
M.A. Jana Louisa Ammann
Akademische Mitarbeiterin
| Adresse/Raum | KG5 - 305 |
| jana.ammann(at)ph-freiburg.de | |
| Sprechstunde | Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit nach Absprache. / consultation in semester break upon request Sprechstunde im Sommersemester dienstags, 15-16 Uhr. Bitte melden Sie sich für eine Sprechstunde mindestens 24h im Voraus über ILIAS an. In Ausnahmefällen sind auch (Video-)Sprechstunden zu anderen Zeiten möglich. Sprechen Sie mich hierzu bitte nach meinen Lehrveranstaltungen an. Consulting hours in winter semester on Tuesdays, 3:00-4:00pm. Please register for a consultation hour at least 24 hours in advance via ILIAS. In exceptional cases, (video)consultation hours are also possible at other times. Please contact me after my courses. |
- Soziologische Perspektiven auf Sexualität
- Gender, Diversity & Queer Studies
- Sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit
- Sociological perspectives on sexuality
- Gender, diversity & queer studies
- Sexual and reproductive health and rights
Promotionsprojekt Subjektivierung in sexpositiven Kontexten
Erstbetreuung Prof. Dr. habil. Sabine Flick
Zweitbetreuung Univ.-Prof.in Dr.in Lisa Pfahl (Universität Innsbruck)
Sexpositivität ist nicht länger isoliert als Strömung von feministischer Theorie und Aktivismus zu begreifen, sondern bringt vielmehr zahlreiche Angebote - Veranstaltungen, Bücher, Podcasts etc. - hervor. Wer sich als sexpositiv begreift oder entsprechende Angebote nutzt, verhandelt das eigene (sexuelle) Selbst auf eine spezifische Weise. Die explorative Erkundung dessen sowie die subjektivierungstheoretische Bearbeitung sexpositiver Sexualitäten stellen den Ausgangspunkt des Promotionsprojekts dar. Ziel der Arbeit sind der rekonstruktive Nachvollzug sexueller Selbstverhältnisse, Subjektpositionen und Subjektivierungsweisen in sexpositiven Kontexten und ihrer spezifischen Relation als Teil gegenwärtiger kultureller Verhandlungen des Sexuellen.
Sex positivity can no longer be understood as an isolated strand within feminist theory and activism. Rather, it has proliferated into a heterogeneous assemblage of cultural forms, including events, books, podcasts, and other mediated practices. To identify as sex-positive, or to participate in such offerings, entails engaging in a particular mode of negotiating and constituting the (sexual) self. The exploratory investigation of these processes forms the point of departure for this dissertation project. The study aims to reconstruct sexual relations to the self, subject positions, and modes of subjectivation within sex-positive contexts, as well as to analyze their specific interrelations as part of contemporary cultural negotiations of the Sexual.
Ammann, J. (2025): Bi+-Sexualitäten in der queeren Jugendarbeit. In: Brodersen, F. & Merz, S. (Hg.): Handbuch Queere Jugendarbeit: Was junge Queers stärkt und wie wir Offene Jugendarbeit gestalten. Berlin: etece Verlag. 131-135.
Ammann, J.; Umscheid, S. (2024): Zur gleichzeitigen Notwendigkeit von queersensiblem zivilgesellschaftlichen und queerspezifischem Community-Engagement. Voluntaris 12(2). 93-100. doi.org/10.5771/2196-3886-2024-2-93
Ammann, J. (2024): „Nur hatte ich damals keine Begriffe dafür“ – Zur Notwendigkeit der Thematisierung normabweichender sexueller Präferenzen in der Sexuellen Bildung. Der pädagogische Blick 31(3). 155-165. doi.org/10.3262/pb2303155 (peer reviewed)