo Sie das Kind abholen oder zurückbringen. Es ist wichtig Kontakt zu den Eltern zu halten und sie über Ihre Aktivitäten mit dem Kind zu informieren.

Ihre primären Ansprechpartner:innen an der Schule sind die jeweiligen Kooperationspartner:innen, die Sie auch beim ersten Mentor:innentreffen kennengelernt haben bzw. kennenlernen werden. Das ist an den verschiedenen Schulen unterschiedlich geregelt und sind entweder ausgewählte Lehrkräfte, Sozialarbeiter:innen oder Verantwortliche der Schulkindbetreuung. Diese kennen das Kind und die Familie. Scheuen Sie sich nicht, bei jeglichen Fragen/Unsicherheiten/Anregungen Ihr Kind betreffend, Kontakt zur betreffenden Kooperationspartner:in aufzunehmen!

Zudem kann es sehr hilfreich sein Kontakt zur jeweiligen Lehrkraft des Kindes aufzunehmen. Bitte fragen Sie bei den Kooperationspartner:innen nach den Kontaktdaten der Lehrkraft. Da die Lehrkräfte meistens sehr in den Schulalltag eingebunden sind, ist es wichtig, dass Sie von sich aus auf sie zu gehen!

Auch bei den Mentor:innentreffen an der jeweiligen Schule oder in Gesprächen mit den Kooperationspartner:innen erfahren Sie etwas über das Kind, über eventuelle Veränderungen oder Herausforderungen vor denen das Kind steht.

Eine wichtige Anlaufstelle bei auftauchenden Problemen und Schwierigkeiten ist das Begleitseminar. Dort ist der Raum, um Besonderheiten, Fragen und Schwierigkeiten zu besprechen.

Scheuen Sie sich bitte darüber hinaus nicht, Kontakt zur Lehrkraft, zur Schulleitung oder zu den PH-KoordinatorInnen aufzunehmen! Auch bei Überforderung zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Einmal pro Woche sollte eine gemeinsame Aktivität stattfinden, die Ihnen und dem Kind gefällt.

Das Aushandeln, wie der Nachmittag gemeinsam gestaltet wird, ist für beide Seiten eine große Lernchance. MentorInnen, die dem Kind eine lange Liste von Angeboten vorlegen, überfordern oft das Kind, da es keine Vorstellungen hat, was sich hinter den Aktivitäten verbirgt. Die Kinder sollten jedoch von Beginn an an der Entscheidung beteiligt werden. Kinder, denen das schwer fällt, sollten im Verlauf des Programms immer stärker mit einbezogen werden. Es sollte weder über den Kopf des Kindes hinweg entschieden werden, noch sollte das Kind diktieren, was unternommen wird. 

Grundsätzlich gibt es hierzu keine Vorgabe von Seiten des Programms. Wann Sie sich treffen ist immer abhängig von der Situation des Kindes und Ihrer eigenen Situation. Allerdings zeigt unsere Erfahrung, dass wöchentliche Treffen für einen guten Beziehungsaufbau maßgeblich sind!

Wir empfehlen am Starttag mit den Eltern abzusprechen, wie man die Familie/das Kind erreichen kann und wann das erste Treffen stattfindet.

Falls das Kind im Hort ist, sollten Sie sich mit dem Hort in Verbindung setzen und abklären, wann es dort abgeholt werden kann.

Nach Möglichkeit sollten öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Falls Sie das Kind mit Ihrem Auto abholen möchten, ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern für die Autofahrten erforderlich. Zudem ist zu beachten, dass für die Kinder eine Sitzerhöhung erforderlich ist!

Sofern ein Fahrrad vorhanden ist, können Sie mit dem Kind zusammen Radfahren. Falls es keines besitzt, kann bspw. bei der Polizei preiswert ein Fahrrad ersteigert werden (hier finden Sie Termine für Fahrradversteigerungen). Natürlich können viele Ziele auch gut zu Fuß erreicht werden.

Grundsätzlich basiert das Programm auf einer 1:1 Betreuung, d.h. Sie sind nur für Ihr Kind zuständig und das Programm ist auch keine kostenlose Kinderbetreuung. Auch ist zu beachten, dass die Patenschaft den Kindern die (manchmal einmalige) wertvolle Möglichkeit bietet eine Bezugsperson "ganz für sich allein" zu haben.

Allerdings kann es in bestimmten Situationen trotzdem richtig sein, das Geschwisterkind mitzunehmen. Wenn Sie sich hier unsicher sind, können Sie diese Frage gerne in die Begleitveranstaltung einbringen oder Ihre SALAM-Dozentin auch gerne direkt kontaktieren.

Zu Beginn ist es wichtig, dass Sie eine Beziehung zu „Ihrem“ Kind aufbauen, deshalb sind Unternehmungen zu zweit zu empfehlen. Später kann es hilfreich und sinnvoll sein, dass Sie sich für bestimmte Unternehmungen mit anderen Tandems zusammenschließen. Allerdings bleibt die Verantwortung für Ihr Kind immer bei Ihnen. 

Eine Hausaufgabenbetreuung und gezielte Förderung sind nicht Ziel des Programms.

Vielmehr soll die Förderung anlassbedingt und in den Kontext eingebettet sein. Selbstverständlich ist es jedoch nicht verboten, das Kind bei konkreten schulischen Anliegen zu unterstützen.

Sie können Sprechen, Lesen oder Rechnen im Alltag üben. Motivieren Sie das Kind zum Lesen, z.B. durch Bibliotheksbesuche oder gemeinsames Lesen von Straßenschildern, Stadt- und Fahrplänen. Sie können auch eine Schnitzeljagd veranstalten oder an einem regnerischen Tag "Stadt, Land, Fluss" mit kindgerechten Vereinfachungen spielen. Lesen Sie sich gegenseitig Geschichten mit verstellter Stimme vor. Wichtig ist, dass das Kind merkt, dass Lesen etwas Schönes sein kann.

Nutzen Sie auch das Tagebuch als Instrument, um mit dem Kind auch ruhigere Dinge zu unternehmen und das Schreiben, Lesen und Gestalten in Ihr gemeinsames Tun einzubinden.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entdecken Sie gemeinsam neue Möglichkeiten.

Sie übernehmen während der Treffen die Aufsichtsplicht für "Ihr" Kind und werden dafür von der Schule entsprechend eingewiesen. Die Aufsichtspflicht ist über die Schule geregelt und während der gemeinsamen Aktivitäten ist das Kind somit über die Schule versichert.
Da Ihre Tätigkeit im Rahmen einer Hochschulveranstaltung stattfindet, sind Sie selbst im Rahmen des Versicherungsbeitrags, der mit der Semestergebühr erhoben wird, über die Pädagogische Hochschule versichert.

Sie bekommen für den Programmzeitraum von der Stadt Freiburg eine Aufwandsentschädigung von 110 Euro. Dieser Betrag ist dafür gedacht, dass Sie Ihre Unkosten (Fahrten, Eintritte) begleichen können.

Bitte beachten Sie: Wir können Ihnen diesen Betrag nur überweisen, wenn wir von Ihnen die Erklärung zur Übungsleiterpauschale erhalten haben!

Symbolbild Kind auf Rutsche

…weil die Kinder rauskommen und Sachen machen können, die sie vielleicht in ihren Familien nicht machen können. Gerade in Großfamilien kannst du mit vielen Kindern nicht einfach ins Schwimmbad gehen, da das finanziell nicht drin ist. Manche Eltern sind auch kulturell nicht so interessiert. Oliver war zum ersten Mal in seinem Leben im Münster. Ich denke, das ist sehr wichtig, die Welt mal so ein bisschen aus anderen Augen zu sehen.

Katharina (23)