CLIMS & RISE - ERASMUS+Kooperationspartnerschaft

Bildung neu denken: Mehrsprachig, kulturell vielfältig und nachhaltig.
Willkommen bei CLIMS! Wir stärken Lehrkräfte für die Herausforderungen einer globalisierten Welt. In innovativen Fortbildungen (RISE-Module) verknüpfen wir kulturelle Diversität mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Mehrsprachigkeit. Gemeinsam mit Partnern aus Europa und Jordanien schaffen wir Bildungschancen, die über Sprachgrenzen hinweg begeistern – flexibel, praxisnah und für alle frei zugänglich.

CLIMS steht für Content and Language Integrated Learning in Multilingual Settings - Professionalisation in Teacher Education, also für die Integration von Sprach- und Fachlenrnen im Kontext von Mehrsprachigkeit mit dem Ziel der Professionalisierung in der Lehrkräftebildung.

Link zur Projekt-Homepage.

Projektlaufzeit: 2025-2028.

RISE - Modulare Fortbildungsreihe

Professionalisierung für gelebte Chancengerechtigkeit.
Im Projekt entwickeln wir das modulare Fortbildungskonzept RISE, ein modulares Teacher-Training-Programm, das Lehrkräfte befähigt, Mehrsprachigkeit, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und kulturelle Diversität im Schulalltag zu verankern. In einer starken internationalen Allianz entwickeln wir evaluierte Lehr- und Lernmaterialien in Deutsch, Arabisch, Italienisch und Türkisch. Unser Ziel: Lehrkräfte als Multiplikator:innen zu stärken und theoretisch fundiertes, praxisnahes Wissen als Open Educational Resources (OER) in der EU und weltweit nutzbar zu machen.

Aktuelles

Ideen für die Schule von morgen: Europäische Projekte zu Nachhaltigkeit, Digitalisierung und innovativer Bildung.

Wir sind dabei. Infos und Anmeldungen unter diesem Link.

Projektpartner

Als bildungswissenschaftliche Hochschule mit universitärem Profil bringt die PH Freiburg ihre Expertise in der Lehrerbildung (Aus- und Fortbildung) und der empirischen Unterrichtsforschung in das Projekt ein. Ein besonderer Schwerpunkt der PH liegt auf der Förderung von Mehrsprachigkeit und Diversität, gestärkt durch die Lage im Dreiländereck und internationale Kooperationen, wie etwa mit der GJU in Jordanien. Durch die Verschränkung von Forschung und Lehre trägt die Hochschule maßgeblich zur Entwicklung und Evaluation der RISE-Materialien bei. Das Projekt wird von der PH Freiburg koordiniert und ist am Arbeitsbereich Mehrsprachigkeit und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache angesiedelt.

Prof. Dr. Zeynep Kalkavan-Aydın ist Professorin für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der PH Freiburg. Sie leitet die Studiengänge BA & MA Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, den binationalen Master DaF in Kooperation mit der Universidad de Antioquia (Kolumbien) sowie die International Graduate School German as a Foreign Language (mit der German-Jordanian University, gefördert vom DAAD/BMBF). Als ausgebildete Lehrerin mit Lehrerfahrung engagiert sie sich als Fortbildnerin (z.B. BiSS- oder AIM Akademie). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Zweitspracherwerb, Mehrsprachigkeit, Sprachdidaktik, Sprachbildung im Beruf und im Fach sowie empirische Unterrichtsforschung. 

Dr. Benjamin Siegmund ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Mehrsprachigkeit und DaFZ an der PH Freiburg und ausgebildeter Gymnasiallehrer für die Fächer Deutsch und Geographie. Er hat über die Integration von Fach- und Sprachlernern im naturwissenschaftlichen Sachunterricht promoviert. Er forscht und lehrt zu fachintegrierter Sprachbildung bzw. sprachsensiblem Fachunterricht, Erwerb und Vermittlung des Deutschen, Sprachausbau im Schulalter, Ästhetische-sprachlicher Bildung und Kulturreflexivem Lernen im Sprach(en)-Unterricht. Dr. Siegmund konzipiert und hält zudem Fortbildungen für Lehrkräfte und Schulleitungen u.a. zu den Themen sprachsensibler Fachunterricht und sprachensensible Schulentwicklung und führt diese auch durch (z.B. in Kooperation mit AIM Heilbronn, ZSL Freiburg, Schulämter und Seminare in Baden-Württemberg und Hessen).

Als Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis bringt IMIB e.V. innovative Bildungsansätze rund um Mehrsprachigkeit und kulturelle Diversität in die Umsetzung. Gemeinsam mit Schulen, Familien und weiteren Partnern entwickelt und erprobt der Verein Projekte, die sprachliche Bildung durch die Einbeziehung von Herkunftssprachen gerechter und inklusiver gestalten. Ziel ist es, Diversität als Ressource sichtbar zu machen und aktiv für hochwertige Bildung zu nutzen.

Im Projekt eröffnet sich die Möglichkeit, diese Erfahrungen in einen internationalen Austausch einzubringen und gemeinsam konkrete Materialien für den Unterricht zu entwickeln, die Lehrkräfte im Umgang mit Mehrsprachigkeit direkt unterstützen. Gerade die Verbindung aus Praxisnähe, Mehrsprachigkeit und BNE macht das Projekt für IMIB e.V. besonders wertvoll.

Link zur Homepage von IMIB e.V.

Ziel des Kulturvereins ist es, die deutsch-italienische Kooperation und Solidarität im internationalen Kontext zu fördern. Neben Sprachkursangeboten (A1–C2 des GERS) tragen vielfältige Kulturveranstaltungen und Workshops zum interkulturellen Austausch bei. Das GZ-Bologna versteht sich als lebendiger Ort der Begegnung und die Vernetzung mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen spielt dafür eine entscheidende Rolle.

Das Projekt stärkt die bestehende Zusammenarbeit mit Schulen und sensibilisiert Lehrkräfte gezielt für Mehrsprachigkeit, kulturelle Diversität und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dank des praxisnahen Ansatzes und eigens entwickelter Materialien können diese Themen direkt im Unterricht umgesetzt werden. Für das GZ- Bologna ist es sehr bedeutend, die Schulen dabei zu begleiten, Sprach- und Kulturaustausch lebendig in der Schulpraxis zu verankern – und so einen Beitrag zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten und interkulturellen Bildung zu leisten.

Link zum Istituto di Cultura Germanica - Goethezentrum in Bologna.

Die İELEV-Schulen in Istanbul werden von der gemeinnützigen İELEV-Stiftung getragenund stehen für eine deutsch-türkische, mehrsprachige Bildungsarbeit. An den StandortenCağaloğlu und Çekmeköy lernen Kinder und Jugendliche in einem internationalausgerichteten Umfeld, in dem Deutsch als erste Fremdsprache eine zentrale Rolle spielt.Projekte, Austauschprogramme und europäische Kooperationen verbinden sprachlicheBildung mit interkulturellem Lernen, Nachhaltigkeit und innovativer Unterrichtsentwicklung. Im Erasmus+-Projekt vertreten die İELEV-Schulen gemeinsam mit der Bursa UludağUniversität die Türkei. Als schulischer Praxispartner bringen sie ihre Erfahrungen immehrsprachigen Unterricht, in CLIL-Ansätzen und in Deutsch als Fremdsprache ein. Ziel istes, gemeinsam mit den Partnerinstitutionen praxisnahe Materialien zu entwickeln und zuerproben, die Mehrsprachigkeit, kulturelle Diversität und Bildung für nachhaltigeEntwicklung verbinden.

Link zur Website der IeleV-Schulen

Die Bursa Uludağ Universität ist eine der größten Universitäten der Türkei und gehört als Forschungsuniversität zu den führenden Hochschulen des Landes. Innerhalb der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät nimmt die Abteilung für Deutsch als Fremdsprache durch ihre vielfältigen internationalen Kooperationen eine Sonderstellung ein. 

Als CLIMS-Projektpartner bringen wir fundierte Expertise in der Entwicklung und Erprobung innovativer Bildungsansätze, zielgruppenspezifischer Fortbildungs- und Unterrichtsmaterialien sowie langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Lehrkräften ein, die Deutsch als (zweite) Fremdsprache in mehrsprachigen Kontexten unterrichten.

Link zur Homepage der Projektpartner an der Bursa Uludağ Üniversitesi

Die Asamiah International School in Amman, Jordanien, ist eine IB-Schule, die sich einer internationalen, ganzheitlichen und mehrsprachigen Bildung verschrieben hat. Deutsch wird an der Schule als dritte Fremdsprache unterrichtet und ergänzt das internationale Curriculum um sprachliche und interkulturelle Perspektiven.

Im Erasmus+-Projekt vertritt ASAMIAH als einzige Partnerschule aus einem arabischen Land und als einziges Partnerland außerhalb der Europäischen Union eine besondere regionale Perspektive. Die Schule bringt ihre Erfahrungen im internationalen Bildungsbereich, im Fremdsprachenunterricht sowie in der Förderung von Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenz ein. Gemeinsam mit den Projektpartnern arbeitet sie an innovativen Ansätzen zur Verbindung von sprachlicher Bildung, kultureller Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Link zur Homepgae der Asamiah International School.

Die German Jordanian University (GJU) verbindet praxisnahe Hochschulbildung nach dem Vorbild deutscher Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit einer starken internationalen Ausrichtung. Studium und Forschung sind eng an den Anforderungen von Wirtschaft und Arbeitsmarkt orientiert und fördern den direkten Transfer von Wissen in die Praxis.

Ein besonderes Merkmal der GJU ist das verpflichtende Deutschlandjahr, in dem alle Studierenden ein Studium an einer Partnerhochschule sowie ein Praktikum in einem Unternehmen absolvieren. Durch ihre engen Kooperationen mit deutschen Hochschulen und Unternehmen stärkt die GJU den akademischen Austausch und fungiert als wichtige Brücke zwischen Jordanien und Deutschland.Link zur Homepage der German Jordanian University.

Als eine der führenden Universitäten Österreichs verbindet die Universität Innsbruck exzellente Forschung mit innovativer Lehrer:innenbildung. Im Bereich Sprachen des Instituts für Fachdidaktik werden Mehrsprachigkeit, Interkulturalität und diversitätssensible Sprachbildung als zentrale Ressourcen für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe erforscht und weiterentwickelt. Dabei entstehen praxisnahe Materialien, Fortbildungsangebote und Konzepte für den Sprachunterricht, die Lehrkräfte im Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt unterstützen.

Im Projekt bringt die Universität Innsbruck ihre umfassende Expertise in Mehrsprachigkeitsdidaktik, Fremdsprachendidaktik und Lehrer:innenbildung ein. Besonders wertvoll ist dabei die enge Verbindung von Forschung und Praxis sowie die Erfahrung in der Entwicklung innovativer Ansätze für einen inklusiven und zukunftsorientierten Sprachunterricht. Gemeinsam mit den Projektpartnern sollen konkrete Materialien und Konzepte entstehen, die Mehrsprachigkeit sichtbar machen und als Ressource für Lernen und Bildung nutzbar machen.

Link zum Bereich Sprachen am Institut für Fachdidaktik der Universität Innsbruck.

Eindrücke aus dem Projekt

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur wider. Weder die Europäische Union noch die Nationale Agentur können dafür verantwortlich gemacht werden.