Quasus - Methodenportal

Das 16. Deutsche Internationale Ethnographische Filmfestival findet vom 25. bis 29. Mai 2022 in Göttingen statt

Das Festival fördert das dokumentarische Kino mit einem besonderen Schwerpunkt auf neuen Filmen, Videos und interaktiven Medien (veröffentlicht nach dem 1.1.2019), die sich mit soziokulturellen Prozessen im weitesten Sinne beschäftigen. Das Festival ist offen für alle Filmschaffenden, insbesondere aber für solche mit einem Hintergrund in Anthropologie, Soziologie, Folklore, Geschichte usw.
Es bietet eine großartige Gelegenheit für den internationalen Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit im Dokumentarfilmbereich. Mehr Informationen finden Sie auf der Festivalseite.

Podcast „Datenliebe“: Der Datenmanagement-Podcast des Verbund Forschungsdaten Bildung

In regelmäßigen Abständen lädt der Verbund Forschungsdaten Bildung (www.forschungsdaten-bildung.de) Expert*innen zu Fragestellungen rund um das Thema Forschungsdatenmanagement ein. Wissenschaftler*innen aus der Bildungsforschung und verwandten Disziplinen bekommen hier nützliche Informationen zu Aspekten wie Datenschutz, informierter Einwilligung, Urheberrecht, Metadaten, Archivierung und vielem mehr. Hier geht es zum Podcast auf YouTube:

oder zum unterwegs Hören auch auf Spotify:

Veranstaltungsreihe "Möglichkeiten und Grenzen digitaler qualitativer Forschung in der Pädagogik"

Die Philosophische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet Online-Podiumsdiskussionen, die das qualitataive Forschen in digitalen Kontexten thematisieren. Am 9.12. findet die Podiumsdiskussion "Digitalität in der ethnografischen Beobachtungspraxis" statt, am 3.2. wird das Thema "Digitale Durchführung von Interviews und Gruppendiskussionen" im Fokus stehen.

Weitere Informationen und die Zoom-Links zu den Veranstaltungen können hier aufgerufen werden.

Übersicht über Methodenzentren

In der Zeitschrift „Forum Qualitative Sozialforschung“ ist ein Artikel von Fiona Kalkstein und Günter Mey zu finden, in dem verschiedene deutschsprachige Methodenzentren thematisiert werden. Neben QUASUS sind zehn weitere Methodenzentren aufgezählt, die unterschiedliche Schwerpunkte aufweisen.

Hier geht es zum Artikel.

Transkriptionszentrum

Prof. Dr. Jörg Hagemann vom Institut deutsche Sprache und Literatur hat ein Trankriptionszentrum eingerichtet. Dort gibt es einen praktischen Leitfaden zum Transkribieren nach GAT-2 als aktualisierte Version zum Download.

Hier geht es zur Seite.

Forschung entwickelt sich ständig weiter...

...so auch QUASUS!

Daher ist nun ein weiterer Artikel zu aktuellen Forschungsthemen auf QUASUS verfügbar:

  1. Die akustische Dimension im Sozialen (verfasst von Christoph Maeder)
  2. Das Prae-Politische Momentum der Qualitativen Sozialforschung (verfasst von Ursina Jaeger und Kai Wortmann)
  3. Entwicklung einer Fragestellung im sozialwissenschaftlichen Kontext (verfasst von Florian Weitkämper und Yannick Zobel)

Podcast "Methoden:Koffer"

Der Podcast „Methoden:Koffer“ bietet interessante Einblicke in sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden. Barbara Heindl begrüßt in jeder neuen Folge andere Interviewpartner*innen die von ihren Forschungsprojekten berichten. Aktuell gibt es Folgen u.a. zur Qualitativen Inhaltsanalyse, Unterrichtsvideogaraphie und zu Gruppendiskussionen.

Hier geht es zum Podcast.

Open Access Dokument über Feldforschung in der Pandemie

Ein open access Dokument bietet hilfreiche Informationen über die Feldforschung während der Pandemie.

Hier geht es zum Dokument.

Webcomic zu den Gründungsjahren der Chicago School

Unter dem Titel „Pragmatism Reloaded – Die Siedlerinnen von Chicago“ ist seit kurzem ein Webcomic fertig gestellt worden. Initiiert wurde dieser von Jun. Prof. Dr. Ursula Offenberger von der Universität Tübingen. Dabei besteht auch immer die Möglichkeit auf die bereitgestellte Hintergrundliteratur zu dem Thema zurückzugreifen.  

Hier kann der Comic gelesen werden.

Qualitative Forschung in der COVID-19-Pandemie – Hilfreiche Quellen

Qualitative Forschung, die sich insbesondere für das Soziale interessiert, kommt in der aktuellen Situation an ihre Grenzen. Hier ein paar interessante Quellen, wie ein Umgang aussehen könnte. Für die Hinweise danken wir Sebastian Muy.

  • Weitere Hinweise zur Online-Ethnografie bietet Daniel Miller vom University College London in diesem Video

Qualitative Interviews am Telefon oder online durchführen aktualisiert

Der Text „Qualitative Interviews online oder am Telefon durchführen“ von Kai Dröge ist aktualisiert worden. In der aktuellen Version sind Videochat-Plattformen wie Zoom, Skype und andere Alternativen berücksichtigt, die für qualitative Interviews geeignet sind. Somit ist qualitative Sozialforschung auch in der Pandemie möglich.

Hier geht es zur aktuellen Version.

ELearning-Angebot zu qualitativen Methoden

Der Arbeitsbereich QSF des Methodenzentrums der Universität Tübingen hat ein ELearning-Angebot zu qualitativen Methoden entwickelt. Zur Zeit sind Präsentationen zur Grounded Theory , als auch zur richtigen Nutzung des Software-Programms „CAQDAS“ hochgeladen, weitere Präsentationen und Videos folgen in Kürze.

Hier geht es zum Angebot.

Interviews zur Ethnografie aus der Ferne

Auf der Seite des „Center of Global Ethnography“ stehen Videos zur Verfügung, in denen die Anthropologinnen Sharika Thiranagama und Sylvia Yanagisakosechs sechs Ethnograf*innen interviewen. In den Interviews werden verschiedene digitale und analoge Methoden, Techniken und Anwendungen diskutiert, die es möglich machen, auch in Zeiten der Pandemie, ethnografische Forschung durchzuführen.

 Hier geht es zu den Videos

Wie forschen andere? Videoprojekt mit Forscher*innen an der PH von Julia Faißt und Kevin Zäuner

Wir haben Forschende an der PH Freiburg interviewt und sie nach Ihren Erfahrungen in verschiedenen Forschungsprojekten gefragt. Die Interviews haben wir auf Video aufgenommen und heraus gekommen sind ca. 60 Clips. Wir haben journalistische Interviews geführt und die Antworten zu den jeweiligen Fragen dann mit einem Schnittprogramm aufbereitet und bearbeitet.
Die Videos für QUASUS zielen vor allem darauf ab, dass nicht nur die Theorie zu Forschung auf der Seite abgedeckt wird, sondern die Studierenden auch von den individuellen Erfahrungen von Doktorand*innen und Professor*innen lernen können. Weil die Erzählungen auch so anschaulich sind, hoffen wir, dass die Clips Lust auf Forschung machen. Wir hoffen auch, dass die Clips den Studierenden zeigen, dass Forschung kreativ und individuell gestaltet werden kann oder sogar muss. Von daher sehen wir die Videos als eine tolle Ergänzung zu den verschiedenen Artikeln auf QUASUS.

Gibt es Szenen aus den Interviews die besonders für alle „Forschungsneulinge“ interessant sind?

Wir haben zum Beispiel mehreren Interviewpartner*innen die Frage nach dem Feldzugang gestellt. Dabei kamen verschiedenste Erzählungen heraus: in einem Fall konnten per Email kaum Kontakte aufgebaut werden und erst im Feld hat es geklappt, die Leute direkt anzusprechen. Bei einer anderen Antwort wurde von einem sehr hierarchisches Verfahren erzählt, in dem erst unterschiedliche Instanzen angeschrieben und informiert werden mussten, bevor mit der „direkten“ Forschung begonnen werden konnte.
So kann man dann auch auf der QUASUS Website beispielsweise neben theoretischen Einführungen zur Datenerhebung auch Videos mit Erfahrungsberichten zum Feldzugang finden.
Toll ist auch, dass man bei den Videos einen Einblick bekommt, wie individuell die Forschenden mit den verschiedenen Methoden und Forschungsdesigns umgehen. In einigen Forschungen kamen so auch unterschiedliche Methoden nebeneinander und ergänzend zueinander zum Einsatz. Man muss sich also in einer Forschung nicht immer nur auf eine Methode festlegen.

Euch war wichtig die reale Erfahrung Forschender in den Vordergrund zu stellen, anstatt eine idealtypische Beschreibung von Forschungsprozessen abzubilden. Was hat dieser Zugang gebracht?

Er soll Nachwuchsforschenden den Druck nehmen, dass eine Forschung abzulaufen hat wie im Lehrbuch. In nahezu jeder Forschung und jedem Forschungsprozess kann es zu Irritationen kommen. Diese sollen den Forschenden aber nicht den Mut nehmen, sondern zu anderen Denkweisen anregen. Man muss lernen damit umzugehen und diese Irritationen als wichtigen (!) Teil des Prozesses sehen. In Lehrbüchern steht darüber aber kaum etwas und das könnte Foschungsneulingen eine falsche Idee von Forschung geben.
Daher denken wir, dass die Erzählungen von erfahrenen Forschenden viel eher ein Bild von der Forschungspraxis vermitteln und zeigen, wie man mit der Theorie zur Forschung praktisch umgehen kann.
Um individuelles Erfahrungswissen zu vermitteln, finden wir Videos besonders geeignet, da so die persönlichen Erfahrungen der Forschenden am unmittelbarsten weitergegeben werden können. Diese Art Wissen zu vermitteln finden wir sehr sympathisch.

!Hier geht's zu den Videos!

Julia Faißt und Kevin Zäuner

© Quasus: Debora Niermann

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