KomReGe - Kompetenz und Resilienz in der regionalen Gesundheitsversorgung

Projektkontext und Ziel

Die regionale Gesundheitsversorgung steht unter erheblichem Druck. Fachkräftemangel, steigende Arbeitsverdichtung und komplexe sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen stellen Einrichtungen und Mitarbeitende vor große Herausforderungen. Gleichzeitig fehlen vielfach wissenschaftlich fundierte Instrumente, um organisationale Strukturen zu stärken und Resilienz gezielt aufzubauen. Das Projekt KomReGe setzt hier an und fördert Kompetenz und Resilienz als zentrale Ressourcen in der Gesundheitsversorgung.

KomReGe identifiziert zentrale Wirkfaktoren resilienter Wertschöpfung und entwickelt daraus einen digitalen Resilienzindikator, der sichtbar macht, wo Einrichtungen ihre Widerstandskraft gezielt stärken können. In regionalen Experimentierräumen erproben Teams und Führungskräfte praxisnah, agil und partizipativ neue Arbeits- und Organisationsmodelle, etwa flexible Teamstrukturen, innovative Formen der Arbeitsteilung oder neue Kommunikationswege im Umgang mit Krisen. Die entwickelten Ansätze verbinden datenbasierte Diagnostik mit aktiver Beteiligung der Mitarbeitenden und machen Resilienz als strategische, gestaltbare Kompetenz von Organisationen erfahrbar. Die Ergebnisse sind auch auf andere Bereiche wie Bildung oder Sozialwirtschaft übertragbar.