Prof. Dr. Susanne Koerber

Professur für Pädagogische Psychologie

Institut für Psychologie , Abteilung Frühe Bildung

Adresse/Raum
Heinrich-von-Stephan-Str. 5a, Hölderle-Carré, 1. OG, R. 103
 
Telefon +49 761 682-278
E-Mail susanne.koerber(at)ph-freiburg.de
Webseite www.ph-freiburg.de/psychologie/koerber

Forschungsschwerpunkte

* Scientific Reasoning / Wissenschaftliches Denken - Längsschnittstudien von Kindergartenalter bis ins frühe Erwachsenenalter 

* Theory of Mind 

* Resilienz

* Curiosity / Neugier 

* Emotionen und digitales Lernen

Forschungsprojekte

* Science P, Science S, Science K 

Betreuung  empirischer Abschlussarbeiten: The power of emotions

(Stand: 27.01.2026 · Forschungssemester · begrenzte Anzahl)

Emotionen spielen nicht nur im Alltag, sondern auch beim Lernen eine zentrale Rolle. Ein Dauerbrenner bei pädagogischen Fachkräften, Lehrern und Eltern ist die Frage nach der Unterstützung von Selbstregulation bei Kindern. Genau damit beschäftigen wir uns im Rahmen laufender Forschungsarbeiten. 

Aktuell vergebe ich empirischer Bachelor- oder Masterarbeiten, die sich mit dem Einsatz und der Erprobung von Instrumenten zur Erfassung emotionaler Zustände sowie mit der Entwicklung und Evaluation kurzer Interventionen im Bereich Lernen und Selbstregulation befassen. 

Die Arbeiten basieren auf klar umrissenen, empirisch bearbeitbaren Fragestellungen. 

Wenn Sie Interesse an diesen Themenstellungen haben, gerne mit Kindern zusammenarbeiten und empirisch arbeiten möchten, senden Sie mir bitte eine kurze E-Mail mit einigen Angaben zu Ihrer Person:

 Prof. Dr. Susanne Koerber 📧 susanne.koerber@ph-freiburg.de 

Ein erstes Zoom-Kennenlernen ist für Freitag, 27.02.2026, 12:00 Uhr vorgesehen. 

Kompetenzgewinn

Planung, Durchführung, Auswertung und Interpretation einer empirischen Arbeit 

Umgang mit wissenschaftlicher Literatur 

Erfahrung als Versuchsleiter / Versuchsleiterin 

Erwartungen

Interesse am Themengebiet und an wissenschaftlicher Literatur 

selbständiges Arbeiten nach der Einarbeitungsphase 

zuverlässige Durchführung der Datenerhebung 

Ressourcen 

Möglichkeit zur Zusammenarbeit im Forschungskontext 

strukturierte Vorbereitung und begleitende Betreuung 

Wichtige Hinweise: Begrenzte Anzahl · Erstes Kennenlernen am 27.02.2026 · Gemeinsame Einarbeitung/Kennenlernen in der Beratungswoche

Entwicklungspsychologie 


Lernpsychologie  


Forschungsmethoden 


Resilienz 



TOP downloaded article 2022/23 von Child Development  

Osterhaus, C., & Koerber, S. (2023). The complex associations between scientific reasoning and advanced theory of mind. Child Development, 94(1), e18-e42. DOI: 10.1111/cdev.13860


TOP cited article 2020/21 des BJDP (British Journal of Developmental Psychology) : "Some but not all aspects of (advanced) theory of mind predict loneliness" 

Koerber, S., & Osterhaus, C. (2020). Some but not all aspects of (advanced) theory of mind predict loneliness. British Journal of Developmental Psychology, 38(1), 144-148, doi.org/10.1111/bjdp.12302

Projekt – POET     Studentische Hilfskräfte gesucht

Im laufenden empirischen Forschungsprojekt POET untersuchen wir, wie affektives Arousal und kurze fokusbezogene Interventionen Lern- und Bearbeitungsprozesse in unterschiedlichen Altersstufen beeinflussen. Ziel ist es, besser zu verstehen, unter welchen Aktivierungsbedingungen kognitive Verarbeitung besonders effizient gelingt und Lernen als angenehm erlebt wird.

Das Projekt umfasst mehrere experimentelle Studien, die online und vor Ort durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Datenerhebung und der Studienorganisation suchen wir engagierte studentische Hilfskräfte, die Interesse an empirischer Forschung haben

Ihre Aufgaben

• Unterstützung bei der Programmierung und Umsetzung von Online-Studien, insbesondere mit SoSci Survey

• Mithilfe bei Datenerhebung, Datenorganisation und Dokumentation

• Allgemeine projektbezogene Tätigkeiten, z. B. Teilnehmendenrekrutierung und organisatorische Unterstützung

Ihr Profil

• Sehr zuverlässige, strukturierte und selbstständige Arbeitsweise

• Interesse an empirischer Forschung und psychologischen Fragestellungen

• Erfahrung mit SoSci Survey oder Bereitschaft zur schnellen Einarbeitung

Wir bieten

• Enge Einbindung in ein aktives Forschungsprojekt

• Konkrete Einblicke in Studienplanung, Datenerhebung und Forschungsorganisation

• Flexible Arbeitszeiten nach Absprache

• Sehr gute Vorbereitung auf eine eigene Abschlussarbeit im Projektkontext

Umfang und Beginn

• Umfang: nach Absprache

• Beginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Bewerbung

Bei Interesse senden Sie bitte ein kurzes Schreiben zu Ihrer Person und Ihrer Motivation an: Prof. Dr. Susanne Koerber susanne.koerber@ph-freiburg.de


🆕 Neue Publikation (online first)

Neugier ist nicht gleich Neugier.
Curiosity is not all the same.

Koerber, S., & Osterhaus, C. (2026). Faces and phases of epistemic curiosity in science learning: A longitudinal study. British Journal of Developmental Psychology.

https://doi.org/10.1111/bjdp.70041

Neugier gilt als Motor des Lernens – doch nicht jede Neugier wirkt gleich. In unserer Längsschnittstudie zeigen wir, dass sich unterschiedliche Formen epistemischer Neugier im Laufe der Entwicklung entfalten und auf unterschiedliche Weise mit naturwissenschaftlichem Lernen zusammenhängen. Entscheidend ist also nicht nur, wie viel Neugier Kinder zeigen, sondern welche Art von Neugier sie entwickeln.

Curiosity is often seen as the engine of learning—but not all curiosity works in the same way. Our longitudinal study shows that different forms of epistemic curiosity emerge over development and relate differently to science learning. What matters is not only how much curiosity children have, but what kind of curiosity they develop.


Wissenschaftliches Denken

Koerber, S., Mayer, D., Osterhaus, C., Schwippert, K., & Sodian, B. (2015). The development of scientific thinking in elementary school: A comprehensive inventory. Child Development, 86(1), 327–336. doi.org/10.1111/cdev.12298
Koerber, S., & Osterhaus, C. (2019). Individual differences in early scientific thinking: Assessment, cognitive influences, and their relevance for science learning. Journal of Cognition and Development, 20, 510–533. doi.org/10.1080/15248372.2019.1620232

Theory of Mind & soziale Kognition

Koerber, S., & Osterhaus, C. (2022). Does advanced theory of mind protect primary-school children from loneliness? Longitudinal relations from 9–10 years. The Journal of Genetic Psychology, 183(1), 1–8. doi.org/10.1080/00221325.2021.1994913
Koerber, S., & Osterhaus, C. (2020). Some but not all aspects of (advanced) theory of mind predict loneliness. British Journal of Developmental Psychology, 38(1), 144–148. doi.org/10.1111/bjdp.12302
Osterhaus, C., & Koerber, S. (2023). The complex associations between scientific reasoning and advanced theory of mind. Child Development, 94(1), e18–e42. doi.org/10.1111/cdev.13860

Soziale Beziehungen

Osterhaus, C., D’Urso, G., Koerber, S., & Bosacki, S. L. (2025). Theory of mind, self-perceptions, and peer popularity in middle childhood and early adolescence. Children, 12(3), 281.

Denkwerkzeuge & Belief Revision

Koerber, S., Osterhaus, C., & Sodian, B. (2017). Diagrams support revision of prior belief in primary-school children. Frontline Learning Research, 5, 76–84. doi.org/10.14786/flr.v5i1.265
Koerber, S., & Hardy, I. (2022). Repräsentationen als Denkwerkzeuge in der Grundschule. In M. Schneider, R. H. Grabner, H. Saalbach & L. Schalk (Hrsg.), Wie guter Unterricht intelligentes Wissen schafft. Kohlhammer.

Testinstrumente

Science-K (SK-I): Ein 30-Item umfassender Test für das Vorschul- und frühe Grundschulalter.
Science-P (SPR-I): Ein 21-Item umfassender Test vom mittleren/Ende des Grundschulalters bis ins Erwachsenenalter.