Logo Open Access

Was bedeutet Open Access?

Open Access (engl. offener Zugang) bedeutet, wissenschaftliche Publikationen unter Wahrung der Urheberrechte kostenfrei und dauerhaft im Internet bereitzustellen. Für die Leser/-innen soll es dabei keine finanziellen, rechtlichen oder technischen Barrieren geben, erforderlich ist lediglich ein Internet-Zugang. Die Autoren/-innen behalten die Rechte an ihrer wissenschaftlichen Arbeit, während die Öffentlichkeit die Publikationen nutzen kann. Darüber hinaus können über freie Lizenzen (z.B. CC-Lizenzen) den Nutzern weitere Nutzungsrechte eingeräumt werden, welche die freie Nach- und Weiternutzung, Vervielfältigung, Verbreitung oder auch Veränderung der Dokumente ermöglichen.
Umfassende Informationen zu Open Access finden Sie auf der Informationsplattform open-access.net.

Warum Open Access?

  • Die nach internationalen Standards erschlossenen Publikationen sind weltweit über Suchmaschinen und Bibliothekskataloge recherchierbar, leicht auffindbar und sofort erreichbar.
  • Die Veröffentlichung einer Arbeit ist innerhalb einer wesentlich kürzeren Zeit möglich. Ihre Forschungsergebnisse sind unmittelbar nach der Fertigstellung weltweit verfügbar.
  • Open-Access-Publikationen werden durch freie Zugänglichkeit und größere Sichtbarkeit häufiger gelesen und zitiert. Der Impact Factor steigt.
  • Drittmittelgeldgeber verlangen immer häufiger die Open-Access-Veröffentlichung.

Open Access an der Pädagogischen Hochschule

Die Pädagogische Hochschule Freiburg fühlt sich dem Open-Access-Gedanken verpflichtet und unterstützt dies mit ihrer Open-Access-Policy.
Für Wissenschaftler/-innen ist die Sichtbarkeit ihrer Forschung besonders wichtig, hierzu kann Open Access wesentlich beitragen.
Die PH Freiburg empfiehlt ihren Wissenschaftler/-innen im Open Access zu publizieren.

Die Pädagogische Hochschule Freiburg ist eine universitäre Hochschule mit etwa 5.000 Studierenden (Lehramt aller Schulformen und weitere bildungswissenschaftliche Bachelor- und Masterstudiengänge) und über 70 Professorinnen und Professoren, die bildungswissenschaftliche Forschung in der ganzen Breite betreibt. Die Pädagogische Hochschule Freiburg fühlt sich dem Open-Access-Gedanken, wie dieser in der Berliner Erklärung „Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities“ niedergelegt ist, verpflichtet und fördert diesen durch folgende Maßnahmen:

  • Die Pädagogische Hochschule Freiburg bestärkt ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihre Forschungsergebnisse nach den Grundsätzen des Open Access zugänglich zu machen. Dabei können die Veröffentlichungen über den „goldenen“, den „grünen“ oder den „hybriden“ Open-Access-Weg erfolgen.
  • Mit dem Publikationsserver OPUS-PHFR bietet die Bibliothek der PH Freiburg einen etabliertes institutionelles Repositorium zur Veröffentlichung an.
  • Bei Primärveröffentlichungen empfehlen wir, die wissenschaftlichen Ergebnisse in qualitätsgeprüften Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen („goldener Weg“).
  • Mitglieder der Hochschule werden ermuntert, bestehende Open-Access-Zeitschriften durch Gutachter- und Herausgebertätigkeit zu fördern und damit den Übergang renommierter Subskriptionszeitschriften zu Open-Access-Zeitschriften zu unterstützen.
  • Bei zugangsbeschränkten Publikationen (Closed Access) haben sich die Autorinnen und Autoren ein einfaches Nutzungsrecht zur elektronischen Veröffentlichung auf Repositorien vorzubehalten.
  • Durch die Teilnahme der Hochschule an Open-Access-Transformationsverträgen mit etablierten Verlagen ist für Autorinnen und Autoren der Hochschule ein kostenfreies Publizieren möglich.
  • Sofern Autorinnen und Autoren Kosten im Rahmen des Open-Access-Publizierens entstehen, kann eine Kofinanzierung beantragt werden.
  • Zentrale Anlaufstelle zu Fragen des Open-Access-Publizierens ist die Hochschulbibliothek.

Wege zu Open Access

Als "goldenen Weg" bezeichnet man die Erstveröffentlichung von wissenschaftlichen Beiträgen in Open-Access-Zeitschriften oder Open-Access-Monographien. Der durchlaufene Qualitätssicherungsprozess entspricht für gewöhnlich dem, der auch bei Closed-Access-Werken angewandt wird (Peer Review). Je nach Geschäftsmodell fallen auf dem goldenen Weg Publikationsgebühren für die Veröffentlichung an.

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) ist ein Verzeichnis für qualitätsgeprüfte Open Access Zeitschriften.

Der „grüne Weg“ widmet sich der Bereitstellung bereits erschienener Verlagspublikationen und anderer digitaler Objekte in Repositorien wie zum Beispiel OPUS-PHFR. Unterschieden wird zwischen institutionellen und disziplinären Repositorien. Während institutionelle Repositorien die wissenschaftlichen Aktivitäten einzelner Institutionen abbilden, dienen disziplinäre zur Speicherung von Veröffentlichungen einer Fachdisziplin.
Die Zweitveröffentlichung ist allerdings oft verbunden mit Auflagen z.B. Sperrfristen (Embargo) zwischen der verlagsgebundenen Erstveröffentlichung und der Open-Access-Bereitstellung auf einem Repositorium.  Einen Überblick über die verschiedenen Konditionen der Verlage bietet das Verzeichnis SHERPA/RoMEO.

Das DFG-Projekt DeepGreen zielt darauf ab, wissenschaftliche Veröffentlichungen, die lizenzrechtlich nach Embargofristen frei zugänglich gemacht werden dürfen, automatisiert in die jeweiligen Repositorien zu überführen und damit nachträglich im Open Access zugänglich zu machen.
 

Publish & Read-Vereinbarungen (auch als PAR, Read & Publish usw. bezeichnet) bieten den Corresponding Authors der teilnehmenden Einrichtungen die Möglichkeit, ohne weitere Kosten ihre Artikel in den Subskriptionszeitschriften des jeweiligen Verlages als Open-Access-Veröffentlichung zu publizieren. Finanziert wird das Angebot durch die Zahlung einer sogenannten PAR Fee durch die teilnehmende Einrichtung.

Folgende Vereinbarungen bestehen an der Hochschule: