„Mathe für alle" - Präsenztag und Online-Workshops

(Foto: Colourbox, Syda Productions)

In diesem Jahr werden die Vorteile eines Präsenztages und die Vorteile von Online-Workshops unter dem "Mathe für alle"-Dach vereint.

Die Fortbildungstagung des Instituts für Mathematische Bildung der PH Freiburg (IMBF) im Rahmen der School of Education FACE bietet für Mathematik-Lehrkräfte und Multiplikator*innen der Region einen Fortbildungs-Nachmittag vor Ort mit der gewohnten und geschätzten Möglichkeit, sich zu vernetzen und auszutauschen.

Für Mathematik-Lehrkräfte, Referendar*innen und Studierende im gesamten deutschsprachigen Raum bietet "Mathe für alle 2022" wie schon in den vergangenen beiden Jahren Live-Online-Workshops für alle Schularten über einen Zeitraum von mehreren Wochen.

In vielfältigen Workshop-Angeboten können sich die Teilnehmenden Impulse holen und in den fachdidaktischen Diskurs eintreten. Melden Sie sich jetzt an. Wir freuen uns auf Sie!

Tagungsprogramm zum Download

Tagungsprogramm Kurzversion

Tagungsprogramm Langversion

Präsenztag Mi, 05.10.2022, 14:00 - 17:30 Uhr

Eine möglichst gute Anpassung des Lernangebots an die Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler gilt als eines der zentralen Qualitätskriterien für guten (Mathematik-)Unterricht. Doch welche Voraussetzungen sind überhaupt relevant für das Lernen von Mathematik? Was bedeutet dies für die Auswahl bzw. Gestaltung von Aufgaben? Und wie kann man Adaptieren planen und trotzdem flexibel bleiben? Im Vortrag werden Möglichkeiten und Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen des Adaptierens betrachtet - von der Planung einer thematischen Einheit bis hin zur spontanen Lernunterstützung in Schülerarbeitsphasen.

Zielgruppe: alle Schulstufen

Zur Person:
Prof. Dr. Marita Friesen ist seit April 2022 Professorin für Didaktik der Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und vertritt im Rahmen der Heidelberg School of Education (HSE) die Didaktik im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Sie war acht Jahre lang als Realschullehrerin tätig, bevor sie 2017 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg promovierte. Nach ihrer Tätigkeit als Postdoktorandin war Marita Friesen Juniorprofessorin für fachdidaktische Professionalisierungsforschung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Rahmen des Promotionskollegs HeLPS (Heterogenität: effektive Lernsettings und Professionalität an Schulen). Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. Teacher Noticing zum Umgang mit Darstellungen im Mathematikunterricht, diagnostische Kompetenzen von Lehrkräften, das vignettenbasierte Entwickeln und Erfassen professioneller Kompetenzen sowie der Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen. Marita Friesen ist Netzwerkpartnerin des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) und arbeitet in diesem Rahmen mit Kolleginnen und Kollegen an der forschungsbasierten Entwicklung von Fortbildungsangeboten, z.B. im Bereich Algebra und Problemlösen in der Sekundarstufe. (Bild: Heidelberg School of Education).

Ein tragfähiges Verständnis des dezimalen Stellenwertsystems ist Voraussetzung für das Arbeiten mit drei- und mehrstelligen Zahlen sowie für das halbschriftliche und schriftliche Rechnen. Im Workshop werden gängige Materialien und Darstellungen für den Erwerb des Stellenwertverständnisses in den Klassen 3 und 4 besprochen und auf ihre Eignung hin untersucht, um sie sinnvoll einsetzen zu können. Darauf aufbauend wird gezeigt, welche Schritte im Unterricht typischerweise begangen werden und welche diagnostischen Fragen zum Stellenwertverständnis hilfreich sind.

Zielgruppe: Primarstufe

Zur Person:
Prof. Dr. Gerald Wittmann forscht und lehrt an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind der Mathematikunterricht in der Grundschule sowie die professionelle Kompetenz von pädagogischen Fachkräften und Lehrkräften.

Apps – also thematisch fokussierte und flexibel nutzbare Programme – versprechen eine Verbesserung des Mathematikunterrichts durch Digitalisierung. Leider sind zurzeit viele solcher Digitalisierungsangebote immer noch zu wenig lerntheoretisch und fachdidaktisch fundiert. Ihr didaktisches Potential können sie erst entfalten, wenn sie nicht nur additives Drill & Practice anbieten, sondern in den Lernprozess eingebunden sind. Anhand von Beispielen und Kriteriensystemen werden Apps in Form interaktiver Simulationen vorgestellt und aufgezeigt, wie sie Verstehensorientierung und kognitive Aktivierung beim Entdecken und Problemlösen im Fach Mathematik unterstützen können – vom Zahlverständnis in Klasse 1 über das funktionale Denken oder Wahrscheinlichkeiten in der Mittel- und Oberstufe, bis hin zur Algebra im Mathematikstudium.

Zielgruppe: Sek I

Zur Person:
Prof. Dr. Timo Leuders ist Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Neben seiner Forschung zu Lehr-Lernprozessen in der Sekundarstufe I und II ist er tätig in der Lehrkräftefortbildung (u.a. DZLM), verfasst Praxisbücher und berät die Bildungspolitik.

Ablauf Präsenztag

13:30 - 14:00 Uhr: Ankommen, Anmeldung & Begrüßungskaffee (Kleines Auditorium KA 106)

14:00 - 15:15 Uhr: Eröffnung und Hauptvortrag (Kleines Auditorium KA 102)

15:15 - 15:45 Uhr: Mathe-Café - Zeit & Raum zum Austausch (Kleines Auditorium KA 106)

15:45 - 17:15 Uhr: Parallelworkshops I und II (KA 102 und KG 5 104)

17:15 - 17:30 Uhr: Abschluss (Kleines Auditorium KA 101)


Online-Workshops von 11.10.2022 bis 15.11.2022

Primarstufe:

Mathematisch begabte und interessierte Kinder stellen für viele Lehrpersonen eine Herausforderung dar, weil auch sie ein Recht auf adäquates Lernen haben. Der Workshop zeigt auf, wie innerhalb des Mathematikunterrichts eine Förderung dieser Schülerinnen und Schüler aussehen kann. Hierfür wird sowohl geklärt, was unter einer mathematischen Begabung verstanden wird als auch, welche Aufgaben und Problemstellungen zu ihrer Förderung eingesetzt werden können. Exemplarisch werden Materialien ausprobiert, inhaltlich analysiert und Eigenproduktionen von Grundschulkindern vorgestellt.

Zielgruppe: Primarstufe

Zu den Personen:
Dr. Thomas Bardy
ist Dozent für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule FHNW in Brugg-Windisch (CH). Er forscht in den Bereichen Lehrerbildung, mathematisch begabte Kinder und Jugendliche sowie mathematische Modellbildung im Sport.

Dr. Dinah Reuter ist Akademische Oberrätin am Institut für mathematische Bildung an der PH Freiburg mit dem Schwerpunkt Primarstufe. Sie forscht in den Bereichen (früh)kindliches Lernen zu den Größenbereichen sowie der Entwicklung und Begleitung mathematischer Kompetenzen bei Kindern mit einer mathematischen Begabung sowie bei Kindern mit Schwierigkeiten beim Rechnenlernen.

Im Workshop werden verschiedene didaktische Konzepte für die Planung von inklusivem Mathematikunterricht vorgestellt und bezüglich ihres Nutzens für Lehrkräfteaus- und Fortbildung diskutiert.

Zielgruppe: Fachberater*innen / Multiplikator*innen der Primarstufe

Zur Person:
Dr. Juliane Leuders
forscht und lehrt am Institut für mathematische Bildung (IMBF) der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Sie ist Sonderpädagogin und beschäftigt sich insbesondere mit den Themen Diagnose und Förderung, Heterogenität und inklusion im Mathematikunterricht.

Geometrie-Apps im Mathematikunterricht der Grundschule
Die Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens gehört zu den Hauptzielen des Geometrieunterrichts. Dabei geht es darum, in der Vorstellung räumlich zu sehen und zu denken und somit SuS in Form von Orientierung und Vorstellung im praktischen, handelnden Umgang mit Formen und Figuren zu fördern.

Die Anzahl der Apps für Grundschulkinder, die zur Förderung von Raumvorstellungsvermögen beitragen sollen ist groß. Doch ist das auf einem Bildschirm überhaupt möglich? Ist es sinnvoll, digitale Medien zur Entwicklung und Förderung von Raumvorstellung zu nutzen und falls ja, wie lassen sich digitale Medien sinnvoll in einen handlungsorientierten Geometrieunterricht integrieren?

Am Beispiel verschiedener Apps zur Förderung des räumlichen Vorstellungsvermögens sollen diese Fragen diskutiert werden.
Außerdem werden gemeinsam Kriterien dafür entwickelt, wie digitale Medien zielorientiert in Lehr-Lernarrangements im Geometrieunterricht eingesetzt werden können.

Zielgruppe: Primarstufe

Zur Person:
Stefan Eigel ist Seminarschulrat am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Lörrach (GS).

Das Verständnis für die beiden Rechenoperationen Multiplikation und Division stellt eine zentrale Verstehensgrundlage für viele mathematische Inhaltsbereiche nicht nur in der Grundschule, sondern auch in der weiterführenden Schule dar.

Auch wenn viele Kinder das Einmaleins und Einsdurcheins auswendig können, heißt es noch lange nicht, dass sie verstanden haben, was Malrechnen und Geteiltrechnen wirklich bedeuten.

Im Vortrag werden daher die zentralen Verstehensgrundlagen für das Erlernen des Einmaleins und Einsdurcheins vor allem aus einer sprachbewussten Perspektive heraus beleuchtet. Anschließend werden konkrete Fördermaßnahmen vorgestellt, wie im zweiten Schuljahr aber auch darüber hinaus das Verständnis für diese beiden Rechenoperationen immer weiter vertieft werden kann.

Die Teilnehmenden können im Vortrag somit lernen, wie das Einmaleins und Einsdurcheins verstehensorientiert erarbeitet und gefördert werden können.

Zielgruppe: Primarstufe

Zur Person:
Daniela Götze ist Professorin für Didaktik der Mathematik mit dem Schwerpunkt Grundschule an der WWU Münster. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in der sprachbewussten Förderung mathematischer Verstehensgrundlagen.

Lehrkräfte stehen täglich vor der anspruchsvollen Aufgabe, die Denkwege ihrer Schulkinder zu verstehen, um ihnen passende Lernangebote machen zu können. Im arithmetischen Anfangsunterricht liegt dabei der Fokus auf den Vorstellungen der Kinder über Zahlen, Anzahlen und erste Operationen.

  • Welche Vorstellungen haben Kinder im ersten Schuljahr über Zahlen, Anzahlen und Operationen?
  • Wie kann es im alltäglichen Unterricht gelingen, die individuellen Vorstellungen von Kindern wahrzunehmen?
  • Wie sieht ein passendes Lernangebot aus?

Praktische Ansätze zur Beantwortung dieser Fragen können die Teilnehmenden anhand eines exemplarischen Unterrichtsbeispiels gemeinsam erarbeiten.

Zielgruppe: Primarstufe

Zur Person:
Simone Wirth ist Grundschullehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematische Bildung der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der arithmetische Anfangsunterricht und die Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften.

Sekundarstufe I:

Hinweis: dieses Angebot ist der Auftakt zu einer Selbstlern-Fortbildung mit synchronen und asynchronen Bearbeitungsphasen. Zur Teilnahme an der gesamten Fortbildung kann man sich nach dem Besuch dieses Auftakts entscheiden.

  1. Was bedeutet Problemlösen im Mathematikunterricht?
  2. Welche Problemlösestrategien gibt es und wie werden sie von den Lernenden bei der Aufgabenbearbeitung genutzt?
  3. Und: Wie kann ich Lernende beim Problemlösen unterstützen?

Diese Fragen werden in der Selbstlern-Fortbildung "Praxistaugliche Wege zum Problemlösen im Mathematikunterricht" beantwortet.

Der Startschuss der Selbstlern-Fortbildung fällt in diesem Workshop im Rahmen von "Mathe für alle". Darin wird das Selbstlern-Konzept erläutert sowie die Frage "Warum überhaupt Problemlösen?" diskutiert.

Sie können sich nach dem Besuch des Workshops entscheiden, ob Sie an der gesamten Selbstlern-Fortbildung teilnehmen.

In der Selbstlern-Fortbildung erhalten Sie theoretische Hintergrundinformationen, konkrete praxiserprobte Unterrichtsmaterialien mit didaktischen Handreichungen sowie Unterrichtsvideos, die beispielhaft die Umsetzung von Problemlösen anhand konkreter Aufgaben sowie den Einsatz der Materialien zeigen.

Termine: in der Selbstlern-Fortbildung werden drei optionale weitere synchrone Sitzungen angeboten (26.10.2022, 16.11.2022, 30.11.2022 jeweils 15:30 Uhr).
Individuelle und zeitlich flexible Bearbeitung der Inhalte ist möglich.
Die Teilnahme an der Selbstlern-Fortbildung umfasst außerdem die Teilnahme an einer begleitenden Studie.

Bei der Entscheidung zur Teilnahme werden Ihnen weitere Details zugesandt.

Zielgruppe: Sek I

Zu den Personen:

Prof. Dr. Lars Holzäpfel ist Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Prof. Dr. Anika Dreher ist Professorin für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Prof. Dr. Marita Friesen ist Professorin für Didaktik der Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (nähere Beschreibung: siehe bei Präsenztag).
Prof. Dr. Timo Leuders ist Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (nähere Beschreibung: siehe bei Präsenztag).
Karina Demmler ist Promovendin am Institut für Mathematische Bildung Freiburg (IMBF) an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Die Referent*innen sind Netzwerkpartner*innen bzw. Mitarbeitende am Deutschen Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM).

Hinweis: s.o. - dieses Angebot ist der Auftakt zu einem Selbstlernkurs mit synchronen und asynchronen Bearbeitungsphasen. Zur Teilnahme am gesamten Kurs kann man sich nach dem Besuch dieses Auftakts entscheiden.

Beachten Sie den Doppeltermin: dieser Workshop besteht aus zwei Teilen!

Bruchrechnung ist ein zentrales Thema in der Sekundarstufe I, das häufig mit Fehlvorstellungen bei Lernenden verbunden ist. Meist reicht das reine Üben nicht aus, um diesen Schwierigkeiten zu begegnen. Doch wie erkenne ich Fehlvorstellungen im Bereich der Bruchrechnung? Und wie kann ich möglichst effektiv auf diese fehlerhaften Vorstellungen und Strategien reagieren?

Der Workshop besteht aus zwei Teilen: Beim ersten Termin (17.10.) werden als Vorbereitung auf den zweiten Teil konkrete Unterrichtssituationen bearbeitet. Beim zweiten Termin (19.10.) wird darauf fokussiert, wie mit Fehlvorstellungen in der Bruchrechnung umgegangen werden kann, um den Aufbau von tragfähigen Grundvorstellungen zu fördern. Außerdem werden in diesem zweiten Teil Kriterien für ein adaptives Reagieren auf Fehler von Lernenden erarbeitet, um diese möglichst individuell und zielgerichtet bei ihrem weiteren Lernen zu unterstützen.

Zielgruppe: Sek I

Zur Person:
Dr. Sara Becker ist Realschullehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematische Bildung der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Bruchdidaktik und die Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften.

Beachten Sie den Doppeltermin: dieser Workshop besteht aus zwei Teilen!

Im Rahmen eines Unterrichtsprojektes können Schüler*nnen ein Outdoor Escape Game kennen lernen und selbst weiterentwickeln.
Dabei werden mit viel Rätselspaß und Bewegung:

  • neue Orte gefunden, durch die Nutzung des Koordinatensystems
  • Schnittpunkte auf Karten über senkrecht zueinanderstehenden Geraden ermittelt
  • Einheiten umgerechnet, um Codes zu ermitteln
  • u.a.

Im Workshop möchten wir das Unterrichtsprojekt sowie Erfahrungen in der Umsetzung vorstellen. Zudem gibt es konkrete Materialien und Strategien zum Planen und Durchführen eines eigenen Unterrichtsprojektes.

Zielgruppe: Sek I

Zu den Personen:
Marina Niggemann
ist Mathematiklehrerin am Gymnasium der Stadt Meschede.

Dr. Larissa Zwetzschler lehrt und forscht als akademische Rätin am Institut für Mathematische Bildung an der PH Freiburg.

Funktionales Denken im Sinne des Denkens in Zusammenhängen,  Abhängigkeiten und Veränderungen ist innerhalb und außerhalb der Mathematik von großer Bedeutung. Im Rahmen des Erasmus+ Projekts "FunThink – Enhancing functional thinking from primary to upper secondary school" werden Lernumgebungen entwickelt, die das funktionale Denken durch Einbezug von forschendem Lernen, digitalen, situierten und enaktiven Elementen nachhaltig fördern sollen.

Zielgruppe: Sek I

Zu den Personen:
Prof. Dr. Ute Sproesser forscht und lehrt am Institut für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Ihre Forschungsschwerpunkte beziehen sich u.a. auf die Wirksamkeit von Lehrerfortbildungen, die Förderung des funktionalen Denkens sowie von Statistical Literacy. Aktuell leitet sie zwei Projekte zur Förderung des Funktionalen Denkens, die von der EU-Kommission und der Deutschen Telekom Stiftung finanziert werden.

Kerstin Frey promoviert am Institut für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Ihr Forschungsschwerpunkt fokussiert insbesondere auf die Förderung des funktionalen Denkens. Aktuell arbeitet sie in einem Projekt zur Förderung des Funktionalen Denkens, das von der EU-Kommission finanziert wird.

Nur wenige Lehrkräfte verfügen über eigene, tiefergehende Erfahrungen in der Arbeitswelt, wie man an ihrem Alter sehen kann. Sie gehen von der Schule an die Hochschule und von der Hochschule wieder zurück an die Schule. Erfahrungen in der Arbeitswelt sind in diesem Werdegang nicht vorgesehen.

In diesem Workshop werden zunächst die Gründe für die Herstellung von Berufsbezügen thematisiert. Die Teilnehmerinnen lernen, warum Berufsbezüge im Unterricht sinnvoll sind. Sie bearbeiten, diskutieren und analysieren verschiedene Aufgaben für den Unterricht, die solche Berufsbezüge herstellen und entwickeln Berufsbezüge für den eigenen Unterricht.

Zielgruppe: Sek I + Sek II

Zu den Personen:
Dr. Oliver Straser wirkt seit September 2018 wirkt er als abgeordneter Lehrer bei ICSE mit und leitet dort momentan den Bereich Forschung und Design. Zu seinen Forschungsinteressen gehören die Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Drucktechnologien im naturwissenschaftlichen Bildungsbereich, der Erforschung des Einsatzes von Escape Rooms in MINT-Fächern sowie die Untersuchung der Wirksamkeit außerschulischer Aktivitäten zur Begeisterung für MINT-Fächers, insbesondere mit geschlechtsspezifischem Fokus. 

Dr. Peter Steuer ist promovierter Chemiker und Lehrkraft für die Fächer Chemie und Physik an den Beruflichen Schulen Wolfach. Er ist bei ICSE für die Konzeption und Druchführung von Veranstaltungen im Bereich 3D-Druck und dessen Anwendungen in den Naturwissenschaften zuständig.

Wie kann ich meine SchülerInnen langfristig auf den hilfsmittelfreien Teil der Abschlussprüfungen vorbereiten?
Nachdem wir die Kopfübungen zunächst mit dem OHP bzw. mit Powerpoint durchführten, haben wir im letzten Schuljahr die App „Quizacademy“ dafür genutzt. Die daraus resultierenden Erfahrungen sowie die Möglichkeiten der App zur Vorbereitung auf die Kopfübungen möchten wir Ihnen vorstellen und mit Ihnen diskutieren.
Außerdem haben wir in den letzten Jahren ein Schulcurriculum auf unterschiedlichen Niveaus zu den Kopfübungen erstellt und erprobt. Daran möchten wir Ihnen zeigen, wie sie die Kopfübungen in ihrer Fachschaft ebenfalls von Klasse 5-10 implementieren können.

Zielgruppe: Sek I

Zu den Personen:
Joachim Poloczek ist Fachleiter für Mathematik am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Schwäbisch Gmünd (WHRS) und Fachberater für Unterrichtsentwicklung Mathematik an der Regionalstelle Schwäbisch Gmünd.

Alexander Rieth ist Lehrbeauftragter für Mathematik am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Schwäbisch Gmünd (WHRS) und
Fachberater für Unterrichtsentwicklung Mathematik an der Regionalstelle Schwäbisch Gmünd.

Rahmendaten

Veranstaltungsart:

Fortbildungstagung mit einem Präsenztag und einer Online-Workshop-Reihe

Termine:

Präsenztag:
Mi, 5.10.2022, 14:00 - 17:30 Uhr

Online-Workshops:
von Di, 11.10.2022 bis Di, 15.11.2022

Der Präsenztag und die Online-Workshops sind unabhängig voneinander belegbar.

Ort:

Pädagogische Hochschule Freiburg, Kleines Auditorium KA 102 und Online

Zur Teilnahme an den Online-Workshops benötigen Sie ein Endgerät (PC, Laptop) mit Internetzugang, Lautsprecher und Mikro.

Zielgruppe:

Lehrkräfte für Mathematik, Multiplikator*innen, Lehrerausbilder*innen, Referendar*innen, Studierende

Schulart:

alle Schularten der Primarstufe und der Sekundarstufe I

Teilnahmebeitrag:

kostenfrei

Leitung:

Prof. Dr. Lars Holzäpfel, Institut für Mathematische Bildung der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Kontakt:

Inhaltlich: mathefueralle(at)ph-freiburg.de
Organisatorisch: lehrerfortbildung(at)ph-freiburg.de 
Tel.: 0761/682 -644 oder-544

Veranstaltet von:

Institut für Mathematische Bildung der PH Freiburg (IMBF) und „Praxisvernetzung & Fort- und Weiterbildung" im FACE – Freiburg Advanced Center of Education - School of Education der Pädagogischen Hochschule, Albert-Ludwigs-Universität und Hochschule für Musik Freiburg www.face-freiburg.de

in Kooperation mit:

dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), Regionalstelle Freiburg

Deutsches Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik

Anmeldung

Anmeldeschluss: Präsenztag: verlängert bis Mo, 03.10.2022; Online-Workshops: jeweils bis zum Vortag, solange Plätze frei sind.

Im Anmeldeformular wählen Sie aus, welche Termine Sie besuchen. Im Vorfeld der Online-Termine erhalten Sie jeweils einen Teilnahme-Link per E-Mail.

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LFB Online BaWü: Lehrkräfte staatlicher Schulen aus Baden-Württemberg können sich zusätzlich in LFB-online unter der Lehrgangsnummer 9RGDJ  anmelden, um die Fortbildung im Portfolio zu haben und Reisekosten für den Präsenztag zu erhalten.