Psychologie in den Studiengängen

Aktuelle Informationen zur Seminarplatzvergabe in Psychologie

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Wir möchten Sie über das weitere Vorgehen bei der Seminarplatzvergabe der Psychologie informieren.

Falls Sie bereits Plätze in Lehrveranstaltungen der Psychologie erhalten haben, die Sie für das Wintersemester benötigen, kommen Sie auf jeden Fall in der ersten Vorlesungswoche in die Lehrveranstaltungen. Zeiten und Räume können Sie auf Listen in den Reitern der jeweiligen Kategorien nachsehen.

Falls Sie sich noch für Lehrveranstaltungen anmelden oder ummelden wollen:

In beiden verpflichtenden Einführungsveranstaltungen (PSY 001 und PSY 002) sind in den jeweils zugehörigen beiden Gruppen noch Plätze frei. 

Bitte kommen Sie auf jeden Fall in der ersten Vorlesungswoche in die jeweilig priorisierte Gruppe der beiden Lehrveranstaltungen.  Lehrende, Zeiten und Räume sehen Sie in dieser Liste. 

Bei diesen Veranstaltungen ist gegebenenfalls auch der zugehörige ilias-Kurs schon vor dem ersten Lehrveranstaltungstermin zur Eintragung für Sie freigeschaltet, sonst erfolgt die Freischaltung nach dem ersten Veranstaltungstermin.

In den Überblicksveranstaltungen PSY 100, 200 und 300 sind noch Plätze frei. PSY 400 ist bereits belegt.

Bitte kommen Sie zum ersten Lehrveranstaltungstermin in die von Ihnen gewünschte PSY 100, 200, 300.

Bei diesen Veranstaltungen ist gegebenenfalls auch der zugehörige ilias-Kurs schon vor dem ersten Lehrveranstaltungstermin zur Eintragung für Sie freigeschaltet, sonst erfolgt die Freischaltung nach dem ersten Veranstaltungstermin.

Lehramt Master Primarstufe und Sekundarstufe: 
Bitte beachten Sie, dass Sie für das Modul 3 zwei Überblicksveranstaltungen besuchen müssen und dass das Modul auf zwei Semester angelegt ist.

Lehramt Bachelor Sonderpädagogik: 
Bitte beachten Sie, dass PSY 100 für Sie verpflichtend ist.

Lehrende, Zeiten und Räume sehen Sie in dieser Liste.

In den Übungen in Modul 3 sind insgesamt noch ausreichend Plätze vorhanden, falls Sie sich in der vorigen Belegrunde noch um keinen Platz beworben haben.

Falls Sie bereits einen Platz in einer Übung erhalten haben, bitten wir Sie, nur aus wichtigen Gründen zu wechseln.

Vorgehen bei Neuanmeldung oder Ummeldung:

Bitte setzen Sie sich direkt mit den Lehrenden Ihrer Wunschübung per email in Verbindung. Bitte wählen Sie dabei bevorzugt die Übungen mit den meisten freien Plätzen. Bei den Übungen in Modul 3 ist kein selbständiger Eintrag möglich, die Lehrenden fügen Sie (nach dem ersten Lehrveranstaltungstermin) hinzu.

Informationen über die freien Plätze in Veranstaltungen finden Sie in dieser Liste.

Veranstaltungen aus dem Bereich Lernen mit Medien (Psychologie) im ÜSB: PSY 502, PSY 507, PSY 508 und PSY 509 

Falls Sie in den vorigen Belegrunden in LSF bereits einen Platz in einer Veranstaltung aus dem Bereich Lernen mit Medien  erhalten haben, kommen Sie bei Präsenzveranstaltungen auf jeden Fall zur ersten Seminarstunde. In dieser Liste können Sie nochmals Zeiten und Räume sehen. 

Falls Sie noch einen Platz in einer der Veranstaltungen benötigen, setzen Sie sich bitte direkt per mail mit der Lehrperson in Verbindung. 

Für die Online-Veranstaltung PSY 509 gilt Folgendes: 
Studierende, die bereits einen Platz erhalten haben können sich in die freigeschaltete ilias Veranstaltung PSY 509 eintragen. 
Der Zoom-Einladungslink wird am Montag, den 19.10.2026 dann an alle dort eingetragenen Mitglieder kurz vor Beginn der Veranstaltung versendet. 
Alles weitere finden Sie dort im ILIAS-Ordner, sobald Sie sich dort als Mitglied eingetragen haben. 
Studierende, die noch einen Platz benötigen, melden sich bitte zunächst per mail bei der Dozentin [ babette.park(at)ph-freiburg.de ] und müssen sich ebenfalls zusätzlich in die freigeschaltete ilias Veranstaltung PSY 509 eintragen. 
 

Studienaufbau, Module und Prüfungen in Psychologie

Bildungswissenschaftliche Studiengänge
  • Erziehungswissenschaft: BA, MA
  • Kindheitspädagogik: BA
  • Nachhaltigkeit und Klimabildung: MA
  • Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: MA
Lehramts-Studiengänge

Bachelor- und Masterarbeiten in Psychologie

Detaillierte Informationen, Anleitungen und Tipps zur Anfertigung einer Abschlussarbeit in Psychologie sind in einem Begleitheft zusammengestellt. Studierenden, die in der Psychologie ihre Abschlussarbeit schreiben, wird die Lektüre des Begleithefts empfohlen.

Thema der Abschlussarbeit

  • sollte im Bereich der Pädagogischen Psychologie liegen
  • sollte so interessant für Sie sein, dass Sie sich über einen längeren Zeitraum damit beschäftigen wollen
  • sollte in Absprache mit der/dem Betreuer:in festgelegt werden
  • sollte so eingegrenzt werden, dass es im zeitlichen Rahmen der Abschlussarbeit bearbeitet werden kann

Fragestellung der Abschlussarbeit

  • konkretisiert das Thema: Was ist der Fokus der Arbeit? Welche Frage innhalb des gewählten Themas soll durch die Arbeit beantwortet werden?
  • legt den Ausgangs- und Zielpunkt der Argumentationslinie durch die Arbeit fest; gegebenenfalls auch die Ausrichtung der empirischen Studie
  • wird zu Beginn der Arbeit (z.B. in der Einleitung) genau formuliert, begründet und erläutert

Titel der Abschlussarbeit

  • nennt prägnant und möglichst leicht verständlich das Thema der Abschlussarbeit
  • sollte hinsichtlich des inhaltlichen Umfangs möglichst gut mit der gewählten Fragestellung übereinstimmen; muss aber keine Frage sein
  • wird auf dem Anmeldeformular des Prüfungsamts angegeben; kann nach Einreichung i.d.R. nicht mehr geändert werden

Zur Vorbereitung der Abschussarbeit und gegebenfalls zur Vorstellung des Themas und der Fragestellung bei der/dem Betreuer:in kann das Formular „Vorbereitung einer Abschlussarbeit“ genutzt werden (hier ist ein ausgefülltes Beispiel).

Literaturteil

  • wichtiger Bestandteil jeder Abschlussarbeit
  • enthält einen systematischen und ausgewogenen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema bzw. zur Fragestellung
  • referiert Begriffsbestimmungen, Theorien, empirische Befunde, Argumentationen aus wissenschaftlicher Literatur
  • weiterer Kontext des Themas wird überblicksartig dargestellt
  • eng mit der eigenen Fragestellung verbundene Inhalte werden ausführlich und differenziert dargestellt
  • was nur entfernt mit dem Thema zu tun hat, sollte weggelassen werden

Empirischer Teil

  • wird in den Abschlussarbeiten der folgenden Studiengänge erwartet: MA Lehrämter, BA Erziehungswissenschaften, BA Kindheitspädagogik
  • ist in den Abschlussarbeiten der folgenden Studiengänge nicht vorgesehen: BA Lehrämter
  • Darstellung einer selbst durchgeführten empirischen Studie
  • qualitative oder quantitative Studien oder ggf. ein Systematisches Review sind (in Abhängigkeit von der Fragestellung) möglich
  • beliebige zur Fragestellung passende Erhebungsmethoden: Beobachtung, Interview, Fragebogen, Test, …

Gliederung

  • systematische und sachlogische Struktur
  • “roter Faden” entlang einer gut nachvollziehbaren Argumentationslinie
  • hierarchischer Aufbau: Kapitel/Abschnitte auf einer Organisationsebene stehen inhaltlich gleichwertig nebeneinander und umfassen inhaltlich alle inbegriffenen Abschnitte
  • Standardgliederung für Arbeiten mit empirischem Teil:
         - Einleitung
    Literaturteil
         - Kapitel 1
         - Kapitel 2
         …
         - Fragestellungen und Hypothesen
    Empirischer Teil      
         - Methoden
               - Studiendesign     
               - Stichprobe
               - (ggf.) Studienmaterial
               - Erhebungsinstrumente
               - Durchführung
               - Kodierung und Auswertungsfahren
         - Ergebnisse
         - Interpretation
         - Diskussion
         - Literaturzeichnis

Prägnanz

  • Beschränkung auf die zentralen/relevanten Inhalte

Roter Faden

  • klare und für Leser:innen gut nachvollziehbare Argumentationslinie

Thema einleiten und durch den Text führen

  • Themenabfolgen und Übergänge durch “Advanced Organizer” oder metakommunikative Hinweise verdeutlichen

Klarheit und Verständlichkeit

  • keine komplizierten Satzkonstruktionen oder schwer verständlichen Formulierungen

Wissenschaftliche Begrifflichkeit und Präzision

  • im Themengebiet relevante Fachbegriffe und präzise Formulierungen verwenden

Beleg oder Begründung von Aussagen

  • Aussagen/Behauptungen werden durch empirische Studien belegt oder durch vernünftige Argumentationen hergeleitet

Kennzeichnung geistigen Eigentums

  • Studienergebnisse, Theorien, Meinungen, Argumente oder auch Strukturierungen anderer Autor:innen werden durch Quellenangaben markiert

Gendersensible Sprache

Sachlichkeit

  • ruhiger, nüchterner, unaufgeregter Sprachduktus

Formatierung

  • ordentlich, einheitlich, übersichtlich
  • kann nach eigenem ästhetischem Empfinden gestaltet werden
  • häufige/übliche Formatierungen (die aber nicht verpflichtend sind):
    - Schriftart: Times New Roman, Arial, Calibri oder Helvetica
    - Schriftgröße: 11 oder 12 Punkte
    - Zeilenabstand: 1- bis 1,5-zeilig
    - Blocksatz
    - Randabstand: 2 - 3 cm
    - Seitennummerierungen
    - Überschriften (je nach Ordnung) in größerer und/oder fetter/kursiver Schrift
    - 1. Abschnitte nach Überschriften linksbündig, weitere Abschnitte hängend

Rechtschreibung und Grammatik

  • korrekte Wortschreibungen, Zeichensetzung und Grammatik

Fließtext

  • durchgängig in vollständigen Sätzen
  • keine Auflistungen von Phrasen oder Stichwörtern
  • Aufzählungen sind selten/unüblich
  • Abbildungen und Tabellen stehen außerhalb des Textflusses, auf sie wird im Text verwiesen

Länge

  • so lang wie nötig, aber so kurz wie möglich
  • differenzierte, gründliche Darstellung der wichtigen Inhalte (s.o.), aber keine unnötigen Exkurse
  • Qualität des Textes ist wichtig, Quantität der Seiten ist nebensächlich
  • keine festen Mindest- oder Maximalzahlen für in der Psychologie betreute Arbeiten
  • zur Orientierung: Umfang der meisten Abschlussarbeiten (Angaben sind keine festen Vorgaben):
    - Abschlussarbeiten ohne empirischen Teil (Literaturarbeit): 25 bis 40 Seiten
    - Abschlussarbeiten mit empirischem Teil: 35 bis 70 Seiten

Eine Quellenangabe belegt eindeutig woher eine Aussage, Meinung, Theorie, ein Studienergebnis oder auch die Strukturierung eines Themas stammt. Sie ist das geistige Eigentum der Autor:innen. Wird etwas ohne Quellenangabe übernommen, handelt es sich um ein Plagiat.

Indirekte Zitate

  • Inhalte werden nicht wortwörtlich aus den Quelltexten übernommen, sondern zusammengefasst oder neu formuliert
  • häufigste und üblicherweise verwendete Form des Zitierens

Direkte Zitate

  • wortwörtliche Wiedergabe von (Teil-)Sätzen
  • Verwendung bei prägnanter, origineller Formulierung oder wenn spezifische Formulierung der Autor:innen relevant
  • wird in der Psychologie selten verwendet

Sekundärzitate

  • Wiedergabe eines Inhalts der auch schon im vorliegenden Text zitiert wurde
  • bei Verwendung von Lehrbüchern oder Übersichtsartikeln häufig

Literaturverzeichnis

  • enthält die vollständigen Literaturangaben aller Quellen, die im Text zitiert wurden
  • Literaturangaben, die im Text nicht zitiert werden, dürfen nicht im Literaturverzeichnis stehen
  • bei Sekundärzitaten wird nur die (vorliegende) Sekundärquelle, aber nicht die Originalarbeit aufgeführt

Zitierkonvention der APA

Generative KI-Systeme

  • können für bestimmte Zwecke auch in einer Abschlussarbeit genutzt werden
  • KI-generierte Inhalte müssen auch gekennzeichnet werden
  • aktuelle Richtlinien der PH Freiburg zur Nutzung

Betreuungsangebot

Wir bieten Ihnen Unterstützung bei folgenden Aufgaben an:

  • Thema finden/eingrenzen, Fragestellung formulieren und Titel festlegen
  • Gliederung des Textes
  • empirisches Vorgehen planen
  • Untersuchungsmaterialien/Erhebungsinstrumente auswählen oder entwickeln
  • Daten auswerten und interpretieren (Anleitung zur Datenkodierung für die statistische Auswertung)

Selbstverständlich können Sie uns auch bei anderen Fragen und Problemen ansprechen. Soweit es uns möglich ist, unterstützen wir Sie gerne.

Eigenverantwortung

  • Sprechstunden sind effektiver und erfolgversprechender, wenn Sie vorbereitet sind und konkrete Fragen haben
  • Recherchieren Sie selbständig zu den inhaltlichen Themen oder Forschungsmethoden
  • Informieren Sie sich über Fristen des Prüfungsamts und Formalitäten der Anmeldung und Abgabe
  • Planen Sie den zeitlichen Ablauf bis zur Abgabe

Weitere Unterstützungsangebote

Endprodukt Text

  • Bewertet und benotet wird der fertige und abgegebene Text.
  • Gute Ideen, gründliche Recherche, fleißiges Arbeiten, eine originelle Studie sollten sich auch nachvollziehbar im Text widerspiegeln.

Kriterien der Bewertung

  • die in den Reitern (s.o.) bzw. im Begleitheft “Abschlussarbeiten in Psychologie” dargestellten Qualitätsmerkmale einer Abschlussarbeit
  • Besonders sind die folgenden Kriterien hervorzuheben:
    - Ausgewogenheit und Vollständigkeit des Literaturteils
    - Zusammenhang des Literaturteils mit dem empirischen Teil
    - ggf. Idee und Durchführung der empirischen Arbeit
    - Systematik und Klarheit der gesamten Darstellung
    - Angemessenheit von Sprachstil, Schriftsprache und äußerer Form

Studienberatung und Anerkennung externer Prüfungsleistungen in Psychologie

Lehramt Primar- und Sekundarstufe 1
Lehramt Sonderpädagogik
Erweiterungsfach Beratung
Hochschulzertifikat Lern-, Verhaltens- und Entwicklungsstörungen
Wahlpflichtfach Diagnostik und Intervention

Prof. Dr. Schleider, R. 117
Hölderle-Carré, Heinrich-von-Stephan-Str. 5a, 1. OG

Informationen und Unterstützungsangebote für das Studium

Abschlussarbeiten
Forschungsmethoden
Zitieren und Quellenangaben
Gendersensible Sprache
Künstliche Intelligenz
  • HAWKI - Modellversuch Zugang zu generativen KI-Systemen
  • Umgang mit KI in Studien- und Prüfungsleistungen
Informationsportal zu
empirischen Forschungsmethoden

Wie erstellt man einen Fragebogen?
Was bedeutet statistische Signifikanz?
Wie macht man eine qualitative Inhaltsanalyse?

  • Video-Tutorials
  • Online-Lernangebote
  • Empfehlungen für Fachliteratur
  • Anleitungen zur Anwendung von Datenanalyse-Software

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