Herzlich Willkommen auf den Seiten des Arbeitsbereichs Kindheitspädagogik mit dem Schwerpunkt Diversität, Inklusion und Gesundheit (Prof.in Dr. Diana Sahrai)
Der Arbeitsbereich Diversität, Inklusion und Gesundheit dieser Professur für Kindheitspädagogik beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit den Bedingungen des Aufwachsens im Kindesalter unter besonderer Berücksichtigung sozialer Ungleichheiten und gesellschaftlicher Differenzverhältnisse. Im Fokus stehen Familien, frühkindliche Bildungsinstitutionen sowie gesamtgesellschaftliche Strukturen, die Bildungs-, Teilhabe- und Gesundheitschancen von Kindern beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Afghanistan und der afghanischen Diaspora.
Schwerpunkte des Arbeitsbereiches sind:
- Kindheit-, Sozialisations- und Gesundheitsforschung
- Migration, Diversität und Inklusion sowie die Analyse der Wechselwirkung unterschiedlicher Ungleichheitsdimensionen
- kritische Analyse normativer Kindheitskonzepte in pädagogischen Institutionen
- Gesundheit und Gesundheitskompetenzen von Kindern und Familien (Family Health Literacy)
- Inklusion und frühe Bildung
- Regionaler Forschungsschwerpunkt: Afghanistan mit den Schwerpunkten Diasporaforschung, Gesundheit und Gesundheitskompetenzen, Friedensbildung
In der Lehre ist der Arbeitsbereich hauptsächlich für die Studiengänge M. Ed. Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen – Sozialpädagogik/Pädagogik und Psychologie (MPP) sowie B.A. Kindheitspädagogik verantwortlich
Kontakt
Anschrift
Institut für Erziehungswissenschaft
Abteilung Kindheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
Kunzenweg 21
KG 5
79117 Freiburg
Sekretariat
Katrin Krüger
Büro: KG 5, 207
E-Mail: katrin.krueger(at)ph-freiburg.de
Tel.: +49 761 682-401
Sprechstunde: Mo-Do 10-12 Uhr
Publikationen
Peeters, J.-N.; Jankowicz, V.; Abeck, I. M.; Korn, F.; Parschick, S. (Hrsg.) (2026) (im Erscheinen). Ethnografisch forschen in Praxisfeldern der frühen Kindheit. Bestandsaufnahmen und neue Perspektiven. Beltz.
Peeters, J.-N. (2026) (im Erscheinen). Mittendrin statt nur dabei – Be/Deutsame Verwobenheiten zwischen Ethnografie und Grounded Theory. In J.-N. Peeters, V. Jankowicz, I. M. Abeck, F. Korn & S. Parschick (Hrsg.), Ethnografisch forschen in Praxisfeldern der frühen Kindheit. Bestandsaufnahmen und neue Perspektiven. Beltz.
Peeters, J.-N. (2025a). Partizipation. In M. Rißmann, B. Lochner & C. Rehklau (Hrsg.), Lexikon Kindheitspädagogik (2. Auflage, S. 501–504). Carl Link.
Peeters, J.-N. & Albedyhll, L. von (2025b). Reflektieren, Kommunizieren, Revolvieren: Diffraktives Potenzial der Abbildung forschender Personen in der Theoriegenerierung der Situationsanalyse. Empirische Pädagogik, 39(1), 63–80. doi.org/10.62350/OAUA7125
Forschung
Unter dem Titel "Agency als un/bestimmtes Phänomen – Auto/Ethnografische Befunde zur Re/Konfiguration von Akteur:innenschaft und Partizipation durch materiell-diskursive Intra-Aktionen" greift das seit 2022 bestehende Dissertationsprojekt von Jan-Niclas Peeters (betreut durch Prof.in Dr. Anke König, Uni Vechta sowie Prof.in Dr. Melanie Kuhn, PH Heidelberg) in kritischer Weise kind/heitsbezogene Angency-Diskurse auf und nimmt neben einigen soziologischen Engführungen insbesondere solche in den Blick, die sich im Zuge pädagogischer 'Übersetzungen' im Sujet von Kindern als kompetente Akteur:innen manifestieren.
Verortet im (kritisch) posthumanistischen Theorieangebot des Neuen Materialismus verweben sich post/strukturalistische mit quantenphysikalischen Überlegungen zu einem method(olog)ischen Vorgehen, vermittels dessen über eine auto/ethnografische Feldphase von insgesamt einem Jahr innerhalb einer Kindertageseinrichtung post-qualitativ erforscht wurde, wie Agency in einer Verwobenheit aus mehr-als-/menschlichen Entitäten hervorgebracht wird und wie sich vermeintliche feststehende Grenzen ebenjener Entitäten sowie solche, die Raum und Zeit betreffen, permanent (und mit Be/Deutung für eine Welt-im-Werden) re/konfigurieren.
Zur Begutachtung eingereicht im März 2026.






