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50 Jahre PH Freiburg - 10 Jahre Schreibzentrum - Bis zum 8. November 2012 wurden Campus-Geschichten geschrieben

Michelle ist die Hauptfigur aus dem Campusroman Hier kommt Michelle von Annette Pehnt. Wir alle kennen Michelle, Studentin an der Universität Sommerstadt. Michelle erlebt auf ihrem Campus so einiges, was ihr letztlich doch nicht weiterhilft. Am Schluss des Romans aber geht die Uni Sommerstadt in hellen Flammen und Michelle ein Licht auf...

Aber das mit dem Licht ist schon nicht mehr von Annette Pehnt. Das stammt aus einer der Campusgeschichten, die 2012 kooperativ im Internet geschrieben und am 8.11. zum Tag der offenen Tür des Schreibzentrums vorgelesen wurden.
 

Das elektronische Portfolio - ein Projekt zur Begleitung der Berufsorientierung

Vorbemerkungen zur Grundlage des Projekts

Viele Hauptschüler/innen zeigen massive Probleme fachlicher, sprachlicher und schreibstrategischer Art, wenn es darum geht, die traditionellen Textsorten des Unterrichts zu erstellen. Hinzu kommen oft motivationelle und kommunikative Probleme, wenn es darum geht, bei der Lösung von Unterrichtsaufgaben mit Peers zu kooperieren. Die Gründe für diese komplexen Lernschwierigkeiten können vielfältiger Natur sein: Die den Unterricht immer noch dominierenden künstlichen Aufgabenarrangements werden durchschaut, die fehlende Existenz realer Leser/innen wird beklagt, die angezielten Textsorten spielen in den Herkunftskulturen vieler nicht-deutscher Hauptschüler/innen oft kaum eine Rolle. Hinzu kommen Probleme mit der deutschen Sprache, die besonders im normierten Schriftgebrauch offensichtlich werden und in der Interaktion mit Peers Scham erzeugen bzw. grundsätzlich demotivierend wirken.

Dieselben Hauptschüler/innen zeigen jedoch viel Geschick und Einsatzwillen, wenn es darum geht, über sich selbst, ihr Lernen und ihr Leben in so genannten Projekt-, Brücken- oder Bewerbungsportfolios Auskunft zu geben und mit Hilfe der dort gesammelten und reflektierten Texte, Bilder u.a. Materialien Schwerpunkte ihrer persönlichen Neigungen und Interessen einem real existierenden Publikum vorzustellen. Auch wenn die meisten von ihnen im Umgang mit dem Computer-Keyboard und der elektronischen Textverarbeitung anfänglich massive Schwierigkeiten zeigen, so sind die Lerner in diesem Bereich hoch motiviert, die nötigen Kompetenzen zu erwerben und sich dabei auch gegenseitig zu helfen.

Lern- und Schreibförderung durch Portfolioarbeit

Die Entwicklung und Erprobung der Aus- und Fortbildungskonzeptionen bzw. der Arbeitsmaterialien wird von Dr. Gerd Bräuer (www.schreiblesezentrum.de) koordiniert und auf der Grundlage seiner bisherigen Erfahrungen mit Portfolioarbeit an seiner früheren Arbeitsstelle in den USA (bis 2004 Emory University) und am Schreibzentrum der Pädagogischen Hochschule durchgeführt. Gerd Bräuer bemüht sich seit Mitte der 1990er Jahre um die Entwicklung und Verbreitung von Portfolio-Konzepten in der europäischen Bildungslandschaft (vgl. dazu www.portfolio-schule.de). Seine Publikationen zum Thema Portfolio umfassen Zeitschriftenaufsätze, Buchkapitel und eine Monografie.

Rüdiger Iwan, Lehrer und langjähriger Trainer und Entwickler auf dem Gebiet der Portfolioarbeit initiierte das Projekt „Neue Wege in die Ausbildung". In Kooperation mit den BVJ-Einrichtungen in Karlsruhe und Mannheim, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, dem Schreibzentrum der PH Freiburg und den Wirtschaftsjunioren Karlsruhe, verfolgt Rüdiger Iwan eine sinnvolle Lernbegleitung von Betriebspraktika zur Berufswahl und zur Vorbereitung auf eine erfolgreiche Lehrstellenbewerbung. Im Projekt "Neue Wege in die Ausbildung", bei dem in den letzten drei Jahren (2003-2006) HauptschulabsolventInnen ohne Erfolg bei der Lehrstellensuche ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren konnten, wurden u.a. folgende Beobachtungen gemacht:

  • Portfolios eignen sich als Dokumentations- und Reflexionsmappen für die Betriebspraktika.
  • Die dem Portfolio-Ansatz immanente Arbeitsweise der sukzessiven Reflexion auf verschiedenen Beobachtungs-, Erkenntnis- und Darstellungsebenen ermöglicht den SchülerInnen eine Textproduktion, die zuerst am fachlichen Lernprozess bzw. an der Entwicklung von Schreibfähigkeit und erst in der Endphase der Arbeit am Produkt - der Erstellung einer Bewerbung - orientiert ist.
  • Eine auf die Lernergruppe abgestimmte Aufgabendidaktik wird den Bedürfnissen von nicht-muttersprachigen bzw. wenig erfahrenen Schreibenden gerecht.
  • Bei der im Portfolio auftretenden Vielfalt von Themen und Textsorten findet jeder Schüler/jede Schülerin individuell bedeutsame Bezugspunkte und dadurch authentische Schreib- und Arbeitsmotivation.
  • Im Zusammenspiel von Lerntagebuch und Portfolio entsteht für die Schreibenden ein Einblick in die eigene Lernergeschichte, wobei die wahrgenommenen Phasen persönliche Bedeutsamkeit erlangen und diese individuelle Wertschätzung Ausdruck findet in der Gestaltung des Portfolios.
  • Durch die in der Portfolio-Arbeit auftretenden vielfältigen Schreibanlässe und sinnvollen Aufgabenverknüpfungen können sich die Schüler/innen in die angezielten Adressaten sukzessive besser hineinversetzen und sind dadurch besser in der Lage, adressatenbezogene Texte zu produzieren.
  • Durch individuelle Förderung in Peer-Feedback und Schreibberatung wächst die Bereitschaft zur gezielten Textüberarbeitung und -korrektur.
  • Mit dem Wissen, dass aus den Praktikumsmappen letztendlich ein Bewerbungsportfolio für eine reale Lehrstellenbewerbung erwächst, sind viele Schüler/innen bereit, sich für längerfristige Arbeitsprozesse und den entsprechend notwendigen Aufwand zu motivieren.

Projektdurchführung

Der oben referierte Erkenntnisstand aus dem Projekt "Neue Wege in die Ausbildung" deckt sich mit anderen Untersuchungen zum Einsatz von Portfolios in schulischen Ausbildungsprozessen. Durch Studien zur schulischen Portfolioarbeit in den USA seit den 1980er Jahren und in den deutschsprachigen Ländern seit den 1990er Jahren wurde klar, dass Portfolios die Ausprägung von Kompetenzen in der Fachausbildung, der Textproduktionsfähigkeit und, im Falle des elektronischen Portfolios, in der Beherrschung elektronischer Medien befördern. Durch Portfolios kann bei Lernenden die Reflexions- und Steuerungsfähigkeit ihres Handelns beeinflusst bzw. bei Lehrpersonen Instruktion und Begleitung auf die jeweils aktuellen Bedürfnisse der Lernenden ausgerichtet werden. Der bisherige Forschungsstand zur Portfolioarbeit bezieht sich, bis auf wenige Ausnahmen zum lebenslangen Lernen, auf bestimmte Altersstufen, Ausbildungsabschnitte bzw. die Entwicklung spezieller Kompetenzen. Das spezielle Lehr- und Lernpotenzial von Portfolios als Brückenelement zwischen verschiedenen Altersstufen, Fächern, Ausbildungsabschnitten und Kompetenzen bleibt daher mehr oder weniger ungenutzt. Im vorgestellten Projekt sollen die Möglichkeiten des Portfolios als Vermittler zwischen Schule und Berufsausbildung im Allgemeinen und Fachunterricht, Praktikum und Bewerbung im Besonderen ergründet werden. Dabei soll ermittelt werden, in welchem Verhältnis sich Instruktion und Test und individuelle Nutzung des Portfolios als Lernmedium befinden sollten, um intrinsische und extrinsische Motivation bei den Lernern in ein für den Wissens- und Könnenserwerb förderliches Gleichgewicht zu bringen.

Auf der Grundlage einer systematischen Auswertung des eingangs vorgestellten Projekts "Neue Wege in die Ausbildung" (2003-2006) sollen alternative Konzepte für die Berufsorientierung ab der Klassenstufe 6 an den der baden-württembergischen Hauptschulen und entsprechende Arbeitsmethoden und -materialien entwickelt und erprobt werden. Dabei wird eine sinnvolle Anknüpfung an bereits vorhandene (extra-)curriculare Strukturen in der Hauptschule angestrebt. Die Erprobungsphase des Projekts ist im September 2007 an der Schlossschule Karlsruhe-Durlach angelaufen.

Der Internationaler Workshop zu ePortfolios in Studium und Lehre
fand am 18./19.11.2011 statt. Hier können Sie sich das Programmheft herunterladen.

This workshop (November 18/19, 2011) brought together colleagues (in person and virtually) from Austria, Australia, Canada, Finland, Germany, Liechtenstein, New Zealand, Switzerland, the UK, and the US. Involved were secondary schools, colleges for vocational training, research universities, private enterprises for literacy management, and companies focusing on the development of ePortfolio applications. This created a broad perspective on how ePortfolios can be used to facilitate livelong learning. The group of participants was also very heterogenous with regard to the participants’ prior knowledge and experience on portfolio work. This created a necessity to also ponder the very basic question of why using portfolios in general and ePortfolios in specific. As a result, strong arguments in favor of the use of ePortfolios as a means of “deep learning” surfaced.It also became clear that the quality of “deep learning” can’t be reached only through ePortfolios but rather requires fundamental changes in the cultures of learning and instruction that currently exist in many educational organizations throughout the world. An important part of that change seems to be a better understanding of the current (and future) demands of a knowledge-driven society in general and literacy management in specific. The latter may require a radical turnover of how people act and interact in the process of dealing with information and texts within their own individual learning environment, different communities of practice, and institutional frameworks. 
Please contact info@literacy-management.de for more results of the workshop.

Portfolio

Praxis in der Schule

"Portfolios halten den Lernprozess fest und erlauben damit nicht nur dem/der Lehrenden ein differenzierteres Eingehen auf individuelle Lernfortschritte und eine präzisere Beurteilung. Sie helfen vor allem dem/der Lernenden selbst, mehr Souveränität über den eigenen Lernprozess zu gewinnen. Sie sind damit nicht bloß Grundlage einer  alternativen Leistungsbewertung, sondern vor allem ein Medium des Lernens, eine Hilfe für die Reflexion der eigenen Entwicklung." (Wintersteiner, W., Information Deutschdidaktik 1/02, S. 4)

Auf dieser Seite werden Materialien vorgestellt, die sich in der Praxis bewährt haben. Wenn Sie hier Ihre Ideen im Umgang mit Portfolios vorstellen wollen, dann schicken Sie bitte Ihr Material als pdf-Datei an: braeuer(atnospam)ph-freiburg.de

Mögliche Schwerpunkte:

  • Wie gelangen Portfolios in die Unterrichtspraxis?
  • Verknüpfung von Projekt- und Portfolioarbeit?
  • Portfolios - eine Bewertungsalternative?
  • Pädagogische Grundsätze für den Einsatz von Portfolios?

Nützliche Quellen im Web

www.learn-line.nrw.de/angebote/portfolio/index.html

In NRW wird ein Sprachenportfolio für englisch in der Grundschule entwickelt. Auf dieser Website gibt es die Möglichkeit, den Fortschritt des Projekts  bzw. die Diskussion der beteiligten LehrerInnen zu verfolgen.

www.portfolio-schule.de

 

Diese Web-Seite ist ein Forum für einzelne Lehrerinnen und Lehrer sowie auch für ganze Schulen, die mit Portfolios arbeiten oder arbeiten wollen. Sie sollen sich hier über Portfolioarbeit informieren können und auch Erfahrungen austauschen. Die Seite soll dazu dienen, die Portfolioarbeit im deutschen Sprachraum bekannter zu machen und zu organisieren. Wir verstehen die Portfoliomethode als ein Instrument zur Reform des Unterrichts und der Leistungsbewertung.

www.englisch.schule.de/portfolio (offline)

 

Begriffsklärung und Verwendungszweck der verschiedenen Portfolios (European Language PF/e-PF/mündliches PF) mit informativen Links und konkreten Beispielen.

  • Verwendung des PF im Fachbereich Englisch am Beispiel des Gymnasiums Ulricianum Aurich
  • Verwendung des Pf im Fachbereich DaF in Finnland

www.veritas.at/sbo/projects/31/883 (offline)

 

Verlagsplattform, Portfoliofanforum. Bücher über mögliche Verwendung des Portfolios in Primarstufe und Sekundarstufe I. Leider keine weiteren Erklärungen zu Portfolio-Arbeit.

www.sbg.ac.at/erz/salzburger_beitraege/herbst2000/thonhauser_sbg_2000_2.doc

 

6-seitiger wissenschaftlicher Aufsatz über die mögliche Verwendung des Portfolios in der Lehrerausbildung; mit Begründungen, Voraussetzungen und Inhalten (interessante Anregungen für Dozenten und für Studenten)

www.nacell.org.uk/resources/pub_cilt/portfolio.htm (offline)

 

Europäisches Portfolio der Sprachen zum Ausdrucken. Keine weiteren Erklärungen. Gut für Lehrer mit fundierten Pf-Kenntnissen.

www.mehs.educ.state.ak.us/MEHS/Pages/Portfolios/portfolioHome.htm (offline)

 

Einblicke in die Webportfolios von Schülern aus den USA. Interessant für Lehrer aus dem Bereich Neue Medien.

www.pi-stmk.ac.at/ahs/themenhefte/portfolio.pdf (offline)

 

Didaktischer Zeitschriftenaufsatz über Pf-Einsatz in der Primarstufe und Sekundarstufe I. Lesetagebuch - Portfolio. Konkrete Beispiele für 3., 4. und 6. Klasse.

Zeitschrift"ide - Informationen zur Deutschdidaktik"

Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule

Die Online-Version www.uni-klu.ac.at/ide umfasst unter anderem: Vorschau auf kommende Ausgaben, Kostproben aus einzelnen Heften, didaktische Materialien (aus einzelnen Heften, Volltext), Links

Hauptaktivitäten

Die Hauptaktivitäten des von 2005-2008 laufenden Projekts bestanden im ersten Schritt in der Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Fortbildungsmodulen im Rahmen von internationalen Klein-Teams. Im zweiten Schritt wurde die nationale Adaptation dieser Module von den Partnern des Projekts vorgenommen. Parallel zu diesen beiden Schritten wurden an Modellschulen der Projektpartner Schreib- und Lesezentren aufgebaut, in deren Entstehungsprozess die Materialien für das Fortbildungsprogramm getestet wurden.
 

Partner

Pädagogische Hochschule Freiburg, Schreibzentrum, Deutschland (Leitung des Projekts)
Kontakt: Gerd Bräuer (braeuer@ph-freiburg.de)
Modell-Schule: Kopernikus-Gymnasium Neubeckum

Fachhochschule Nordwestschweiz, Pädagogische Hochschule, Zentrum Lesen, Schweiz
(Maria Riss)
Modell-Schulen: Volksschule Birmenstorf, Weiterbildungsschule Leonhard Basel

Radboud University Nijmegen, Academic Writing Centre Nijmegen, Niederlande (Oktober 2005 bis Juli 2007)
(G.J.A. van de Ven)
Modell-Schule: Montessori Gesamtschule Nijmegen

Storkobenhavn University, Centre for Videregaende Uddannelse, Dänemark
(Lene Storgaard Brok)
Modell-Schule: Hillerød Lille Skole, Den Lille Skole i Kongens Lyngby,
Hareskovens Lilleskole i Ballerup.

Panstwowa Wyzsza Szkola Zawodowa w Nysie, Polen
(Monika Witt)
Modell-Schule: PH Nysa

Opeko, National Centre for Professional Development in Education, Finnland
(Päivikki Rissanen)
Modell-Schule: Tammela Grundschule Tampere

Pädagogisches Institut Bozen, Italien
(Martina Adami)
Modell-Schulen: Realgymnasium Bozen und Humanistisches Gymnasium
„Walther von der Vogelweide” Bozen

St. Mary’s University College Belfast, Northern Ireland
(Matthew Martin)
 

Ergebnisse

Es wurden die folgenden allgemeinen und konkreten Ergebnisse realisiert:
Das Projekt strebt einen Umgang mit Texten in der Schule an, welcher die erfolgreiche sprachliche und berufliche Integration innerhalb der Europäischen Gemeinschaft zum Ziel hat. Es ist ein Fortbildungsprogramm für Multiplikatoren zu den Schwerpunkten Schreib- und Leseentwicklung bzw. -förderung entstanden, durch welches u.a. dazu befähigt wird, den Aufbau von schulischen Schreib- und Lesezentren zu initiieren und anzuleiten. Über die Projekt-Homepage erfolgte bis Ende 2015 der Zugriff auf eine E-Lernplattform mit Materialien für Präsenzveranstaltungen und autonomes Lernen. Diese Materialien konnten bis Ende 2015 von den Nutzern der E-Lernplattform ergänzt und weiterentwickelt werden. Ab 2016 erfolgt die Fortbildung in Form von zwei Lehrgängen: "Schreibberatung" und "Literacy Management". Informationen zu diesen Lehrgängen befinden sich auf http://www.akademie.wi-ph.de/schreibberatung.html bzw. http://www.akademie.wi-ph.de/literacy-management.html

Projektschwerpunkte (nun Teil der o.g. Fortbildungsgänge)

Die folgenden Schwerpunkte wurden in individuellen Fortbildungsmodulen gestaltet:

0) Modulmanager
Wie orientiere ich mich im Fortbildungsprogramm? Welche Fachsprache
benötige ich, um mich aktiv am Diskurs zur der Schreib- und
Leseentwicklung und -förderung beteiligen zu können?

1) Konzepte der Schreibanimation
Wie rege ich die Lernenden zur Schreibtätigkeit an?
(u.a. Ausbildung von Schüler-Schreibberater/innen)

2) Konzepte der Leseanimation
Wie rege ich die Lernenden zur Lesetätigkeit an?
(u.a. Ausbildung von Schüler-Vorleser/innen, Schüler-Leseberater/innen
und Lese-Pat/innen)

3) Entwicklungskonzept Schreib- und Lesezentrum
Wie baue ich an meiner Schule ein Schreib- und Lesezentrum auf?

4) Konzepte für schulinterne und -externe Lehrerfortbildung
Wie helfe ich meinen Kolleg/innen, sich im Bereich Textproduktion und
–rezeption weiterzubilden bzw. sich inhaltlich, didaktisch und
organisatorisch mit dem Konzept des Schreib- und Lesezentrums vertraut
zu machen?

5) Fremdsprachiges Lesen und Schreiben
Wie entwickle ich spezielle Fördermaßnahmen für die Entwicklung der
Schreib- und Lesekompetenzen im Rahmen des Fremdsprachenerwerbs?

6) Reflexive Praxis
Wie initiiere, organisiere oder begleite ich reflexive Praxis als Form
metakognitiven Lernens im Unterricht?
(u.a. Einsatz von Lerntagebuch und Portfolio)

7) Heterogene Lernergruppen
Wie entwickle ich spezielle Fördermaßnahmen für Schüler/innen mit
Migrationshintergrund (u.a. Zweitsprachenförderung) bzw. aus
benachteiligten Bildungskontexten? Welche Diagnosemöglichkeiten
sollten die Fördermaßnahmen begleiten?

8) Übergang von Schule zu Studium und Beruf
Wie entwickle ich Maßnahmen für die Vorbereitung der Schreib- und
Lesekompetenzen auf die Anforderungen des nächsten Bildungsabschnitts?

9) Reflexion beruflicher Praxis und zur Praxisforschung in der Schule
Wie initiiere, organisiere bzw. begleite ich die Reflexion beruflicher
Praxis und die gezielte Praxisforschung durch meine Kolleg/innen in
der Lese- und Schreibpädagogik?

Die European Writing Centers Association Confernce findet vom 19-22- Juni 2008 in Freiburg statt

Initiating Writing Center Work - Connecting Secondary, Higher, and Professional Education

Writing centers are still rather rare in the different educational landscapes within Europe. Nevertheless, the acknowledgment of a growing diversity of learners in primary, secondary, higher and professional education has forced politicians, administrators, and teachers to demand new forms of individualized support for students. In many institutions, so-called learning centers, academic training units, communication centers, and competence centers have been set up. However, in their attempts to support a wide variety of student needs, such centers often fail because of their remits are far too broad.

In contrast, some centers have begun to recognize the importance of focusing on key competencies--such as writing and reading, and presentation skills—in their service. Based on such a focus, highly specialized and therefore effective work with students can become possible, and as a result, specific needs and institutional standards can be made more visible.

Suggested sub-themes:

  • Establishing writing (and reading)/learning centers in primary and secondary education
  • Shaping writing centers in higher education
  • Training of writing/reading tutors and coaches
  • Supporting Writing Fellows in the disciplines
  • Facilitating academics and teachers in designing writing-intensive courses
  • Preparing for genres in the professions

Presentations can be delivered in either English, French, or German.

Call for papers

Announcement

This conference call encourages discussion of concepts of institutional development to set up writing centers and to integrate writing center work into discipline-specific and cross-disciplinary instruction and learning. This call also looks for training programs for writing/reading experts who work in the writing center and beyond. In addition, presentations on experiences with genre-specific support and the facilitation of writing/reading work aiming for the needs of other educational fields outside of the writing center’s institutional home base are strongly encouraged. Proposals should not only present practical ideas on writing center pedagogy but also show how these ideas are emerging from current writing center theory and research.

Possible formats of presentation in either English, French or German:

  • 20 minutes individual paper (abstract 250 words)
    Your presentation will be matched with two others in a session of 90 minutes total.
  • 90 minutes workshop (abstract 400 words)
    You wish to introduce your colleagues actively to aspects of your work.
  • 90 minutes round-table discussion (abstract 400 words)
    You wish to bring together two to four colleagues to discuss a topic from different perspectives and to involve the audience in this conversation.
  • Poster Presentation (abstract 250 words)
    You wish to provide a visual overview of your work (either in progress or results) and stimulate individual conversation.
  • Half/full day pre-conference workshops (abstract 400 words)
    You wish to engage your colleagues into your work more fully.

Proposal Submission Form:

Proposal and Presentation Tips

Please send your abstracts to erdmuthe.schiller(atnospam)ph-freiburg.de until February 15, 2008.

 

Conference program

Preliminary program and schedule of EWCA Conference 2008

Abstracts of all contributions to EWCA Conference 2008

Joined version of program and abstracs of EWCA Conference 2008 (print version, most up to date)

For information on keynote speakers, featured sessions, and pre-conference workshops, please click on the appropriate link in the sidebar.

Projektbeschreibung

Grundlage des Projektes

Die Aktion "Lesenetz Baden-Württemberg", eine Initiative der Landesstiftung Baden-Württemberg, wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband entwickelt. Landesweit werden innovative Projekte gefördert, die auf spannende Weise Kindern und Jugendlichen aus leseungewohntem Umfeld den Spaß an Büchern und Texten vermitteln wollen.

Die Stadtbibliothek Freiburg und das Schreibzentrum der PH Freiburg beteiligen sich durch den Aufbau eines Freiburger Vorlesenetzes.

 

Entstehung und Wesen des Projektes

Lesen gilt unter Kindern und Jugendlichen zunehmend als "uncool", immer weniger greifen aus eigenem Antrieb zum Buch. Die PISA-Studie hat gezeigt, dass viele Schüler und Schülerinnen nicht in der Lage sind, die Bedeutung selbst einfacher Texte zu verstehen.

Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat deshalb die Aktion LESENETZ Baden-Württemberg ins Leben gerufen, mit der landesweit innovative Projekte gefördert werden, die auf spannende Weise Kindern und Jugendlichen aus leseungewohntem Umfeld den Spaß an Büchern und Texten vermitteln wollen.

Unter 103 Projektanträgen wurde 38 positiv beschieden, darunter der Antrag, den die Stadtbibliothek Freiburg und das Schreibzentrum der PH-Freiburg gemeinsam gestellt haben. Mit der Summe von 40.000 Euro unterstützt die Landesstiftung den Aufbau des Freiburger Lesenetzes. Das Projekt wurde am 1. Juni 2005 gestartet und endet am 31. April 2006.

Vor allem das gemeinsame Erleben von Geschichten und die persönliche Atmosphäre des Vorlesens kann die Neugier auf Bücher wecken. Neu am Freiburger Vorlesenetz ist, dass Schülerinnen und Schüler von studentischen Mitarbeiter/innen des Schreibzentrums selbst zu Vorleser/innen ausgebildet werden. Am Ende der Projektlaufzeit sollen sie in der Lage sein, selbständig Vorleseaktionen in den Schulen, in Stadtteilbibliotheken und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zu organisieren und durchzuführen. Damit noch nicht genug: Die Vorleser/innen sollen auch dazu befähigt werden, ihre eigenen Erfahrungen an andere weiterzugeben und selbst weitere Vorleser/innen auszubilden. Gerd Bräuer und die Direktorin der Stadtbibliothek, Elisabeth Willnat, wollen mit dem Projekt ihre Erfahrungen in der Leseförderung und der Ausbildung von Schreib- und Lesepädagog/innen verbinden.

Bis zum Ende des Förderzeitraumes ist ein nachhaltig wirkendes Vorlesenetz zur Leseförderung in Freiburg aufgebaut worden. Das Projekt wird inzwischen auch über seinen ursprünglichen Projektzeitraum hinaus mit viel Engagement fortgeführt.  Am 28.01.2009 findet in der Aula der Pädagogischen Hochschule Freiburg von 16 bis 18:15 Uhr das jährliche Netzwerktreffen statt, zu dem auch Sie herzlich eingeladen sind.

Schulen, die sich am Freiburger Vorlesenetz beteiligen und ebenfalls Schüler-Vorleser/innen ausbilden möchten, können über braeuer(atnospam)ph-freiburg.de Ausbildungsmaterialien anfordern.

Materialien

Ab Wintersemester bieten das Schreibzentrum und das Institut für Medien in der Bildung ein "Hochschulzertifikat Journalistische Bildung" an. Das Studium ist interdisziplinär. Es umfasst vier Lehrveranstaltungen, ein Praktikum bei einer Tageszeitung und ein eigenes Projekt. Die Teilnahme ist für Mitglieder der Pädagogischen Hochschule kostenlos.

Kontakt: Zita Schlomske, Andreas Lutz

Schülerzeitung

3journal

Bis 2004 erschien unsere Publikation "3journal" im Printformat. Es erschienen die folgende Ausgaben:

Bisher erschienene Ausgaben:


Methodisch-didaktische Vorschläge zu den bisher erschienenen Ausgaben von 3journal

Sie können gerne die unten genannten methodisch-didaktischen Vorschläge nutzen.
Wir freuen uns aud die Zusendung Ihrer methodisch-didaktischen Ideen für die onlinezeitung.

Juni 2003

Januar 2003

September 2002

 

Andere Schülerzeitungen

www.gymsm.krefeld.schulen.net/tric/tricstar.htm

Tricolore-Schülerzeitung des Gymnasiums in Krefeld

www.dasan.de/traitdunion

10 Schulen aus 8 Ländern und 3 Kontinenten: Die Internationale Multimedia-Schülerzeitung "trait d'union" (Bindestrich) ist eine interkulturelle Plattform von und für Schüler und ihre Lehrer in aller Welt. Macht mit bei uns! 10 schools from 8 countries and 3 continents: TheInternational Multimedia School Magazine "trait d'union" (hyphen) is an intercultural platform by and for students and their teachers all over theworld. Join us!

 

Worum geht es?

Bei den Leseclubs für Erstleser handelt es sich um ein Freizeitangebot für Kinder ab ca. Mitte der ersten Klasse, das auf die Förderung der Lesemotivation, auf die Entwicklung zu habituellen Lesern, auf die Ausweitung der literalen Praxis und auf individualisierende Förderimpulse für einzelne Kinder zielt. Den Kindern wird ein Angebot von Erstleseschriften in einem Ausleihbestand zur Verfügung gestellt, das auf ihre individuell unterschiedlich entwickelte Lesekompetenz und auf ihre Interessen möglichst gut abgestimmt ist. Bei einem offenen, regelmäßig angebotenen und betreuten Gruppentreffen findet neben der Buchausleihe eine mit einem Lesetext verbundene Freizeitaktivität statt (Vorlesen und Erzählen/ Spielen/ Malen/ Basteln zum Text usw.). Die Betreuung der Leseclubs übernehmen Studierende der Pädagogischen Hochschule in Dreierteams (schulpraktische Ausbildung, Begleitseminar) in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Grundschule, später kann sie an interessierte Eltern übergeben werden.

Ziel ist es vor allem, intensive und regelmäßige Erfahrungen mit Schriftkultur auch solchen Kindern zu ermöglichen, die dazu in ihrer Umgebung weniger Anregungen und Vorbilder vorfinden. Dies bezieht auch zweisprachig aufwachsende Kinder ein. Die Kinder erfahren, dass sich die Mühe des Lesens lohnt und sie zu attraktiven Inhalten und Aktivitäten führt.

In der Mitte oder gegen Ende der zweiten Klasse werden die Kinder an die Nutzung der örtlichen Bibliotheksangebote herangeführt (Bücherbus, Stadtteilbibliothek).

Zentrale Merkmale liegen vor allem...

  • ... in der zielgruppenspezifischen Ausrichtung auf eine besonders sensible Phase des Leseerwerbs,
  • ... in der damit verbundenen Konzentration auf einen besonderen Buchbestand (attraktive Texte für Erstleserinnen und Erstleser zur selbständigen Lektüre),
  • ... in einer pädagogisch und zugleich fachdidaktisch orientierten Betreuung,
  • ... in der Möglichkeit zur individualisierenden und bedarfsgerecht differenzierenden Förderung auch einzelner Kinder,
  • ... und in der Möglichkeit, Eltern einzubeziehen.

Was gehört dazu?

Der Gedanke der Leseclubs kommt aus der außerschulischen Jugendarbeit und orientiert sich an einem Vorbild aus Israel. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig in der Freizeit in ihrem (betreuten) Club und haben dort die Möglichkeit zur Ausleihe von Büchern. Zusätzlich werden vielfältige Aktivitäten rund um das Lesen angeboten, in die die "Clubmitglieder" ihre Freizeitinteressen einbringen. In der Bundesrepublik wird er z.B. im Rahmen der Jugendarbeit von der Stiftung Lesen unterstützt.

Der Leseclub für Erstleser wendet sich an die Zielgruppe der Erstklässler (zweite Schuljahreshälfte) und der Zweitklässler (bis Mitte oder Ende des Schuljahres). Er umfasst für eine Gruppe von bis zu ca. 20 Kindern folgende Elemente:

  • als Ausstattung einen Ausleihbestand von ca. 120 attraktiven Erstlesetexten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und unterschiedlichen Arten von Texten (auch Sachtexte, evtl. Texte in Migrantensprachen) sowie eine kleine Ausleihkartei,
  • einige Vorlesebücher,
  • eine Grundausstattung an Schreib-, Mal- und Bastelmaterial,
  • ein Regal/Schrank, eine Sitzecke, dem Zugang zu Tischen/Stühlen (Mitnutzung eines anderen Raumes möglich),
  • als Betreuung mindestens zwei Personen, die sich regelmäßig für einen Nachmittag zur Verfügung stellen,
  • als Aktivitäten die regelmäßige Buchrückgabe zu Beginn eines Nachmittags, eine Gesprächsrunde mit gegenseitigen Empfehlungen der Kinder zu den gelesenen Büchern, eine Aktivität, die an das (Vor)lesen einer Geschichte o.ä. anknüpft, sowie die abschließende Buchauswahl und -ausleihe (mit Möglichkeit zur individuellen Förderung; Gesamtdauer: ca. 90 bis 120 Minuten),
  • je nach Bedarf und Möglichkeiten der Betreuenden eine individuelle Förderung von Kindern (z.B. einige Minuten gemeinsames "Experte-Novize-Lesen", Lesen zu zweit),
  • je nach den Möglichkeiten der Betreuenden zusätzliche Vorhaben ("Lesenacht", Autorenlesung, ...),
  • Protokollmappe zum Festhalten von Aktivitäten, Eindrücken, Ereignissen und Erfahrungen (gleichzeitig Projektanregung für den Leseclub des Folgejahres).
  • Fachliche Betreuung durch das Schreibzentrum der Pädagogischen Hochschule

Der Leseclub ist ein Freizeitangebot auf der Grundlage der Freiwilligkeit. Die Kinder entscheiden selbst, ob sie teilnehmen wollen oder nicht. Oft ist ca. die Hälfte der Kinder einer Klasse an dem Angebot interessiert.

Wie können Eltern beteiligt werden?

Die Vorerfahrungen mit dem Angebot zeigen, dass es durchaus möglich ist, auch engagierte Eltern zur Mitarbeit zu gewinnen. Viele Eltern sind nach dem Schuleintritt ihrer Kinder an Fragen des Schrifterwerbs besonders interessiert. Sie können bei der Mitarbeit im Leseclub interessante neue Erfahrungen machen, die sie dann z.B. auch bei der Begleitung der eigenen Kinder nutzen oder in ihrer Umgebung weitergeben. Die Einbeziehung der Eltern ergänzt darüber hinaus das Spektrum möglicher Formen von Elternarbeit in einer Klasse.

Die Eltern erhalten in unterschiedlicher Weise Unterstützung:

  • unterstützende Materialien zur Leseförderung,
  • organisatorische und pädagogische Unterstützung durch die Schule (verant-wortliche Lehrkraft als Ansprechpartner(in),
  • Angebot gelegentlicher Treffen in der Pädagogischen Hochschule und/oder Möglichkeit zu Gespräch und Beratung.

Um organisatorische und pädagogische Überforderungen zu vermeiden, sollten grundsätzlich stets mindestens zwei, besser drei Personen gleichzeitig für die Betreuung der Kinder zur Verfügung stehen. Bei einem personellen Wechsel ist es günstig, wenn er "umschichtig" geschieht, wenn also nicht alle betreuenden Personen zum selben Zeitpunkt wechseln. Dies gilt auch bei der Fortführung des Leseclubs für die Kinder einer neuen ersten Klasse.

Ergebnisse

Die Leseclubs für ErstleserInnen werden seit Frühjahr 2006 an fünf Freiburger Grundschulen angeboten. Diese Schulen sind so gewählt, dass sie unterschiedlich strukturierte Einzugsgebiete haben, um den Erfolg in verschiedenen soziokulturellen Milieus einschätzen zu können. Dass das Angebot für die Kinder attraktiv ist, zeigt sich schon darin, dass sie regelmäßig wiederkommen. Die Wirksamkeit wird derzeit im Rahmen eines Dissertationsvorhabens überprüft. Zur Evaluation und Optimierung des Vorhabens wurden und werden auch empirisch ausgerichtete Abschlussarbeiten im Staatsexamen angefertigt. Sie zeigen z.B., mit welchen Strategien ErstleserInnen bei der Auswahl eines Buches für die individuelle Lektüre vorgehen oder wie sich die Rezeption eines Buches von der eines vergleichbaren Bildschirmmediums unterscheiden.

Das Projekt Leseclubs für ErstleserInnen wird unterstützt von der Badischen Zeitung und der Ravensburger AG.

Leseclubs für Erstleser im Rahmen der PO 2011 im Professionalisierungspraktikum

Ab Sommersemester 2014 wird das Projektpraktikum Leseclubs für Erstleserinnen und Erstleser im Rahmen des Professionalisierungspraktikum angeboten. Die Leseclubs befinden sich an Freiburger Grundschulen. Die Durchführung der Leseclubs erfolgt in Gruppen von 3 bis 5 Studierenden. Begleitend besuchen die Studierenden eine Lehrveranstaltung in Modul 3, die u.a. die Möglichkeit bietet, eine wissenschaftliche Hausarbeit in lesedidaktischen Themenfeldern anzulegen.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Droll (droll(atnospam)ph-freiburg.de)

This project is a collaboration between the Universities of Education in Freiburg (Germany, project leader) and in Vienna (Austria), Institut de Formation continue (Luxembourg), The German Education Resort, Bolzano (Italy) and the software developing company, Ghost thinker (Germany), together with the Association of Open Learning (Austria). This project will operate from 01/2016 until 12/2018 with a budget of 664.897 € and will be co-financed by the European Commission ("Forward-Looking Cooperation Projects"). Project evaluation will be conducted by Prof. Dr. Stefan Keller (University of Education; Basel/Switzerland).

Project summary

The project aims for the development of a political agenda to strengthen the requirement of reflective practice in the training of teacher students as a central means of self-regulation in the profession. School internships throughout college show a special potential for shaping professional competence through reflective practice. Therefore, different types of school internships will be used as areas of research in this project in order to demonstrate the necessary systemic change in the collaboration among interns and between interns, their instructors at the university and their school mentors.

In order to make this need for reform visible, the project will use a video- and Web 2.0-based digital learning system for the support of (self-)reflective competence, teaching competence, and the competence of information management. The learning system, consisting of a video annotation platform and an electronic portfolio, will be used to document, analyze and evaluate the interns’ activities in professional situations (e.g. teaching, facilitating, supporting) and their effort to reflect professional practice seen in these videos, to communicate their insights with peers, instructors and school mentors alike and to adjust their future action accordingly.

Based on the outcome of the study described above, changes will be made to the educational resources provided in the digital learning system and to the overall interactive system between interns, instructors, and school mentors, including task design, communication procedures and assessment. These adjustments toward the authentic needs of the interns will be monitored by an international team of policy makers who will collaboratively develop a political agenda with the aim to strengthen the requirement of reflective practice in the training of teacher students as a central means of self-regulation in the profession. For the future realization of this agenda, concrete steps will be outlined.

Projektposter auf Deutsch: PDF zum Herunterladen

This project has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.

Project homepage: www.prepare-campus.eu


Project partner

Pädagogische Hochschule Wien (Österreich), Zentrum für Lerntechnologie und Innovation

Deutsches Bildungsressort Bozen (Italien), Bereich Innovation und Beratung

Institut de Formation de l'Education nationale (Luxembourg)

Ghostthinker (Deutschland)

Verein Offenes Lernen e.V. (Österreich)

Eine interessante Welt – Texte zu künstlerischen Arbeiten von Kindern in der Kunstwerkstatt

Ein Projekt der Kunstwerkstatt mit dem Schreibzentrum
Ausstellung vom 12.7.-18.7. im Foyer des KG 3
Abschlusspräsentation am 18.7.2012,16:00 Uhr
 

Auch dieses Semester arbeiteten Studierende am Institut der Bildenden Künste mit Grundschulkindern aus der Reinhold-Schneider-Schule im Forschungslabor der Kunstwerkstatt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der PH, der „Schule der Studenten“, waren die Kinder angeregt, über neue Möglichkeiten von Schule nachzudenken. „Schule träumen“ war das Thema – doch im Verlauf zeigte sich, dass die Kinder sich weniger mit dem System Schule befassten, als vielmehr die Gelegenheit nutzten, sich mit all den Dingen auseinanderzusetzen, die sie persönlich besonders interessierten. Nicht die Schule als Institution war nun das Thema, sondern Schule als Gelegenheit, sich mit der „interessanten Welt“ (so ein Zweitklässler) auf vielfältige Weise zu vernetzen. Es ging nun um Tiere, Puppen, Roboter und  vieles mehr.

Die vielen unterschiedlichen Entstehungsprozesse begleiteten diesmal nicht nur die Kunststudierenden, sondern auch Anne Mäder und Marcus Fiebig, Schreibberater/innen aus dem Schreibzentrum. Sie dokumentierten die Ideen und Geschichten der Kinder rund um ihre Erfindungen. Die Kinder schrieben gelegentlich selbst, meist transkribierten die Studierenden ihre sachlichen Berichte oder die phantasievollen Einlassungen.

Das Interesse der Erwachsenen an ihren bildnerischen und verbalen Äußerungen überraschte die Kinder. Das führte zu einem regen Austausch  und zu einer weiteren Idee: Auf Initiative von Theresa Stössel begannen auch Erwachsene, Texte über die Arbeiten der Kinder zu verfassen. Im Rahmen eines kreativen Schreibprojekts in der literarischen Werkstatt mit Peter Kapp (Schreibzentrum) schrieben nun Erwachsene Texte zu den einzelnen Objekten der Kinder. Nur mit dem Rahmenthema „Schule träumen“ versorgt, reizten die oft rätselhaften Assemblagen zu verschiedensten Betrachtungsweisen. Die anfängliche Unzugänglichkeit der einzelnen Objekte entfesselte gerade unter der Perspektive „Schule“ eine Vielfalt kreativer Deutungen. Und führte auch zu Gedanken über das dahinter stehende Kind.

Manche Texte wanderten wieder zurück in die Kunstwerkstatt. Was die Objekte bei den erwachsenen Schreibern auslösten, gab den Kindern zu denken – und weiter zu tun.Auch in den Texten der Erwachsenen wurde das Verhältnis zur Schule deutlich: Sie wird nicht neu gedacht – sie wird bereits gemacht!

Prof. Dr. Thomas Heyl (Institut der Bildenden Künste, PH Freiburg)

 

Laden Sie sich hier die Broschüre herunter. 

Schreibwettbewerb & Schreibberatung zum Thema Zivilcourage

Kurzbeschreibung des Projekts

Das Thema Zivilcourage soll in Zusammenhang mit einem Schreibwettbewerb in den 8. Klassen an der Staudinger Gesamtschule vermittelt werden.

Ein Team von Schüler-Schreibberaterinnen wird in einer AG ausgebildet und begleitet die Wettbewerbsteilnehmer/innen außerhalb des Unterrichts bei deren Textproduktion.

Eine Jury, bestehend aus Schüler-Schreibberaterinnen, dem Projekt-Team der PH Freiburg und Vertretern von Schule und Bibliothek ermitteln die Preisträgerinnen und die Einsendungen, welche veröffentlicht werden.

Abschließend wird eine Textsammlung entstehen, die nachfolgend auch im Unterricht Verwendung finden kann. Um das Projekt "Schreibwettbewerb Zivilcourage" kontinuierlich weiterzuführen bzw. auch in anderen Freiburger Schulen bekannt zu machen, entsteht eine CD-ROM mit der Konzeption des Schreibprojekts und didaktischen Materialien für die berufliche Weiterbildung der Lehrpersonen. Auf der Lernplattform des EU-Projekts besteht die Möglichkeit, auch längerfristig weitere schreibdidaktische Materialien herunterzuladen und sich mit anderen Kolleginnen über die sinnvolle Verknüpfung von Schreibwettbewerb und Unterricht auszutauschen. Die Plattform kann auch für die Schreibarbeit der Schüler/innen verwendet werden.

Wettbewerbsaufruf

Schreibt bis zum 14.03.2008 über Eure eigenen Erfahrungen mit Zivilcourage: Warum seid Ihr in einer konkreten Situation aktiv geworden? Mit welchen Formen der Zivilcourage hattet Ihr selbst oder andere Menschen Erfolg? Aber auch aus den weiniger glanzvollen Situationen kann man lernen: Wann habt Ihr oder haben andere Menschen weggeschaut? Welche Kenntnisse oder Fähigkeiten fehlten Euch, um im entscheidenden Moment wirkungsvoll zu helfen?

Verarbeitet Eure Erfahrung entweder in einer Kurzgeschichte oder in einer Reportage. Ihr könnt Euren Wettbewerbsbeitrag auch zu zweit verfassen. Gerne könnt Ihr dazu das Webquest sowie die Schreib-Tools verwenden und dort auch gleich Eure Schreibberatung erhalten.

Holt Euch mindestens einmal im Schreibprozess Feedback von der Schüler-Schreibberatung!

Kategorie Kurzgeschichte:

Ihr schreibt über ein Ereignis, das Ihr erfunden habt. Ihr seid entweder selbst von dem Ereignis betroffen oder erzählt aus der Perspektive einer fiktiven Person, der etwas zustößt oder von der das Ereignis ausgeht. Schildert kurz und knapp, was passiert und welche Konsequenz sich aus dem Handeln der Personen in Eurer Geschichte ergibt. Beachtet auch die Selbstlernmaterialien auf der Lernplattform zur Textsorte "Kurzgeschichte".

Kategorie Reportage:

Ihr berichtet über ein Ereignis, das Ihr entweder selbst erlebt habt oder Euch von anderen Menschen berichten lasst. In der Reportage müssen alle Informationen der Wahrheit entsprechen und deswegen solltet Ihr extra Zeit einplanen für eine genaue Recherche. Beachtet auch die Selbstlernmaterialien auf der Lernplattform zur Textsorte "Reportage".

Schreibberatung?

Hiermit ist die Begleitung von Schreibenden in den verschiedenen Phasen der Textproduktion gemeint, wobei es nicht nur darum geht, die Qualität eines bestimmten Textes zu verbessern, sondern ebenso um die weitere Entwicklung der Schüler*innen und ihrer Schreib- und Lernkompetenzen. Schreibberatung basiert auf der nichit-direktiven Beratungsmethode, bei der es um Hilfe zur Selbsthilfe - die selbstgesteuerte Entfaltung individuellen Könnens und Wissens - geht.

Ausbildung von Schüler-Schreibberater*innen

Schüler-Schreibberatung als Teil des Ansatzes vom Peer-Lernen hat sich, im Vergleich mit dem Coaching durch Erwachsene, langfristig für die Förderung der Autonomie von Lernenden als nützlicher erwiesen. In zirka 20 Zeitstunden werden Schüler*innen in das Schreibprozess-Modell eingeführt. Sie analysieren und optimieren ihr eigenes Schreibhandeln und machen sich dabei mit den Grundlagen der nicht-direktiven Beratungsmethode vertraut.

Allgemeine Ziele der Ausbildung

  • Durchführung von Schreibberatung,
  • Reflexion der eigenen Beratungsleistung,
  • Unterstützung anderer Schreibberater*innen bei der Weiterentwicklung ihrer Beratungskompetenz,
  • Entwicklung von Selbstlernmaterialien für einzelne Textsorten und Schreibprobleme.

Tatsächliche Beratungsbedarfe gemeinsam ermitteln:
Mit Ratsuchenden, Lehrenden und Service-Einrichtungen der Bildungsinstitution kommunizieren

Nach den Tagungen in Frankfurt/Oder (2008), Bielefeld (2009), Hildesheim (2010), Göttingen (2011), Jena (2012), Bochum (2013), Frankfurt/Main (2014) und Hamburg (2015) fand die Tagung 2016 mit 110 Teilnehmenden am Schreibzentrum der Pädagogischen Hochschule Freiburg statt. Das Freiburger Schreibzentrum wurde 2001 als erste Einrichtung dieser Art in der europäischen LehrerInnen-Ausbildung gegründet und hat seitdem auf vielfältige Weise versucht, zur Anleitung und Begleitung von Schreibenden an der Hochschule und in der Stadt Freiburg bzw. in den durch die Ausbildung an der PH angezielten Berufsfeldern Bildung und Soziale Arbeit wirkungsvoll beizutragen.

Dabei wurde deutlich, dass der Anleitungs- und Beratungsbedarf der Schreibenden nicht derselbe bleibt, sondern sich im Kontext der sich ständig verändernden Schreibkulturen in Schule, Studium, Beruf und Freizeit immer wieder verschiebt. Wie diese dynamischen Beratungsbedarfe kontinuierlich ermittelt werden und wie auf sie in der Schreibberatung und im Schreibzentrum flexibel reagiert werden kann, das wollen wir zum Gegenstand dieser Tagung machen.
Ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle, die teilgenommen haben! Unten findet ihr ein paar Impressionen und Ergebnisse.

Impressionen und Ergebnisse

Das Tagungsprogramm als tabellarische Übersicht kann hier heruntergeladen werden. Die Abstracts können hier heruntergeladen werden. Das Tagungsposter könnt ihr euch hier herunterladen.

Rückmeldungen zu Studienleistungen durch studentische Hilfskräfte (StudiRück) Unterstützung von Lehre und Studium in den Lehramtsstudiengängen (2011)

Seit dem Sommersemester 2013 bildet das Schreibzentrum im Rahmen des Projekts "StudiRück" studentische Hilfskräfte dazu aus, als TutorInnen in Lehrveranstaltungen Rückmeldungen auf schriftliche Studienleistungen der LehrveranstaltungsteilnehmerInnen zu geben.

Die Basis des Projekts bilden die Studienordnungen der Lehramtsstudiengänge (2011). Diese sehen erstmals individuelle Studienleistungen vor, die die aktive Teilnahme der Studierenden an den Lehrveranstaltungen dokumentieren. Kleine, schriftliche Arbeitsaufträge, die mehrmals im Verlauf eines Semesters vergeben werden und im Idealfall fachlich-inhaltlich miteinander im Zusammenhang stehen, eignen sich für eine solche Art der Leistungsüberprüfung besonders gut – und sind ihrerseits vor allem dann sinnvoll, wenn die Studierenden für die einzelnen Aufgaben auch individuelle und differenzierte Rückmeldung auf Inhalt und Textqualität erhalten. Ein erster Zwischenbericht über das Projekt befindet sich in PH FR 1/2014 (Bräuer: „Extensives Schreiben im Fach“, S. 31f.)

Auch im Sommersemester 2016 werden Lehrende durch die im Rahmen von "StudiRück" ausgebildeten Hilfskräfte bei der Rückmeldung auf Textentwürfe unterstützt. Das Schreibzentrum schult die Hilfskräfte zu Fragen des Schreibprozesses, des Feedback-Gebens und der Schreibberatung und bietet zudem Supervision im laufenden Semester an. Interessierte Lehrende können sich bis zum 31.10.2016 bei der Projektleiterin, Martina Lins, martina.lins(atnospam)ph-freiburg.de, melden, um die Teilnahme am Projekt zu
vereinbaren. Gerne unterstützen wir Sie beim Erstellen des für das Projekt erforderlichen Aufgabendesigns!

„StudiRück“ unterstützt auch die Projekte „Online-Kurs: Einführung in die akademische Literalität“ (auf der Website unten) und „Studienbegleitendes ePortfolio

"Das Freiburger Schreibzentrum nimmt in der Rolle als schreibdidaktischer Berater am EU Comenius-Projekt (2014-16) teil. Das Projekt zielt den Aufbau eines Online- Portals zur Entwicklung fremd- und zweitsprachiger Literalität in Schule und Hochschule an. Die Gesamtfördersumme beträgt 350.000 €. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen dem u.g. englischen Text."
 

Rational behind WRILAB 2

The motivation behind the WRILAB 2 project lies in the consideration that, despite the fact that the iron curtain was physically broken down more than 20 years ago, cultural and linguistic barriers can still be observed between the countries involved in our project, Austria, Czech Republic, Germany, Italy and Slovenia, indicated by a general attitude of mutual distrust towards the “other”, however “near” they geographically are, and in the lack of motivation in learning languages shown by the ex soviet union block.

We believe that foreign language education can help to break down the cultural and linguistic barriers that still divide our neighbouring countries: in order to achieve this goal, we need however to promote teaching tools, methods and activities that would enable students to reach a linguistic competence that goes beyond mere survival language, by understanding the in-depth social and cultural aspects of the neighbouring language. From this perspective, teaching to write with proficiency in an L2, both at a personal and professional level, appears of the utmost importance, because it would raise the level of intercultural awareness.

As we are aware of the importance of the L2 writing ability in education, we have decided to team up to develop a virtual laboratory devoted to L2 writing in Czech, German, Italian and Slovenian.


WRILAB 2 addresses the needs of

  • students of Czech, German, Italian and Slovenian studying one of these languages as a foreign language in one of the partner countries, both at secondary school and university levels;
  • non-native (adults included) students from migrant backgrounds who need to improve their written language levels in one of the L2s included in the project;
  •  teachers in secondary schools and universities who teach Czech, German, Italian and Slovenian as foreign languages or second languages;
  • employees in the tourism, journalism, commerce, public administration, or diplomacy sectors. 


WRILAB 2 aims at 

  • offering free interactive language learning materials, specifically designed for the teaching of writing to foreigners in Czech, German, Italian and Slovenian as L2;
  • paving the way for a discussion on a European level involving both universities and schools with regards to the methodology and the assessment criteria for the teaching of L2 writing;
  • creating the appropriate framework for teaching writing to foreign students, ie. a Moodle based  on-line laboratory where a vast typology of texts can be analyzed and explained and the students can be guided during the writing process, from the draft to the final revision;
  • promoting  the creation of virtual communities that will enable students to keep in touch with native speaker fellows and teachers to exchange materials and good practices;
  • offering didactic writing workshops for teachers in the four L2s included in the project (Spring 2016);
  • launching on-line writing courses (level from B1-C1) for each L2 involved in the project (January-June 2016). 


What steps we will take 

  • Implementing the Moodle-based portal for WRILAB 2, January-March 2014
  • Realizing a survey on L2 writing processes and strategies, January-November 2014
  • Organizing a two-day kick-off meeting in Udine, 6-7 March 2014
  • Creating teacher support materials for the web portal, April-December 2014
  • Testing the teacher support materials, January-June 2015
  • Evaluating the materials proposed, March-December 2015
  • Launching on-line L2 writing courses, January- June 2016
  • Offering one-day didactic workshops on writing for secondary school teachers and university lecturers, March 2016
  • Organizing a two-day final International conference in Klagenfurt, at the Schreibcenter,  May 2016
  • Publishing a multilingual volume on L2 writing teaching methodology, December 2016 


Who we are 

Dipartimento di Lingue e Letterature Straniere, Università di Udine, Italy – leading partner: http://www.uniud.it/dipartimenti/dile
Schreibcenter, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Austria: http://www.uni-klu.ac.at/sc/
Pädagogische Hochschule Freiburg, Germany:  https://www.ph-freiburg.de/
Ústav bohemistických studií, Univerzita Karlova, Prague, Czech republic: http://ubs.ff.cuni.cz/
Filozofska fakulteta, Univerza v Ljubljani, Slovenia:  https://www.ff.uni-lj.si/https://www.centerslo.net/
Istituto Comprensivo Statale con insegnamento bilingue italiano-sloveno, San Pietro al Natisone, Italy
Istituto di Istruzione Superiore Ingeborg Bachmann, Tarvisio, Italy:https://www.tarvisioscuole.it/index.php/isis-i-bachmann.html
Gymnázium Na Pražačce, Prague, Czech Republic:  https://www.gymnazium-prazacka.cz/
Gimnazija Ledina, Ljubljana, Slovenia:  http://www.ledina.si/


Associated Partners

Ministerstvo školství, mládeže a tělovýchovy, Prague, Czech Republic:  https://www.msmt.cz/
Asociace učitelů češtiny jako cizího jazyka, Prague, Czech Republic: https://www.auccj.cz/
Camera di Commercio e dell’Industria Italo-Ceca, Prague, Czech Republic: https://www.camic.cz/
Ústav jazykové a odborné přípravy Univerzity Karlovy v Praze, Prague, Czech Republic https://ujop.cuni.cz/


Contact 

Die Journalistische Werkstatt ist dem Schreibzentrum der PH Freiburg angegliedert.  Es ist der Platz, wo sich Studierende in regelmäßigen Abständen oder auch spontan nach Absprache  treffen können, um gemeinsam über verfasste Texte zu diskutieren und an Formulierungen zu feilen.

In der Werkstatt können noch bis Ende 2017 Studierende begleitet und beraten werden, die die Arbeit am Zertifikat "Journalistische Bildung" begonnen haben. Leider muss der Zertifikatslehrgang danach aufgrund fehlender Ressourcen eingestellt werden.

Voraussetzung für eine Mitarbeit in der Journalistischen Werkstatt sind Erfahrungen im journalistischen Bereich oder die Teilnahme am Seminar „Einführung in das journalistische Schreiben“.

Wir wollen:

  • gemeinsam schreiben und uns gegenseitig Feedback geben
  • berufliche Erfahrungen austauschen
  • als ein starkes Netzwerk nach außen hin auftreten
  • Texte zur Veröffentlichung bringen
  • schreibdidaktische Materialien entwickeln (auch für die Schule)
  • journalistische Projekte für die Schule realisieren
  • journalistisches Schreiben als Teil der Lehrer*innenausbildung auf hochschuldidaktischem Wege stärken

BOYS' DAY (2016) im Schreibzentrum

Professionell vermittelt und spannend gestaltet kann der Umgang mit deutscher Sprache jeden begeistern. Wie das genau gelingen kann? Das erfahrt ihr in einem Workshop zum journalistischen Schreiben im Schreibzentrum der Pädagogischen Hochschule (Mensa-Zwischendeck). Wir werden gemeinsam Meldungen, Berichte, Interviews und Reportagen zum Thema „Boys’ Day“ verfassen, die ihr danach gerne für Eure Schülerzeitung oder die Homepage der Schule verwenden könnt. Die besten Texte von euch werden wir außerdem auf der Homepage des Schreibzentrums veröffentlichen. Gerne betreuen wir Euch auch nach dem Workshop beim Überarbeiten Eurer Texte über das Internet. Oder Ihr kommt wieder im Schreibzentrum vorbei!

Ergebnisse:

Journalistisch schreibende Lehrer für die Zukunft !

Am 28.04.2016 fand der Boys´ Day in Deutschland und Österreich statt. Diese Veranstaltung gibt es seit 2011. Es gab dieses Angebot auch schon dreimal in Tschechien und Polen.

In Deutschland gab es 2016  insgesamt ca. 6.100 Veranstaltungspartner, die knapp 30.000 Plätze zur Verfügung stellten, welche auch reichlich genutzt wurden. Der Sinn des Boys´ Days ist es nämlich, den Jungs Einblicke in typische  Frauenberufe  zu gewähren.

In Freiburg standen dieses Jahr 16 Angebote zur Verfügung wie z.B: der Besuch von Kitas, ein Tag am Universitätsklinikum oder,  wie  in unserem Bericht gezeigt wird, das Lehrerstudium an der PH Freiburg. Dort gab es vier Möglichkeiten für die Teilnehmenden: eine interessante Campus-Rallye, ein Workshop zur Gesundheitspädagogik bzw. zum Journalistischen Schreiben oder ein Besuch bei einem Kindergarten , wo man hospitieren konnte. Diese Angebote wurden von insgesamt 30 Teilnehmern von 9:00-13:00 Uhr besucht .

Am Morgen wurden wir bei der Auftaktveranstaltung freundlich mit Keksen und Saft empfangen. Danach gab es eine Begrüßung  des Rektors der Pädagogischen Hochschule, Herrn Druwe.  Außerdem gab uns ein Mitarbeiter vom Jobcenter eine Einweisung zu sozialen Berufen und zeigte uns, welche soziale Eigenschaften für solche Berufe benötigt werden.

Nach dieser kurzen Einführung wurden wir in unsere Workshops eingeteilt, um endlich etwas Praktisches machen zu können . Wir wurden schließlich zu unserem Workshop , dem Journalistischen Schreiben geführt , wo wir diesen Bericht schrieben und auf der Homepage der Journalistischen Werkstatt am Schreibzentrum veröffentlichten


Gurkensandwich mit Solarstrom?

Der Girls` Day fand  Deutschlandweit statt. Es gab 9.570 Workshops mit insgesamt 98.374 Plätzen. Allein in Freiburg gab es 36 Angebote mit 613 Plätzen, darunter auch an der PH. Sinn der Girls`/Boys` Day Veranstaltung ist, dass man Kenntnisse über einen  Job, welcher überwiegend von dem anderen Geschlecht bevorzugt wird, vermittelt bekommt.

Hier finden Sie die Angebote an der PH-Freiburg:   

 Angebot 1: Das Studienfach Technik: Was verbindet ein Gurkensandwich mit Solarstrom? Wie kann man mit etwas technischem Geschick eine stylische Lampe herstellen?

Hier fanden die Mädchen eine Antwort auf die Frage. Sie machten ein cooles Bauprojekt, bei dem sie eine Lampe bauten, die sie dann mit nach Hause nehmen konnten. Sie bekamen von Professoren und Studierenden Informationen rund um das Technik-Studium.   

 Angebot 2: Die Kombination aus Technik und Textilien – Berufe in der Textilbranche: Wenn man Stoffe mag, kreativ ist und auch genau sein kann war hier richtig!

Hier gab es für Mädchen Informationen über die modernen Berufe im Bereich Mode und Textil!
Viele spannende Experimente und Schauobjekte konnten sie hautnah erleben, was moderne Textilien alles können. Mit dem TEXperten-Koffer, der an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg entwickelt wird, hatten sie gleich alle Materialien zur Hand, um von den außergewöhnlichen Eigenschaften moderner Textilien fasziniert zu werden.

Ob die Mädchen es wirklich geschafft haben, mit einem Gurkensandwich eine Lampe zum Leuchten zu bringen, hat uns leider keiner verraten. Läuft da etwa eine Patent-Anmeldung?

 

Schreibdidaktische Materialien:

A5-Hefte zu den journalistischen Textsorten

Texte aus der Journalistischen Werkstatt

Schreiben, vernetzen, veröffentlichen: Gerade das Schreiben journalistischer Texte soll keine „Trockenübung“ sein. Weil gute Texte ein Publikum brauchen, arbeiten wir laufend an der Vernetzung mit Tages-, Wochen- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum.
Darüber hinaus wollen wir unsere Arbeit auch hier, auf unserer Website, sichtbar machen. Einige Kostproben:

  • Die pommersche Sappho – jung, begabt, mutig: Die Barockdichterin Sibylla Schwarz von Bernhild Josten (Mai 2016)
  • „Der Himmel auf Erden“: Carmen Lingenthal berichtet von ihrem ersten Gleitschirmflug (Oktober 2010) 
                     
  • „Auf Wolke 9: Die neue Lust am Alter“ von Rosa-Maria Nopper (erschienen am 12.04.2010 in der Sonderbeilage „Ausblicke – Leben im Alter“ der Badischen Zeitung)

Zeitung in der Schule

Ein Pilotprojekt der Badischen Zeitung & des Schreibzentrums der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Wer "Zisch" in der Grundschule sagt, sollte eigentlich "Zisch XXL" für die älteren Schüler/innen sagen, meinten Vertreter/innen der Badischen Zeitung (BZ) und der PH Freiburg schmunzelnd, als es darum ging, das seit Jahren beliebte Zeitungsprojekt der BZ von der Grundschule auf die Klassen 7-9 auszuweiten. In Weiterführung von "Zisch in den 4. Klassen, wo vor allem die Zeitungslektüre, aber auch das Schreiben kurzer Texte im Mittelpunkt steht, führt das neue Projekt die älteren Schüler/innen in das journalistische Arbeiten im Detail ein: Es werden Print- und Digitalausgaben analysiert, JournalistInnen nach ihren Arbeitsroutinen befragt und ausgewählte Textarten des journalistischen Schreibens (u.a. Meldung, Bericht, Nachricht, Interview, Leserbrief) selbst ausprobiert. Ziel der achtwöchigen Arbeitszeit sind aber nicht nur druckreife Texte, sondern ebenso die Aneignung neuer Wege bei der Suche, Auswahl und Verarbeitung von Informationen – Kompetenzen, wie sie, über die Schule hinaus, auch in Studium und Berufsausbildung gebraucht werden. Inzwischen haben sich viele Schulen im Raum Freiburg mit beachtlichen Ergebnissen an dem Projekt beteiligt. Auf der u.g. Internet-Seite können die Schülertexte gelesen und kommentiert werden: www.badische-zeitung.de/schuelertexte. Als Anregung zur Kombination journalistischen Arbeitens mit dem medialen Lernen bietet das Freiburger Schreibzentrum eine  SchreibQuest an. Diese bündelt sämtliche Arbeitsaufträge und  organisatorischen Hinweise für die Schüler/innen und didaktischen Vorschläge für die Lehrpersonen. Interessierte Schulen können dieses Angebot gerne kostenlos nutzen bzw. sich an das Freiburger Schreibzentrum wenden, um eine Schreibberatung (direkt oder virtuell) oder die Durchführung von kurzen Workshops zu diversen Genres des journalistischen Schreibens zu vereinbaren.